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Der unreine Tor

  • Kartonierter Einband
  • 121 Seiten
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Roberto Calasso transponiert Schrebers berühmte »Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken« (1903), deren Wahnsystem über alle Erklärun... Weiterlesen
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Beschreibung

Roberto Calasso transponiert Schrebers berühmte »Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken« (1903), deren Wahnsystem über alle Erklärungsversuche seit Freud hinweg seine Faszination behalten hat, in einen Roman, in dem Mythos und Ironie untrennbar verschmelzen um Schrebers geheime Geschichte ans Licht zu bringen.



Autorentext
Roberto Calasso lebt in Mailand. Der Himmlische Jäger ist der achte Teil eines »work in progress«, das 1983 mit dem Untergang von Kasch begann. Es folgten Die Hochzeit von Kadmos und Harmonia, Ka, K., Das Rosa Tiepolos, Der Traum Baudelaires und Die Glut. Zuletzt erschien der neunte Teil: Das unnennbare Heute (2019).

Klappentext

Mit seinen >Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken< avancierte Daniel Paul Schreber zum - so die Einleitung zur englischen Übersetzung des Textes - »am häufigsten zitierten Patienten« der modernen Psychiatrie. Den Anstoß zu dieser posthumen Karriere des Senatspräsidenten hatte Freud gegeben. Auf ihn folgten Benjamin, Canetti, Lacan und viele andere. Das Schrebersche Wahnsystem hat durch alle analytischen und historischen Erklärungsversuche hindurch, und ihnen zum Trotz, seine Faszination behalten. Das Buch Roberto Calassos geht dem nach, es sucht unter dem Berg der Schreber-Literatur jenen unbekannten Dr. Schreber, der im »Fall Schreber« sich nicht erschöpft. Dazu kehrt er die Blickrichtung um: nicht länger soll Schreber examiniert werden, sondern selbst Examinator sein. Calasso liest Schrebers >Denkwürdigkeiten< ebenso als gnostisches Traktat wie als faustisches Drama; er transponiert sie in einen Roman, in dem Mythos und Ironie untrennbar verschmelzen. Ein Roman, der im Netz seiner Form - der allerungewöhnlichsten Verdichtung von Chronik und Phantastik, Dokument und Lyrik, Wort und Bild, Collage und Kolportage - die geheime Geschichte Schrebers ans Licht bringen will.



Zusammenfassung
Mit seinen Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken avancierte Daniel Paul Schreber zum so die Einleitung zur englischen Übersetzung des Textes »am häufigsten zitierten Patienten« der modernen Psychiatrie. Den Anstoß zu dieser posthumen Karriere des Senatspräsidenten hatte Freud gegeben. Auf ihn folgten Benjamin, Canetti, Lacan und viele andere. Das Schrebersche Wahnsystem hat durch alle analytischen und historischen Erklärungsversuche hindurch, und ihnen zum Trotz, seine Faszination behalten. Das Buch Roberto Calassos geht dem nach, es sucht unter dem Berg der Schreber-Literatur jenen unbekannten Dr. Schreber, der im »Fall Schreber« sich nicht erschöpft. Dazu kehrt er die Blickrichtung um: nicht länger soll Schreber examiniert werden, sondern selbst Examinator sein. Calasso liest Schrebers Denkwürdigkeiten ebenso als gnostisches Traktat wie als faustisches Drama; er transponiert sie in einen Roman, in dem Mythos und Ironie untrennbar verschmelzen. Ein Roman, der im Netz seiner Form der allerungewöhnlichsten Verdichtung von Chronik und Phantastik, Dokument und Lyrik, Wort und Bild, Collage und Kolportage die geheime Geschichte Schrebers ans Licht bringen will.

Produktinformationen

Titel: Der unreine Tor
Untertitel: Die geheime Geschichte des Senatspräsidenten Dr. Daniel Paul Schreber
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783518468531
ISBN: 978-3-518-46853-1
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Suhrkamp
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 121
Gewicht: 109g
Größe: H178mm x B108mm x T10mm
Jahr: 2017
Land: DE

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