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Ästhetisches Denken

  • Geheftet
  • 304 Seiten
Anstelle eines "ästhetischen Denkens" verhandelt die Debatte um artistic research vor allem institutionenkritische Fragen wie die ... Weiterlesen
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Beschreibung

Anstelle eines "ästhetischen Denkens" verhandelt die Debatte um artistic research vor allem institutionenkritische Fragen wie die Verortung von Kunst als Forschung in der Bologna-Reform oder die Subsumption künstlerischer Praxis unter einen unangemessenen Begriff wissenschaftlicher Forschung. Was aber wäre die eigentliche epistemische Kraft von Kunst? Wären nicht sowohl die eingefahrenen Modelle der "Institution Kunst" als auch ein auf Propositionalität und Aussagewahrheit beschränkter Erkenntnisbegriff zu umgehen, um ästhetisches Denken umreißen zu können? Im Buch werden dazu künstlerische und philosophische Positionen vorgestellt. Zudem entwirft eine Tool-Box eine alternative Karte von relevanten Feldern des ästhetischen Denkens, um der Debatte neue Begriffe an die Hand zu geben. Mit Beiträgen von Florian Dombois, Alexander García Düttmann, Mira Fliescher, Jochen Gerz, Dieter Mersch, Isabel Mundry, Michaela Ott und Mirjam Steiner.

Autorentext

Florian Dombois ist bildender Künstler und beschäftigt sich mit Modellen, Landformen, Labilitäten, Seismik, wissenschaftlichen und technischen Fiktionen in unterschiedlichen Darstellungs- und Publikationsformaten. Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 2011 ist er Professor an der ZHdK Zürich. Mira Fliescher studierte Kunstgeschichte, Film- und Fernsehwissenschaft und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Stipendium am Graduiertenkolleg >Identität und Differenz< an der Universität Trier promovierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig zu Signaturen der Alterität. Von 2011-2013 war sie Postdoc am Graduiertenkolleg >Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens< in Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ästhetisches Denken, Verzeichnung, Signatur, Autorschaft, Alterität, visuelles Denken. Dieter Mersch studierte Mathematik und Philosophie in Köln, Bochum, Darmstadt. 2004 wurde er Professor für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam. Seit 2013 ist er Leiter des Instituts für Theorie an der ZHdK Zürich. Dieter Mersch war Gastprofessor in Chicago, Budapest und Luzern, Fellow am IKKM Weimar und an der ZHdK Zürich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienphilosophie, Ästhetik und Kunsttheorie, Semiotik, Hermeneutik, Poststrukturalismus sowie Philosophie des Bildes und der Sprache. Julia Rintz ist Literaturwissenschaftlerin und promoviert über die Ästhetik der Reisetexte von Alfred Kerr. Sie arbeitet in der Wissenschaftsorganisation, als Lektorin, Redakteurin sowie als DJ in Berlin.



Klappentext

Anstelle eines »ästhetischen Denkens« verhandelt die Debatte um artistic research vor allem institutionenkritische Fragen wie die Verortung von Kunst als Forschung in der Bologna-Reform oder die Subsumption künstlerischer Praxis unter einen unangemessenen Begriff wissenschaftlicher Forschung. Was aber wäre die eigentliche epistemische Kraft von Kunst? Wären nicht sowohl die eingefahrenen Modelle der »Institution Kunst« als auch ein auf Propositionalität und Aussagewahrheit beschränkter Erkenntnisbegriff zu umgehen, um ästhetisches Denken umreißen zu können?
Im Buch werden dazu künstlerische und philosophische Positionen vorgestellt. Zudem entwirft eine Tool-Box eine alternative Karte von relevanten Feldern des ästhetischen Denkens, um der Debatte neue Begriffe an die Hand zu geben.

Mit Beiträgen von Florian Dombois, Alexander García Düttmann, Mira Fliescher, Jochen Gerz, Dieter Mersch, Isabel Mundry, Michaela Ott und Mirjam Steiner.



Inhalt

4 - 13 Vorwort (Florian Dombois, Dieter Mersch)
14 - 19 Palaver (Florian Dombois)
20 - 27 >[Die] Sprache taugt nicht dazu, [die] Seele [zu] malen< (Mirjam Steiner)
28 - 55 Nicht-Propositionalität und ästhetisches Denken (Dieter Mersch)
56 - 67 Ein einfacher Gedanke (Jochen Gerz)
68 - 87 Linien des Denkens im Komponieren (Isabel Mundry)
88 - 101 Surf (Florian Dombois)
102 - 121 Dividuelle Affekt-Artikulationen (Michaela Ott)
122 - 133 Nie sollst du mich befragen (Alexander García Düttmann)
134 - 301 Tool-Box (Mira Fliescher, Julia Rintz)
302 - 303 Autorinnen und Autoren

Produktinformationen

Titel: Ästhetisches Denken
Untertitel: Nicht-Propositionalität, Episteme, Kunst
Editor:
EAN: 9783037346679
ISBN: 978-3-03734-667-9
Format: Geheftet
Herausgeber: Diaphanes Verlag
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 304
Gewicht: 546g
Größe: H205mm x B139mm x T30mm
Veröffentlichung: 04.12.2014
Jahr: 2014
Land: DE
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