

Beschreibung
»Die Bestsellerautorin Patricia Cori hat einen tiefgründigen und fesselnden Weg gefunden, uns für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, das Leben der Natur in den Weltmeeren zu ehren. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den Geschöpfen der Tiefe und u...»Die Bestsellerautorin Patricia Cori hat einen tiefgründigen und fesselnden Weg gefunden, uns für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, das Leben der Natur in den Weltmeeren zu ehren. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den Geschöpfen der Tiefe und uns Menschen. Die Geschöpfe der Tiefe sind unsere heiligen Lehrer. Sie zeigen uns, dass wir bereit sein müssen, in unsere eigenen Tiefen vorzudringen, wenn wir unsere Welt transformieren wollen. Sie leben uns diese Notwendigkeit nicht nur vor sie flehen uns mit ihren Gesängen geradezu an, endlich diesen Weg zu gehen. Sowohl unseres als auch ihr Leben hängen davon ab, dass wir ihnen antworten. Danke, Pat, dass du die Hand ausgestreckt hast und mit deinem Buch die erste Antwort sendest.« Temple Hayes, spirituelle Lehrerin, Autorin und Gründerin von Life Rights
Autorentext
PATRICIA CORI wird von Lesern weltweit als eine »Indiana Jones des wahren Lebens« bezeichnet als mutige Sucherin, die neue Wege beschreitet und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind. Die international bekannte Bestsellerautorin gehört zu den führenden Stimmen im Bereich spiritueller und multidimensionaler Wirklichkeit. Mit dreizehn Büchern, veröffentlicht in über zwanzig Sprachen, prägt sie seit Jahrzehnten die alternative Medienlandschaft und bringt wegweisende Impulse in die Welt. Als Gründerin der internationalen Organisation Save Earth's Oceans, Inc. setzt sie sich leidenschaftlich für den Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner ein insbesondere für Wale und Delfine. Ihr Anliegen ist es, das Bewusstsein der Menschheit zu erweitern und uns daran zu erinnern, dass die Gesänge der Wale mehr sind als Laute sie sind Botschaften einer höheren Intelligenz. Mit »Die Botin« hat sie diese Vision in eine kraftvolle Geschichte gegossen eine Einladung, hinzuhören, zu fühlen und zu handeln.
Leseprobe
KAPITEL 4: DAS BUDDHA-BABY WIRD ANGEWORBEN Nach ihrer langen Wache in dieser schrecklichen Nacht bei den sterbenden Walen und Delfinen war Jamie bereit, nach San Francisco zurückzukehren. Sie wusste, dass es an der Zeit war, ihr Versteck zu verlassen, sich an die Arbeit zu machen und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, damit sich Szenen wie jene, die sie gerade erlebt hatte, niemals wiederholten. Sie vertraute darauf, dass ihre geistige Führung ihr den Weg weisen würde, wie sie ihre Gaben zum Wohl der gefährdeten Walpopulationen einsetzen konnte den Familienverbänden dieser erstaunlichen, liebevollen Geschöpfe, die so klar und eindringlich um Hilfe riefen. Jamie war sich absolut im Klaren darüber, dass bei den Menschen ein massiver Bewusstseinswandel nottat, sonst würden die Wale die ökologische Katastrophe, die in den Ozeanen immer mehr um sich griff, nicht überleben oder was immer es sonst war, das sie überall auf der Welt in Massenstrandungen den Tod suchen ließ. Als der Anruf von Martin Kaszlow kam, befand sie sich fast schon in der richtigen Stimmung, ihn anzuhören, denn sie hatte ihren Rückzug aus der Gesellschaft beendet und war dabei, die Koffer zu packen, um sich auf den Heimweg zu machen. Einerseits freute es Jamie, von ihm zu hören, andererseits war sie misstrauisch, weil sie wusste, dass er nie ohne Grund anrief. Er meldete sich immer dann, wenn sich ein weiterer grausamer Mord ereignet hatte in der Regel lief ein Serienmörder frei herum und niemand sonst und keine forensische Untersuchung Anhaltspunkte lieferte, mit denen der Mörder gefasst werden konnte, ehe er erneut zuschlug. Wie viel Schreckliche hatte sie miterleben und verarbeiten müssen? Wie viel Dunkelheit und Leid? Sie war absolut nicht bereit, in diesen Job zurückzukehren. Martins Gesicht tauchte in ihrem Kopf auf, noch bevor das Telefon klingelte. »Ich brauche jetzt keine schlechten Nachrichten, Marty«, sagte sie und faltete ihre Jacke in den Koffer, das Telefon zwischen Schulter