Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Coronavirus: Vorübergehende Filialschliessungen bis zum 28.2.2021 Weitere Informationen

Auf Verordnung des Bundesrates bleiben alle unsere Filialen vom 18.1. bis zum 28.2.2021 geschlossen. Sollte Ihre Bestellung bereits in der Filiale abholbereit sein, kontaktieren wir Sie telefonisch. Solage unsere Filialen geschlossen sind, liefern wir Ihre Bestellung mit Filialabholung automatisch per Post portofrei zu Ihnen nach Hause (sofern Ihre Adresse bei uns hinterlegt ist). Weitere Informationen finden Sie hier: www.exlibris.ch/de/ueber-uns/massnahmen-corona

schliessen

Selektion und Kombination von Gesellschaftsformen im institutionellen Wettbewerb

  • Kartonierter Einband
  • 375 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Martin Schaper untersucht die Rolle hybrider Rechtsformen und Kombinationen von Gesellschaftsformen im institutionellen Wettbewerb... Weiterlesen
20%
132.00 CHF 105.60
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Kein Rückgaberecht!
Nur im Online-Shop verfügbar

Beschreibung

Martin Schaper untersucht die Rolle hybrider Rechtsformen und Kombinationen von Gesellschaftsformen im institutionellen Wettbewerb. Nach einer Analyse der europäischen Wettbewerbsordnung, werden in den USA, Deutschland, England, Italien und der Schweiz Wettbewerbsaktivitäten in Bezug auf hybride Rechtsformen nachgewiesen und in den Kontext evolutorischer Rechtsentwicklung eingeordnet. Anhand der Limited & Co. KG werden Prinzipien zur Institutionalisierung grenzüberschreitender Typenvermischungen entwickelt und ihre Bedeutung für Rechtswahlentscheidungen dargestellt.

Die Arbeit ist eine rechtsvergleichende und rechtsökonomische Untersuchung des Wettbewerbs der Gesellschaftsrechte in den USA und Europa. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Rolle hybride Rechtsformen und Kombinationen von Gesellschaftsformen im institutionellen Wettbewerb spielen. Der erste Teil führt wettbewerbstheoretische und rechtsökonomische Grundlagen einerseits mit den Erkenntnissen zum Gesellschaftskollisionsrecht im Anwendungsbereich der Niederlassungsfreiheit und andererseits dem Voranschreiten europäischer Rechtsvereinheitlichung zusammen. Aus dieser Gesamtschau und den Erkenntnissen aus dem US-amerikanischen regulatory competition werden die Eckpunkte einer Wettbewerbsordnung für den Wettbewerb der Gesellschaftsrechte in Europa abgeleitet. Im zweiten Teil werden in einer rechtsvergleichenden Untersuchung in den USA, Deutschland, England, Italien und der Schweiz Wettbewerbsaktivitäten in Bezug auf hybride Rechtsformen nachgewiesen und in den Kontext evolutorischer Rechtsentwicklung eingeordnet. Dabei wird die Entwicklung von kautelarjuristischen hin zu legislativen Kombinationen aus Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht nachgezeichnet. Anhand der Limited & Co. KG werden schließlich Wege zur konsistenten Verknüpfung der beiden Gesellschaftsstatute aufgezeigt, allgemeine Prinzipien zur Institutionalisierung grenzüberschreitender Typenvermischungen entwickelt und ihre Bedeutung für die Substitutionserwägungen der Marktakteure dargestellt.

Autorentext

Geboren am 08.08.1983 in Hameln; 2003-2009 Studium der Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und der Università di Bologna; 2005-2008 Zusatzqualifikation im Pharmarecht; 2009-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotion bei Prof. Dr. Lars Klöhn, LL.M. (Harvard) in Marburg; Promotionsstipendium der FAZIT-Stiftung; 2010-2011 Master-Studiengang (LL.M.) an der University of Cambridge; David Thompson Scholarship 2011 des Homerton College, Cambridge; Förderung durch den DAAD; ab 2011 Referendariat am LG Berlin.



