

Beschreibung
Gefangen im Kreislauf von Frustessen, Selbstkritik und Diätversagen? Warum greifen wir zu Schokolade, wenn wir genervt oder traurig sind? Wie oft essen wir nicht aus Hunger, sondern aus Stress, Einsamkeit oder Selbstzweifel? Warum halten wir keine Diät durch, ...Gefangen im Kreislauf von Frustessen, Selbstkritik und Diätversagen? Warum greifen wir zu Schokolade, wenn wir genervt oder traurig sind? Wie oft essen wir nicht aus Hunger, sondern aus Stress, Einsamkeit oder Selbstzweifel? Warum halten wir keine Diät durch, obwohl wir es so sehr wollen? Und warum kehren Essanfälle immer wieder selbst wenn wir eigentlich wissen, was gut für uns wäre? Die Antwort liegt nicht im Mangel an Disziplin, sondern in unbewussten frühkindlichen Konditionierungen. In einem liebevollen, achtsamen und heilsamen Ton hilft Ihnen der erfahrene Diplom-Pädagoge, Coach und Bestsellerautor Andreas Winter, die wahren Ursachen Ihres Essverhaltens zu erkennen und zu verstehen um dieses im Anschluss mühelos zu ändern. Mit der Winter-Diät lernen Sie, wie frühkindliche Prägungen Ihr Essverhalten bis heute beeinflussen, was der tiefere, tatsächliche Grund fürs Zunehmen war, wie Sie mit Achtsamkeit, Selbstliebe und Vergebung emotionale Knoten lösen können und wie Sie ein neues, friedvolles und gesundes Verhältnis zum Essen und zu Ihrem Körper entwickeln und ganz ohne Diät dauerhaft zu Ihrem Wohlfühlgewicht finden. Mit Zehn-Tage-Abnehm-Offensive einem konsequent aufgebauten Coaching-Programm, das Sie Schritt für Schritt zu einem neuen Körpergefühl leitet. Humorvoll und leicht beschreibt Andreas Winter das Thema. Er zeigt einen Weg, sich selbst zu verstehen und Zusammenhänge und Wirkungen zu erkennen PROF. DR. HABIL. RENATE SCHRAMEK Die Mengen, die ich vertilgen kann, sind kleiner geworden vorher kannte ich kein Es-geht-nicht-mehr-Gefühl' beim Essen. Ich habe seit dem 24.06. weitere 5 kg abgenommen und bin natürlich sehr glücklich darüber. Ich bin wesentlich bewegungsfreudiger geworden, es gibt Tage, an denen ich 1 1/2 Stunden Sport mache, aus Freude an der Bewegung!!! Ich finde, ich sehe 10 Jahre jünger aus. DR. HEIDE-HELGE STARFLINGER, Systemische Therapeutin Plötzlich wusste ich, dass ich selbst in der Hand hatte, ob ich zunehme oder nicht! CARMEN MOLINAR, Schauspielerin
Vorwort
EINLEITUNG: WARUM DIESES BUCH ANDERS IST Seit der Veröffentlichung meines Bestsellers Abnehmen ist leichter als Zunehmen im Jahr 2007 haben mir Tausende Menschen geschrieben. Sie erzählten, wie sie ihr Gewicht verloren haben ganz ohne Diät, ohne Sport, ohne Zwang. Der Schlüssel? Das Verständnis ihrer eigenen emotionalen Mechanismen. Dieses Buch ist die Weiterentwicklung all dessen, was sich in meiner tiefenpsychologischen Arbeit bewährt hat. Es geht nicht um Kohlenhydrate, Kalorien oder Fettverbrennung. Es geht um Sie. Um Ihre Geschichte. Um das Kind in Ihnen, das vielleicht schon früh gelernt hat: Wenn ich traurig bin, gibt es etwas zu essen. Oder auch: Wenn ich dick bin, lässt man mich in Ruhe. Dieses Kind lebt weiter, auch wenn Sie heute erwachsen sind. Dieses Buch ist kein Programm für die Bikinifigur, sondern eine Einladung zur Selbstheilung Ihrer Emotionen. Sie lernen, wie ein Kummer- Stress-Übergewicht zu einem Symbol vergangener Verletzungen werden konnte und wie Sie diese endlich loslassen können. Nicht durch Verzicht, sondern durch Verständnis. Nicht durch Kontrolle, sondern durch Annahme. Sie finden in diesem Buch Fallgeschichten aus meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung, fundierte psychologische Erklärungen, einen humorvollen Blick auf scheinbar ernste Themen und ein alltagstaugliches Begleitprogramm für zehn Tage, das tiefgreifender wirkt als jede Kalorientabelle. Abnehmen durch Annehmen heißt: den Kampf beenden. Sich selbst verstehen. Und dem Körper zeigen: Du bist in Sicherheit. Erst dann lernt er loszulassen auf allen Ebenen. Das bedeutet nicht automatisch, dass Sie nach Lektüre dieses Buches gertenschlank sein müssen. Je nach Geschlecht, Alter, Körperbau und Abstammung kann es sein, dass Ihr Körperfettanteil in einem Bereich ausbalanciert ist, welcher für jemand anderen