und Ohr geklemmt. Sie wusste immer, wann Martin anrufen würde, manchmal sogar bevor er selbst es wusste. Die »Anruferkennung« gehörte für Jamie schon lange, bevor es Handys gab, zu ihrem »paranormalen Basiswissen«, das sie seit ihrer Kindheit beherrschte. Martin bat sie immer wieder um Hilfe, und immer wieder wusste er nicht recht, wie er das Gespräch beginnen sollte. Diesmal versuchte er es mit Sentimentalität: »Wir vermissen dich hier draußen in der verrückten Welt«, sagte er, aber auch das misslang. »Ich will es nicht wissen«, antwortete sie kurz angebunden. Martin war es peinlich, sie privat behelligen zu müssen, und diese Unsicherheit war ihm deutlich anzumerken. »Es ist schon lange her, James was hast du denn da unten in Down Under getrieben?« Da sie wusste, wie unangenehm es ihm war, sich mit irgendetwas befassen zu müssen, das auch nur im Entferntesten mit dem zu tun hatte, was er ihre »emotionalen Probleme« nannte, tat sie ihr Bestes, diese zu verbergen. Sie wusste, dass weder er noch sie selbst an Smalltalk interessiert waren. Das konnten sie beide einfach nicht gut. Wenn sie mit ihm zu tun hatte, ging es die ganze Zeit über um das wirkliche Leben, das schnelle und aggressive Leben dort draußen. Jamie empfand es als Ironie des Schicksals, dass in einem Bezirk voller hartgesottener Polizisten und Gewaltverbrechen weibliche Gefühle für den Big Chief einfach zu beängstigend waren, um damit klarzukommen. »Ich habe mich gerade von etwa einhundertfünfzig Walen und Delfinen verabschiedet, die, aus welchen Gründen auch immer, beschlossen haben, hier an der Küste zu stranden«, sagte Jamie und versuchte, ihre Emotionen zu unterdrücken, aber es gelang ihr nicht. »Ich habe sie sterben sehen es war ein Massenselbstmord.« Tränen schossen ihr in die Augen, ihre tiefe Traurigkeit brach sich Bahn. Die Stimme versagte ihr, als sie Martin zuliebe versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. »Das ist eine schlechte Nachricht«, antwortete er in feierlichem Ton. Martin war kein Mann der Worte. Man musste rau und hart sein für einen Polizeijob wie seinen. Angesichts dessen, was er jeden Tag auf den Straßen Amerikas erlebte, war kein Platz für Sentimentalitäten wegen einer Schar toter Wale. Jamie seufzte. »Ja ja, es sind schlechte Nachrichten, Marty extrem schlechte Nachrichten.« Wie immer wich Martin Jamies Gefühlen aus und kam direkt auf den Grund seines Anrufs zu sprechen. »Ja, hör zu, James, da ist jemand, der deine Hilfe braucht der Typ heißt Mat Anderson, draußen in Houston.« Martin fing an, raschelnd in den Papieren auf seinem Schreibtisch zu blättern, weil er alles andere lieber tat, als Jamie um diesen Gefallen zu bitten. »Er ist der Geschäftsführer der USOIL ein Freund des Gouverneurs«, sagte Martin und räusperte sich. »Er möchte mit dir sprechen.« »Bin nicht interessiert.« »Ich stecke ziemlich in der Klemme, Jamie Man setzt mich politisch unter Druck.« »Trotzdem kein Interesse«, sagte Jamie in scharfem Ton. Martin hatte eine kühle Reaktion erwartet es überraschte ihn nicht, dass Jamie verärgert reagierte. Sie hatte ihm unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie sich in Neuseeland eine Auszeit nahm, um zu sich zu finden, und dass er sie währenddessen nicht behelligen sollte: weder mit Serienkillern noch mit anderen unaufgeklärten Mordfällen oder sonstigen gruseligen Aspekten seiner Polizeiarbeit. Und schon gar nicht mit so einem Fall. Er wusste, dass sie verärgert sein würde, wenn er das Versprechen brach, das er ihr gegeben hatte Gouverneur hin oder her. »Ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt, Marty.« »Du sagst doch immer, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht«, erwiderte er. »Der Gouverneur sagte zu mir, dieser große Öl-Boss sucht da draußen im pazifischen Nordwesten nach umweltfreundlichen Wegen, neue Bohrstellen zu finden. Das ist alles, was er mir gesagt hat. Wer weiß? Anscheinend glaubt er, dass du helfen kannst. Vielleicht ist es wichtig, James. Vielleicht sagen sie ja die Wahrheit. Ich meine, nur mal angenommen, der Typ ist glaubwürdig. Vielleicht ist es ja gut für die Wale, wenn du ihm hilfst.« Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und legte d…
