Wie heissen die Hauptwerke von Hermann Hesse?
Hermann-Hesse-Bücher ziehen bis heute Generationen von Lesern in ihren Bann. In Werken wie «Der Steppenwolf» aus dem Jahr 1927 fanden und finden sich junge wie ältere Leser in Harry Haller und seiner Suche nach einem Platz im Leben wieder.
Tipp: «Der Steppenwolf» ist zugleich einer der wenigen Hermann-Hesse-
Filme. «Siddhartha» (1922) siedelt Hesse im 6. Jahrhundert vor Christus in Indien an. Der gleichnamige Protagonist begibt sich darin auf eine spirituelle Reise und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Zu weiteren wichtigen Büchern von Hermann Hesse gehören «Unterm Rad» (1906), «Narziss und Goldmund» (1930) und «Das Glasperlenspiel» (1943).
Für welches Buch hat Hermann Hesse den Nobelpreis bekommen?
Über 15 Jahre war Hermann Hesse mit seinen Gedichten und Romanen Anwärter auf den Literatur-Nobelpreis. Im Jahr 1946 war es schliesslich soweit: Die Schwedische Akademie zeichnete Hesse für sein Gesamtwerk aus. Der Autor erhielt den renommiertesten Literaturpreis der Welt nicht zuletzt für seine Spätwerke «Das Glasperlenspiel» und «Krieg und Frieden» (1946).
In welcher Epoche schrieb Hermann Hesse?
Der Grossteil von Hermann Hesses Gedichten und Prosatexten erschien zur Zeit der Weimarer Republik, das Spätwerk während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei lassen sich Hermann Hesses Bücher kaum einer
literarischen Strömung zuweisen, zu unterschiedlich fallen sie aus. So zeigen sich etwa Züge des Naturalismus ebenso wie solche der Neuen Sachlichkeit.
Was ist typisch für Hermann Hesse?
Das Individuum und seine Suche nach dem Sinn stehen in den meisten Werken Hesses im Mittelpunkt. Das zeigt sich beispielhaft im «Steppenwolf», in dem sich Harry Haller zwischen seiner menschlichen und tierischen Natur gespalten fühlt. Um das Leben und seine Abschnitte geht es auch im Gedicht «Stufen», eines der bekanntesten philosophischen
Lyrikwerke des Autors.