überhöht wäre. Der Körperfettanteil hat zudem nach oben hin eine größere Toleranz als nach unten, was nichts anderes heißt als: Zu dünn ist für den Körper schädlicher als zu dick. Der Einfachheit halber bezeichne ich den erhöhten Körperfettanteil als Übergewicht. Korrekterweise reden wir jedoch von einem stressbedingt erhöhten Fettanteil. Es gibt zudem auch noch einen Medikamenten induzierten- und einen erblich bedingt erhöhten Körperfettanteil, aber das sind tatsächlich medizinische Sonderfälle. Gehen Sie lieber beruhigt davon aus, dass dieses Buch wie für Sie gemacht ist. Es kann sein, dass während des Lesens zwischenzeitlich ein paar alte Emotionen hochkommen. Falls Sie das überfordert, legen Sie das Buch zunächst beiseite, beruhigen Sie sich und blättern dann zum Kasten auf Seite 112. Nehmen Sie einen Zettel und einen Stift , und beantworten Sie sich selbst die gestellten Fragen. Danach gehts da weiter, wo Sie aufgehört haben. Hinweis: Dieses Buch bedient sich etwas ungewöhnlicher Sprachmuster. Es ist mal humorvoll, mal ernst. Mal sachlich, mal anschaulich und plakativ. Viele Dinge wiederhole ich von Zeit zu Zeit. Das alles ist ein Mittel, um Sie sowohl rational als auch emotional gründlich zu erreichen. Im Laufe meiner vielen Jahre in der psychologischen Beratung habe ich mir angewöhnt, die Sprache des Unterbewusstseins zu sprechen, um einen möglichst starken Impuls zu erreichen. Schließlich lesen Sie dieses Buch ja wahrscheinlich nicht nur zur Unterhaltung oder aus Wissensdurst, sondern auch, um Ballast abzuwerfen. Ich empfehle, die ersten Kapitel in einem Schwung durchzulesen und erst bei Teil II, dem Zehn-Tage-Programm, Tag für Tag den Rest. Am besten ist es, Sie lesen aktiv, das heißt: Sie nehmen einen Stift und unterstreichen beim Lesen mit verschiedenen Stift farben alles, was Ihnen wichtig erscheint. Vielleicht ein Rot für Oh, das ist für mich neu, Blau für Das bestätigt, was ich schon immer geahnt habe! und eine weitere Farbe für sonstige Aahs und Oohs, mit denen ich Sie erreicht habe. Je bunter das Buch am Ende ist, desto sicherer können Sie sein, alles aktiv durchgearbeitet zu haben.
Autorentext
Andreas Winter ist Diplom-Pädagoge und psychologischer Berater. Als Leiter eines der ältesten Coaching-Institute Deutschlands verhilft er seit über drei Jahrzehnten Menschen aus aller Welt zu mehr Lebensqualität durch rasche und unkonventionelle Konfliktlösungen. Seine mitreißenden Vorträge und Bücher haben in den letzten Jahrzehnten Hunderttausende Menschen erreicht. Von Andreas Winter sind im Mankau Verlag unter anderem die folgenden Bücher erschienen: Wie unsere Psyche tickt, Müssen macht müde Wollen macht wach!, Abnehmen ist leichter als Zunehmen, Heilen ohne Medikamente, Nikotinsucht die große Lüge, Was deine Angst dir sagen will und Zu viel Erziehung schadet!.
Leseprobe
((Auszug)) WAS UNSER ESSVERHALTEN WIRKLICH BESTIMMT Warum wir essen, obwohl wir satt sind ... Hunger ist selten das Problem Appetit ist das Symptom. Beginnen wir mit einer unbequemen Wahrheit: Die meisten Menschen in westlichen Ländern des 21. Jahrhunderts haben in ihrem Leben noch nie echten Hunger verspürt. Also keinen leichten Gusto, kein Knurren nach vier Stunden ohne Mahlzeit sondern biologischen Nährstoffmangel mit Kreislaufabfall und Energiemangel. Das ist zum Glück derart selten bei uns, dass Sie sich von dem Wort Hunger verabschieden können. Was wir im Alltag oft Hunger nennen, ist nicht Nährstoffmangel, sondern in Wahrheit: - Einsamkeit - Angst - Langeweile - Frust - Enttäuschung - Kummer - Traurigkeit - soziale Gewohnheit - oder einfach die pure Lust auf eine Belohnung, ein Ritual, eine Erinnerung. Es geht also meist nicht um Ernährung, sondern um Leckerchen wie bei einem Schoßhund. Psychologen nennen das: Appetenzverhalten oder auch appetitive behavior. Und dieses Appetitverhalten wird emotional gesteuert, nicht physiologisch, der Geruch von Schokolade kann beispielsweise das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. GEDANKEN MACHEN HORMONE HORMONE MACHEN APPETIT Wenn Sie sich ungeliebt fühlen, traurig sind oder unter Druck stehen, reagiert Ihr Körper oft nicht mi…
