

Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 37. Kapitel: Kloster Pairis, Schloss Brumath, Kloster Weißenburg, Abteikirche Ottmarsheim, Martinsmünster, Kloster Murbach, Liste bedeutender Kirchen im Elsass, Münster zu Thann, St. Georg, Jesuitenkirche, Stiftskirche Lautenbach, Kl...Quelle: Wikipedia. Seiten: 37. Kapitel: Kloster Pairis, Schloss Brumath, Kloster Weißenburg, Abteikirche Ottmarsheim, Martinsmünster, Kloster Murbach, Liste bedeutender Kirchen im Elsass, Münster zu Thann, St. Georg, Jesuitenkirche, Stiftskirche Lautenbach, Kloster Marmoutier, Stiftskirche Niederhaslach, Mariä-Himmelfahrt-Kirche, St. Mauritius, Abtei Oelenberg, St. Nikolaus, St. Peter und Paul, Sainte-Afre, Ste-Foy de Sélestat, Kloster Obersteigen, Kloster Neubourg, Dominikanerkirche Colmar, Stift Marbach, St. Jakobus, Kloster Niedermünster, Kloster Selz, Kloster Alspach, Kloster Schwarzenthann. Auszug: Das Kloster Pairis oder Päris (frz. abbaye de Pairis), eigentlich Ave Maris Stella, war eine im Jahr 1138 gegründete Zisterzienserabtei im Gregoriental in Orbey nahe Kaysersberg im Elsass. Sie bestand bis zum Jahr 1790 oder 1792 und wurde während der Französischen Revolution durch einen Brand zerstört. Der Ursprung des Klosters geht zurück auf eine Initiative von Ulrich, Graf von Egisheim, der im Jahr 1138 in Pairis zwölf Mönche aus dem Kloster Lützel in Pairis ansiedelte. Anfang des 13. Jahrhunderts beauftragte Papst Innozenz III. Abt Martin, den vierten Kreuzzug im Elsass zu predigen. Sein Ruf wurde erhört und Abt Martin nahm persönlich, in Begleitung mehrerer Klosterbrüder, an dem Kreuzzug teil, im Zuge dessen es am 13. April 1204 zu der Eroberung und der Plünderung von Konstantinopel kam, die langfristig den endgültigen Bruch zwischen der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche besiegeln sollten, gleichzeitig das byzantinische Kaiserreich dauerhaft schwächten, so dass es den Türken 250 Jahre später gelang, Konstantinopel zu erobern. Gunther, Mönch in Pairis, Dichter, Historiker und Theologe, hielt die Ereignisse gewissenhaft in seiner Historia Constantinopolitana fest. Er schilderte darin die in der Stadt vorgefundenen Schätze und Reliquien, die Abt Martin, unter dem Vorwand, sie vor den Soldaten schützen zu wollen, teilweise an sich brachte und nach Pairis transportierte. Letzterer erbeutete eine Spur vom Blut Christi, ein Stück des Wahren Kreuzes, einen bedeutenden Teil der Gebeine des Hl. Johannes, einen Arm des Hl. Jakobus, einen Fuß des Hl. Kosmas, einen Zahn des Hl. Laurentius sowie Reliquien von weiteren 28 männlichen und 8 weiblichen Heiligen. Dank dieser von Abt Martin aus Konstantinopel mitgebrachten Reliquien, steigerte die Abtei ihre Bedeutung und ihren Ruf. Obgleich König Albrecht I. sie im Jahr 1300 in seinen besonderen Schutz nahm, wird im Laufe des 14. Jahrhunderts von Dekadenz und beginnendem Verfall berichtet. Bei der Invasion
Klappentext
Quelle: Wikipedia. Seiten: 116. Nicht dargestellt. Kapitel: Kloster Lützel, Kloster Pairis, Kloster Weißenburg, Abteikirche Ottmarsheim, Liste bedeutender Kirchen im Elsass, Kloster Murbach, St. Georg, Kloster Marmoutier, Stiftskirche Niederhaslach, Stiftskirche Lautenbach, Münster zu Thann, Jesuitenkirche, Mariä-Himmelfahrt-Kirche, Abtei Oelenberg, St. Mauritius, Martinsmünster, Kloster Obersteigen, St. Nikolaus, St. Peter und Paul, Dominikanerkirche Colmar, Stift Marbach, Kloster Neubourg, Ste-Foy de Sélestat, Kloster Niedermünster, Kloster Marienthal, Kloster Selz, Kloster Alspach, Kloster Schwarzenthann. Auszug: Das Kloster Lützel (frz. Abbaye du Lucelle) war eine Abtei der Zisterzienser. Es wurde 1123 oder 1124 gestiftet und 1792 aufgehoben. Das ehemalige Klostergelände liegt heute in Frankreich, in der Gemeinde Lucelle im äussersten Süden des Elsass, direkt an der Grenze zur Schweiz; ein kleinerer Teil des Geländes mit Nebengebäuden gehörte bis 1757 zum Fürstbistum Basel. Der Standort der Abtei liegt im Norden des Juragebirges, im Tal der Lützel, hart an der Wasserscheide zwischen Rhein und Rhône. Es ist nicht zu verwechseln mit dem nahe gelegenen Kloster der Zisterzienserinnen in Kleinlützel (Klösterli). Der Name geht auf ein Adjektiv unklarer Herkunft zurück und erscheint in der Bedeutung «klein» im Althochdeutschen als luz(z)il, im Mittelhochdeutschen als lützel (vgl. niederdt. lütt und englisch little). Der Klostername stammt vom Namen des vergleichsweise kleinen Fluss, an dem Lützel gestiftet wurde. Folgende Namensversionen werden bezüglich der Abtei unter anderem genannt: Lucela (1136), Lucelan (1194), Lucelach (1236), Lutzela (1258), Lùtzel (1316), Lucellain (1670), Lucelant (17. Jh.), Luciscella (17. Jh., frei erfunden, bedeutet «Zelle des Lichts»). Zur Unterscheidung vom nahe gelegenen Kleinlützel findet sich in manchen Quellen der Ausdruck Grosslützel. Heute grenzen die Gemarkungen folgender Gemeinden an das ehemalige Klosterterritorium: Der durch Hecken angezeigte frühere Standort von Gebäuden des Klosters LützelLützel befindet sich im Faltenjura, einer gebirgigen Abfolge von Mulden (Synklinalen) und Satteln bzw. Ketten (Antiklinalen). Lützel liegt auf dem Talboden eines schwach erodierten Synklinale-Tals auf etwa 600 Höhenmeter. Die Lützeler Synklinale wird von der Lützel durchflossen. Direkt nördlich dieser Synklinale verläuft die Antiklinale der Glaserberg-Kette, der nördlich des Lützeltals liegende Glaserberg selbst erreicht bis zu 816 m. Die nächste Hauptantiklinale im Süden liegt mit der Les Rangiers-Kette (bis zu 995 m) etwas entfernter und begrenzt die