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Das geraubte Kind
Galsan Tschinag

Galsan Tschinag erzählt in seinem neuen, eindrucksvollen Roman eine mündlich überlieferte Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhun... Weiterlesen
Taschenbuch (kartoniert), 318 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Galsan Tschinag erzählt in seinem neuen, eindrucksvollen Roman eine mündlich überlieferte Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Einfühlsam schildert er den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China und das Recht, so zu leben, wie sie es von jeher getan haben.

"Der Erstlingsmond des Jahres der Schwarzen Maus, woanders auch in der Zahl 1732 untergebracht, war schon im Abnehmen begriffen, war am unteren Rand abgewetzt, hüpfte nun, holpernd und stürmisch, über zerfetzten und wimmelnden Wolken. Unter dem ovalen Mond, der löchrig und brüchig wirkte, und unter den Wolken, die flüchtenden, auseinander stiebenden Herden ähnelten, lag, fern und fahl und stumm, der Altai mit seinen Bergen, Steppen, Wäldern, Seen und Flüssen, erstarrt unter dem winterlichen Schild aus Eis und Schnee." Galsan Tschinag erzählt eine Tuwa-Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Ein Nomadenjunge, Hynndynn, wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weithergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit, und tatsächlich wird er als Knabe entführt, um von hohen Persönlichkeiten in China eine umfassende Bildung zu erhalten. So lernt er höfische Umgangsformen und wird als junger Mann in die Heimat zurückgebracht, wo er zum Fürst ernannt wird und als neues Oberhaupt seines Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten soll. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Schließlich besinnt sich Hynndynn auf seine Herkunft, bekennt sich zu seiner Heimat und nimmt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer auf. Ein eindrucksvoller historischer Roman der Mongolei des 18. Jahrhunderts: Galsan Tschinag schildert einfühlsam den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China und das Recht, so zu leben, wie es von jeher überliefert war.

Galsan Tschinag erzählt in seinem eindrucksvollen Roman eine alte, mündlich überlieferte Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Einfühlsam schildert er den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit und um das Recht, so zu leben, wie es von jeher war.
Der Nomadenjunge Hynndynn wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weithergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit. Als siebenjähriger Knabe wird er aus seinem Land entführt. In China lernt Hynndynn von hohen Persönlichkeiten höfische Umgangsformen, verliebt sich in ein chinesisches Mädchen und kehrt schliesslich als junger, verheirateter Mann in die Heimat zurück. Dort soll er als neuer Fürst des Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat unterstützen. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Hynndynn ist hin- und hergerissen. Schliesslich besinnt er sich auf seine Herkunft und nimmt den Kampf gegen die übermächtigen chinesischen Besatzer auf.

Autorentext

Galsan Tschinag wurde 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei geboren. Er ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa, einer ethnischen Minderheit in der Mongolei. Sein Name in der Sprache der Tuwa lautet Irgit Schynykbai-oglu Dshurukuwaa. Nach Abschluss der Schule erhielt er 1962 ein Stipendium, das es ihm erlaubte, in die DDR zu reisen. Er lernte Deutsch und Germanistik in Leipzig. Seitdem schreibt er seine literarischen Texte vor allem in deutscher Sprache. Sechs Jahre später, 1968, kehrte er in seine Heimat zurück und lehrte an der Universität in Ulan Bator deutsche Sprache und Literatur, bis er 1976 wegen "politischer Unzuverlässigkeit" Berufsverbot erhielt. In den folgenden Jahren arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift "Journalist" und als Cheflektor bei "Mongol Kino", wo er sich um die Verfilmung mongolischer Epen bemühte. Seit 1991 lebt er als freier Schriftsteller vor allem in Ulan Bator, ist aber auch viele Monate als Nomade mit seiner Sippe im Altaigebirge in der Nordwestmongolei unterwegs. Galsan Tschinag versteht sich als Mittler zwischen den Kulturen und ist im Ausland viel auf Lesereisen unterwegs. Seine Erzählungen wurden auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt.

Produktinformationen

Titel: Das geraubte Kind
Untertitel: Roman
Autor: Galsan Tschinag
EAN: 9783518457405
ISBN: 978-3-518-45740-5
Format: Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 318
Gewicht: 189g
Größe: H179mm x B111mm x T20mm
Jahr: 2006
Auflage: 2. A.
Land: DE

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