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Diskurse des Kalten Krieges

  • Fester Einband
  • 737 Seiten
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In der österreichischen Nachkriegsliteratur gibt es jenseits der kanonisierten Namen zahlreiche Texte zu entdecken, die sich expli... Weiterlesen
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Beschreibung

In der österreichischen Nachkriegsliteratur gibt es jenseits der kanonisierten Namen zahlreiche Texte zu entdecken, die sich explizit in die Diskurse des Kalten Krieges einmischen und sie literarisch verarbeiten. Diese bislang wenig beachteten Agententhriller und Propagandadramen, Jugendbücher und Zeitromane werden in der vorliegenden Studie im Kontext der nationalen und internationalen politischen Diskurse verortet und dargestellt.

Anders als es die literaturhistorischen Klischees behaupten, hat sich die österreichische Nachkriegsliteratur sehr wohl mit den politischen Verhältnissen ihrer Zeit auseinandergesetzt. Jenseits der kanonisierten Namen gibt es hier Texte zu entdecken, die sich explizit in die Diskurse des Kalten Krieges einmischen, brisante Themen aufgreifen und literarisch verarbeiten. Agententhriller und Propagandadramen, Satiren und Zeitromane werden in der vorliegenden Studie im Kontext der nationalen und internationalen politischen Diskurse analysiert. Auf der Basis umfassender Recherchen und unter Berücksichtigung einer großen Materialfülle entsteht dabei nicht nur eine neue Perspektive auf die Kultur des Kalten Krieges, sondern auch ein anderes Bild der österreichischen Literatur nach 1945.

Autorentext
Desiree Hebenstreit, geb. 1975, Studium der Germanistik und Geschichte in Wien, wissenschaftl. Mitarbeiterin an mehreren Forschungsprojekten, 2015 Dissertation zur Zeitschrift "PLAN", seit 2016 Post-Doc-Mitarbeiterin am FWF-Projekt Andreas Okopenko: Tagebücher aus dem Nachlass (Hybridedition)

Günther Stocker, Assoz. Prof. für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien, lehrte und forschte zuvor an den Universitäten Salzburg, Rom III und Cassino.

Stefan Maurer, geb. 1981, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Philosophie in Wien. Univ.-Ass. am Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung der Universität Graz. Publikationen u. a. zum österreichischen Literaturbetrieb nach 1945 und zum Kalten Krieg.

Doris Neumann-Rieser, geb. 1983, Studium der Germanistik und Kulturwissenschaften in Wien, 2010-2014 wissenschaftl. Mitarbeiterin im Projekt Diskurse des Kalten Krieges, 2015 Lehrtätigkeit an der Universität Wien, 2016 Dissertation zu Bertolt Brechts Realitätskonzepten und Geburt des ersten Kindes.

Produktinformationen

Titel: Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel: Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Autor:
EAN: 9783205203803
ISBN: 978-3-205-20380-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Boehlau Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 737
Gewicht: 1362g
Größe: H241mm x B167mm x T58mm
Veröffentlichung: 01.12.2017
Jahr: 2017