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Warum Babys weinen

  • Kartonierter Einband
  • 368 Seiten
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Babys sollten genug weinen dürfen! Nicht immer sind Hunger, nasse Windeln oder Bauchschmerzen die Gründe, warum Babys weinen. Auch... Weiterlesen
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Beschreibung

Babys sollten genug weinen dürfen! Nicht immer sind Hunger, nasse Windeln oder Bauchschmerzen die Gründe, warum Babys weinen. Auch emotionaler Stress und Spannungen brechen sich über das Weinen Bahn. Wird das Baby nicht daran gehindert, sondern darf sich in der liebevollen Umarmung der Eltern ausweinen, kann es die notwendige Entlastung erfahren.

Autorentext
Dr. Aletha Solter, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, ist schweizerisch-amerikanische Entwicklungspsychologin. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Jean Piaget leitet sie heute das von ihr gegründete Aware Parenting Institute in Goleta, Kalifornien, und bietet in mehreren Ländern Workshops für Eltern und ErzieherInnen an.

Klappentext

Babys sollten genug weinen dürfen!

Nicht immer sind Hunger, nasse Windeln oder Bauchschmerzen die Gründe, warum Babys weinen. Auch emotionaler Stress und Spannungen brechen sich über das Weinen Bahn. Wird das Baby nicht daran gehindert, sondern darf sich in der liebevollen Umarmung der Eltern ausweinen, kann es die notwendige Entlastung erfahren.



Zusammenfassung
Babys sollten genug weinen dürfen!

Nicht immer sind Hunger, nasse Windeln oder Bauchschmerzen die Gründe, warum Babys weinen. Auch emotionaler Stress und Spannungen brechen sich über das Weinen Bahn. Wird das Baby nicht daran gehindert, sondern darf sich in der liebevollen Umarmung der Eltern ausweinen, kann es die notwendige Entlastung erfahren.



Leseprobe
Dieses Buch soll als pädagogisches Lehrmaterial verstanden werden, das sich auf die emotionalen Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern konzentriert. Es ist nicht als Ersatz für ärztlichen Rat oder eine medizinische Behandlung gedacht. Viele der hier erläuterten Verhaltensweisen und Symptome können auf ernsthafte emotionale oder körperliche Probleme hinweisen. Eltern und Erzieherinnen wird geraten, sich an einen kompetenten Arzt zu wenden, wenn im Verhalten oder Gefühlsleben eines Babys Probleme auftreten, das Kind beim Schlafen, Essen oder Weinen plötzliche Veränderungen zeigt oder sie körperliche Schmerzen oder Krankheiten vermuten. Außerdem sind einige der in diesem Buch vorgeschlagenen Methoden möglicherweise unter bestimmten Bedingungen nicht gut geeignet, beispielsweise, wenn Kinder an ganz bestimmten körperlichen oder emotionalen Schwierigkeiten leiden.
Bestimmte Therapieformen werden in diesem Buch nur aus Gründen der Information erwähnt und stellen keine Empfehlung der Autorin dar. Manche davon können gefährlich sein, wenn die Praktizierenden über keine angemessene Ausbildung verfügen. Wenn Sie überlegen, für sich oder Ihr Kind eine Therapeutin oder einen Therapeuten zu suchen, empfehle ich Ihnen, sorgfältig zu prüfen, ob diese eine offiziell anerkannte Ausbildung haben und entsprechende Referenzen vorweisen können.
Autorin und Verlag sind juristisch nicht haftbar oder verantwortlich zu machen für Schäden, die aufgrund der in diesem Buch enthaltenen Informationen verursacht wurden oder geltend gemacht werden.