Klappentext

Die Arbeit ist eine rechtsvergleichende und rechtsökonomische Untersuchung des Wettbewerbs der Gesellschaftsrechte in den USA und Europa. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Rolle hybride Rechtsformen und Kombinationen von Gesellschaftsformen im institutionellen Wettbewerb spielen. Der erste Teil führt wettbewerbstheoretische und rechtsökonomische Grundlagen einerseits mit den Erkenntnissen zum Gesellschaftskollisionsrecht im Anwendungsbereich der Niederlassungsfreiheit und andererseits dem Voranschreiten europäischer Rechtsvereinheitlichung zusammen. Aus dieser Gesamtschau und den Erkenntnissen aus dem US-amerikanischen regulatory competition werden die Eckpunkte einer Wettbewerbsordnung für den Wettbewerb der Gesellschaftsrechte in Europa abgeleitet. Im zweiten Teil werden in einer rechtsvergleichenden Untersuchung in den USA, Deutschland, England, Italien und der Schweiz Wettbewerbsaktivitäten in Bezug auf hybride Rechtsformen nachgewiesen und in den Kontext evolutorischer Rechtsentwicklung eingeordnet. Dabei wird die Entwicklung von kautelarjuristischen hin zu legislativen Kombinationen aus Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht nachgezeichnet. Anhand der Limited & Co. KG werden schließlich Wege zur konsistenten Verknüpfung der beiden Gesellschaftsstatute aufgezeigt, allgemeine Prinzipien zur Institutionalisierung grenzüberschreitender Typenvermischungen entwickelt und ihre Bedeutung für die Substitutionserwägungen der Marktakteure dargestellt.



Zusammenfassung
"Für all diejenigen, die sich für Regulierungswettbewerb bzw. institutionellen Wettbewerb interessieren, ist diese Dissertation [...] besonders zu empfehlen, weil der Autor in hervorragender Weise mit einem klaren theoretischen Analyserahmen den konkret stattfindenden Wettbewerb der Gesellschaftsrechte in Europa untersucht und dabei auch die Komplexität sowohl des europarechtlichen Rahmen als auch der auftretenden rechtlichen Probleme herausgebarbeitet hat." Professor Dr. Wolfgang Kerber, in: Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, 64/2013

Inhalt

Inhaltsübersicht: A. Einleitung - B. Grundlagen zum Wettbewerb der Rechtsordnungen: Recht als Produkt und die Analogie zum Produktwettbewerb - Theoretische Grundlagen des institutionellen Wettbewerbs - Erscheinungsformen - Vorzüge dezentraler Rechtsetzung und interjurisdiktionellen Wettbewerbs - Effizienz und Rechtsetzung - Beeinflussung des institutionellen Wandels - C. Wettbewerb der Gesellschaftsrechte: Ökonomische Betrachtung des Gesellschaftsrechts - Grundlagen einer Wettbewerbsordnung - Competition for State Corporate Law in den USA - D. Die Vorgaben für den europäischen Wettbewerb der Gesellschaftsrechte: Das Internationale Gesellschaftsrecht in Europa - Vorgaben des europäischen Primärrechts - Das Spannungsverhältnis zwischen europarechtlichen Vorgaben und dem nationalen Gesellschaftsrecht am Beispiel von Deutschland - Vorgaben des europäischen Sekundärrechts - Die Rahmenordnung für den europäischen Wettbewerb der Gesellschaftsrechte. Ein Zwischenfazit - E. Selektion, Kombination und gesetzgeberische Reaktion im europäischen Wettbewerb: Der Austauschprozess - Der Parallelprozess - F. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse - Literaturverzeichnis - Sachregister

Produktinformationen

Titel: Selektion und Kombination von Gesellschaftsformen im institutionellen Wettbewerb
Untertitel: Typenvermischung und hybride Rechtsformen im europäischen und US-amerikanischen Wettbewerb der Gesellschaftsrechte
Autor:
EAN: 9783428137282
ISBN: 978-3-428-13728-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 375
Gewicht: 500g
Größe: H233mm x B159mm x T23mm
Jahr: 2012
Auflage: 1. Auflage

Weitere Produkte aus der Reihe "Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapital"