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Memoria als Kulturtransfer

  • Kartonierter Einband
  • 375 Seiten
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Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive wird in diesem Band der altsächsische 'Heliand', der zu den frühesten volksspra... Weiterlesen
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Beschreibung

Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive wird in diesem Band der altsächsische 'Heliand', der zu den frühesten volkssprachlichen Dichtungen gehört, vor dem Hintergrund seiner Kontexte betrachtet. Anhand der Analyse historischer, theologischer und wissensgeschichtlicher Implikationen des Textes fragt die Autorin in Anlehnung an die aktuellen Diskussionen um Erinnerung und Gedächtnis in den Geisteswissenschaften nach einem 'memoria'-Begriff, der in seinen unterschiedlichen Verstehensebenen Einblick in die spezifische Funktion des Gedächtnisses innerhalb der mittelalterlichen Kultur gewährt. Dabei macht sie nicht nur die Ambivalenzen im Hintergrund des 'Heliand' deutlich, die auf den komplexen Zusammenhang von Politik und Herrschaft, Religion und Gewalt, Glauben und Wissen im 9. Jahrhundert rekurrieren, sondern erörtert auch, inwiefern diese durch den Text unter memorialer Perspektive nachträglich harmonisiert und literarisch 'gesühnt' werden.

Autorentext

Gesine Mierke ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Technischen Universität Chemnitz.



Zusammenfassung
Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive wird in diesem Band der altsächsische 'Heliand', der zu den frühesten volkssprachlichen Dichtungen gehört, vor dem Hintergrund seiner Kontexte betrachtet. Anhand der Analyse historischer, theologischer und wissensgeschichtlicher Implikationen des Textes fragt die Autorin in Anlehnung an die aktuellen Diskussionen um Erinnerung und Gedächtnis in den Geisteswissenschaften nach einem 'memoria'-Begriff, der in seinen unterschiedlichen Verstehensebenen Einblick in die spezifische Funktion des Gedächtnisses innerhalb der mittelalterlichen Kultur gewährt. Dabei macht sie nicht nur die Ambivalenzen im Hintergrund des 'Heliand' deutlich, die auf den komplexen Zusammenhang von Politik und Herrschaft, Religion und Gewalt, Glauben und Wissen im 9. Jahrhundert rekurrieren, sondern erörtert auch, inwiefern diese durch den Text unter memorialer Perspektive nachträglich harmonisiert und literarisch gesühnt werden.

Produktinformationen

Titel: Memoria als Kulturtransfer
Untertitel: Der altsächsische »Heliand« zwischen Spätantike und Frühmittelalter
Autor:
EAN: 9783412200909
ISBN: 978-3-412-20090-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Böhlau-Verlag GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 375
Gewicht: 683g
Größe: H244mm x B163mm x T31mm
Veröffentlichung: 01.04.2008
Jahr: 2008