EINLEITUNG
Die Geburt eines Babys ist ein freudiges Ereignis. Viele junge Eltern empfinden so viel Liebe und Fürsorge für ihr Kind, wie sie vielleicht solche Gefühle in dieser Tiefe bislang noch nie erlebt haben. Freunde und Verwandte sind neugierig auf das Neugeborene. Sie möchten es gern sehen und vielleicht auch ein paar Sekunden die Gefühle von Liebe und Hoffnung spüren, die so ein neu zur Welt gekommenes menschliches Wesen in uns allen weckt. Eltern wollen natürlich ihr Bestes geben, um sicherzugehen, dass ihr Baby zu einem liebevollen, intelligenten und glücklichen Menschen heranwächst, der für die Gesellschaft, in der er lebt, einen produktiven Beitrag leistet.
Allmählich wird diese Welt für Babys zu einem besseren Ort. Das Wissen um gesunde Ernährung kommt sowohl schwangeren und stillenden Frauen als auch den Babys selbst zugute. Aufgrund dieses Wissens und der besseren gesundheitlichen Versorgung haben Babys heute eine größere Chance zu überleben und gesund heranzuwachsen als je zuvor. Die Fortschritte in der Entwicklungspsychologie haben bei vielen Eltern die Bedeutung der ersten Lebensjahre ins Bewusstsein gerufen und eine Flut von Büchern über Elternschaft und pädagogisch wertvolles Spielzeug hervorgebracht, das die Entfaltung der Intelligenz von Babys fördert. Kleinkinder mit Behinderungen haben heute in vielen Ländern sehr gute Chancen, ihr volles Potenzial zu entwickeln. Untersuchungen über die Bedeutung von Bindung in der Kleinkindzeit haben zusätzlich dazu beigetragen, dass wir heute mehr über die optimalen Bedingungen für eine emotional gesunde Entwicklung wissen. In unserer Gesellschaft akzeptieren wir allmählich die Tatsache, dass es Babys mit ihrem Denken und Fühlen an nichts fehlt, was ein menschliches Wesen ausmacht.
Überall auf der Welt erziehen Eltern ihre Kinder zu produktiven Mitgliedern ihrer jeweiligen Gesellschaft. Je nach eigenem religiösen Hintergrund, ihren kulturellen Überzeugungen und den jeweiligen Lebensbedingungen fördern sie dabei die Entwicklung unterschiedlicher Werte, sei es Kooperation oder Gehorsam, Abhängigkeit oder Selbstständigkeit, Kreativität oder Anpassung, Teilen oder Besitz, Demut oder Stolz. Unter Berücksichtigung der Fähigkeiten, die ihrem Kind später im Leben am besten dienen, legen Eltern auch Wert auf die Entwicklung sozialer, motorischer und sprachlicher Leistungen, auf ein gutes Erinnerungs- oder Denkvermögen. Diese kulturellen Werte, Erwartungen und Fähigkeiten vermitteln Eltern ihrem Baby auf unzähligen Wegen; etwa wie sie auf sein Weinen eingehen, wie oft sie ihr Baby halten, welche Anregungen sie ihm geben, wie oft sie es füttern, wo das Baby schläft und wie sie ihm Grenzen setzen. Die meisten Kulturen gehen davon aus, dass ihre traditionellen Gepflogenheiten die "natürliche" und richtige Umgangsweise mit Kleinkindern sind.
In der traditionellen Jäger-Sammler-Gesellschaft der !Kung, eines Stammes von Buschleuten in der afrikanischen Kalahari-Wüste, legen Eltern großen Wert auf die Entwicklung motorischer Fähigkeiten, damit ihre Kinder schließlich imstande sind, lange Strecken zu laufen, zu jagen und schwere Lasten auf dem Rücken zu tragen. Anthropologen haben herausgefunden, dass die Babys der !Kung bei Tests der motorischen Koordination ausgezeichnet abschneiden. Bei den Yequana-Indianern in den Wäldern des Amazonas-Gebietes von Venezuela setzen Mütter ihre Babys von klein auf den verschiedensten Wasserströmungen aus. Fisch ist ein Hauptbestandteil ihrer Ernährung, und diese Menschen gehören zu den besten Kanufahrern auf der ganzen Welt. Die Gusii aus Ostafrika achten besonders darauf, dass ihre Kinder Gehorsam und Verantwortung lernen, damit sie zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen und bereits in jungen Jahren auf dem Feld oder bei der Betreuung der Viehherden helfen können.
Keine Kultur ist jedoch perfekt. Meistens sehen sich die Eltern aufgrund kultureller Werte und ökonomischer Zwänge genötigt, ihren Kindern bestimmte Einschränkungen aufzuerlegen und bestimmte legitime Bedürfnisse zu ignorieren, wie zum Beispiel Emotionen auszudrücken oder eine sichere Umgebung frei zu erkunden. Die Tatsache, dass Kleinkinder überleben, heranwachsen und imstande sind, für den Erhalt der Gesellschaft zu sorgen und sich fortzupflanzen, besagt nicht unbedingt, dass ihre grundlegenden menschlichen Bedürfnisse erfüllt wurden oder sie das Potenzial für ihre intellektuelle, emotionale oder seelische Entwicklung haben voll ausschöpfen können.
In westlichen Industrienationen legen Eltern üblicherweise viel Gewicht auf die Entwicklung von Selbstständigkeit sowie den Erwerb sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten. Dahinter steht der Gedanke, dass Kinder zu intellektuell kompetenten, selbstsicheren Menschen heranwachsen müssen, um in einer Welt, die zunehmend von Konkurrenz geprägt ist, überleben zu können. Schon die schulischen Leistungsabfragen wie Tests und Klassenarbeiten in fast allen Altersstufen spiegeln diese kulturelle Tendenz wider. Sie messen den Wortschatz, das Lesevermögen und mathematische Fähigkeiten. Auf Geschwindigkeit und Faktenwissen wird ebenfalls Wert gelegt. Die starke Bedeutung, die die Gesellschaft diesen Fähigkeiten beimisst, geht oft auf Kosten der Entwicklung eines tiefergehenden Denkvermögens von Kreativität, Kooperation und Einfühlungsvermögen.
Darüber hinaus haben westliche Gesellschaften bis vor kurzem wenig Anstrengung unternommen, um Kinder zur Gewaltfreiheit zu erziehen. Unsere Kinder sind sowohl im wirklichen Leben als auch in den Medien tagtäglich Gewalt ausgesetzt. Dabei ist es heute für das Überleben aller von primärer Wichtigkeit, Kindern Gewaltfreiheit beizubringen. Wir müssen ihnen Alternativen zur gewalttätigen Lösung von Konflikten aufzeigen.

Produktinformationen

Titel: Warum Babys weinen
Untertitel: Die Gefühle von Kleinkindern
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783466308316
ISBN: 978-3-466-30831-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Kösel
Genre: Lebenshilfe & Alltag
Anzahl Seiten: 368
Gewicht: 480g
Größe: H216mm x B146mm x T27mm
Veröffentlichung: 21.10.2009
Jahr: 2013
Auflage: 2. A.
Land: DE

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