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Lesen. Ein Handapparat

  • Kartonierter Einband
  • 235 Seiten
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Leseprobe
Was heißt Lesen? Es sind zunächst die Textwissenschaften, die hier Auskunft geben, von der Literatur- über die Kultur- bis zur Rec... Weiterlesen
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Beschreibung

Was heißt Lesen? Es sind zunächst die Textwissenschaften, die hier Auskunft geben, von der Literatur- über die Kultur- bis zur Rechtswissenschaft. Mit der Literatur teilen sie die Auffassung, dass dem Lesen nur in flagranti auf die Spur zu kommen ist, im Versuch also, das Lesen zu lesen. Die Materialität gedruckter Texte und ihre Lesbarkeit ist Sache der Typografie. Eine semiotisch informierte Wissenschaftsphilosophie vermag aufzuzeigen, inwiefern auch die Naturwissenschaften lesend auf ihre Gegenstände stoßen. Und schließlich setzen auch neuro- und kognitionswissenschaftliche Forschungsansätze historisch konkrete Formen des Lesens voraus. Der Band leistet eine Bestandsaufnahme vor dem Hintergrund technologischer und epistemologischer Umbrüche, die das Lesen tiefgreifend verändern.

Autorentext
Jeannie Moser, geboren 1973, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft an der TU Berlin.

Inhalt

Ralf de Jong: Typographische Textgestaltung: lesbar und unlesbar, sichtbar und unsichtbar Joachim Kalka: Privater Kosmos, ideale Schlaflosigkeit: Die Bibliothek Günther Stocker: "Aufgewacht aus tiefem Lesen". Überlegungen zur Medialität des Bücherlesens im digitalen Zeitalter Thomas Hettche: Papyrii Yvonne Wübben: "Why we read fiction?" Eine Antwort aus dem Forschungsfeld der "Cognitive Poetics" Werner Hamacher: Diese Praxis - Lesen - Avital Ronell: Lesen nach Freundschaft oder Wie ich zur Germanistin wurde - bevor sie mich rausschmissen und wieder reinließen Aleida Assmann: Das Kryptogramm des Lebenstextes Sigrid Weigel: Zum Phantasma der Lesbarkeit. Heines "Florentinische Nächte" als literarische Urszenen eines kulturwissenschaftlichen Theorems Werner Kogge: Sich-einlesen in die Wirklichkeit - das Spurenleseparadigma Ino Augsberg: Lesarten des Rechts Jesper Svenbro: Lesen verweigern. Schreiben verweigern Reinhart Meyer-Kalkus: Die konzeptuelle Vortragbarkeit des modernen Romans. Thomas Manns "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" Ulrike Draesner: Literarisches Lesen

Produktinformationen

Titel: Lesen. Ein Handapparat
Untertitel: Klostermann Rote Reihe, Klostermann RoteReihe 77
Editor:
Andere:
EAN: 9783465042426
ISBN: 978-3-465-04242-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klostermann Vittorio GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 235
Gewicht: 254g
Größe: H203mm x B126mm x T17mm
Jahr: 2015
Auflage: 1. Aufl.
Land: DE

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