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Depression und Gesellschaft

  • Kartonierter Einband
  • 366 Seiten
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Beschreibung

Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen. Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des »Positiven Denkens« in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur »mentalen Gesundheit« während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen »Gesundheitsgesellschaft«, so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.

Autorentext

Konstantin Ingenkamp (Dr. phil.), Diplom-Soziologe, ist Leiter der Selbsthilfekontaktstelle Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und Heilpraktiker für Psychotherapie.

Produktinformationen

Titel: Depression und Gesellschaft
Untertitel: Zur Erfindung einer Volkskrankheit
Autor:
EAN: 9783837619300
ISBN: 978-3-8376-1930-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Transcript Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 366
Gewicht: 575g
Größe: H229mm x B151mm x T30mm
Veröffentlichung: 01.02.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1. Aufl. 02.2012
Land: DE

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