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Das Tübinger Hüftkonzept
Georg Haupt , Pia Janßen , Inga Krauß

VORWORT DER AUTOREN UND EINE KLEINE GEBRAUCHSANLEITUNG FÜR DAS BUCH Die Arthrose an Hüft- und Kniegelenken ist eine Volkskrankheit... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 176 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

VORWORT DER AUTOREN UND EINE KLEINE GEBRAUCHSANLEITUNG FÜR DAS BUCH Die Arthrose an Hüft- und Kniegelenken ist eine Volkskrankheit. Sie macht mehr als 5 Millionen Menschen in unserem Land zu schaffen. Häufig auch als Gelenkverschleiß umschrieben führt die Erkrankung zu Schmerzen und Einschränkungen der körperlichen Funktionsfähigkeit und damit auch zu einer Verringerung der Lebensqualität, da viele Aktivitäten im Alltag nicht mehr unbeschwert möglich sind. Insbesondere ältere Personen sind betroffen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werden deshalb zukünftig immer mehr Menschen in Deutschland an Arthrose leiden. Arthrose ist bis zum heutigen Tage nicht heilbar. Aus diesem Grund stellen Schmerzreduktion und Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit wichtige Ziele der Therapie dar. Je nach Fortschreiten der Erkrankung ist ein künstlicher Gelenkersatz bei einer Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks häufig nicht zu vermeiden. Bevor eine Operation ansteht, kommen jedoch zahlreiche nicht-operative Therapiemöglichkeiten in Betracht. Hierzu gehört auch das körperliche Training im Sinne einer Sport- und Bewegungstherapie. Bereits 1995 wurden die ersten Tübinger Hüftsportgruppen ins Leben gerufen. Damals wie heute lernen hier Patienten gezielt ihre Hüft- und Beinmuskulatur zu kräftigen, um das Gelenk muskulär zu stabilisieren. Die Beweglichkeit wird durch Dehn- und Mobilisationsübungen erhalten bzw. verbessert und das Gleichgewicht durch Koordinationstraining geschult. In den Hüftsportgruppen spielt auch die Vermittlung von Wissen eine wichtige Rolle. Die Patienten lernen, mit der Arthrose im Alltag besser umzugehen und Belastungsspitzen zu vermeiden. Zudem werden wichtige Informationen zu Training, anatomischen Grundlagen sowie dem Krankheitsbild vermittelt. Patienten werden dadurch sozusagen zu Experten in eigener Sache. In der Gruppe ist auch der Austausch mit Gleichgesinnten wichtig er hilft bei mancher Entscheidung beispielsweise wenn eine Operation ansteht. Aber auch im Falle einer Operation berichten uns Patienten immer wieder, dass sie durch das regelmäßige Training den Eingriff viel besser verkraften als andere Patienten, die zuvor kein Training durchgeführt haben. Durch das Training kommen die Patienten im wahrsten Sinne des Wortes wieder schneller auf die Beine. Heute gibt es im Präventionssportverein Tübingen e. V. mehr als 25 Hüftsportgruppen alleine diese Zahl verdeutlicht, dass Patienten das Angebot wahrnehmen und selber aktiv werden wollen, um etwas gegen ihre Beschwerden zu tun. Die Sporttherapie scheint aus diesen Beobachtungen heraus eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Therapiemaßnahmen bei Hüftarthrose zu sein. Soweit die Alltagsbeobachtung. 1 DAS TÜBINGER HÜFTKONZEPT THÜKO WAS VERBIRGT SICH DAHINTER? AUF DEN PUNKT GEBRACHT: ES HANDELT SICH UM EIN 12-WÖCHIGES TRAININGSPROGRAMM FÜR EIN AKTIVERES LEBEN MIT HÜFTARTHROSE AUF DER GRUNDLAGE AKTUELLER ERKENNTNISSE AUS DER WISSENSCHAFT. DURCH KÖRPERLICHES TRAINING KÖNNEN IHRE SCHMERZEN VERRINGERT UND IHRE KÖRPERLICHE FUNKTIONSFÄHIGKEIT VERBESSERT WERDEN UND DAMIT AUCH DIE BEWÄLTIGUNG DER BEI ARTHROSE HÄUFIG EINGESCHRÄNKTEN AKTIVITÄTEN DES TÄGLICHEN LEBENS. Damit solche sporttherapeutischen Programme jedoch von Ärzten, Therapeuten und Kostenträgern befürwortet und empfohlen werden können, muss die Wirksamkeit der Sporttherapie bei Hüftarthrose in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Dieser Forderung sind wir in den vergangenen Jahren in Tübingen nachgekommen. Wir haben hierzu das einmal wöchentlich angebotene Hüftsporttraining durch ein zweimal wöchentlich durchzuführendes Heimtrainingsprogramm ergänzt. Dieses beinhaltet insbesondere Übungen zur Kräftigung der hüftumgebenden Muskulatur und Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit. Das Trainingsprogramm wird über einen Zeitraum von 12 Wochen durchgeführt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung konnte nun die Wirk

Autorentext
Arnd Rüskamp ist am Essener Baldeneysee geboren, und Wasser war immer sein Element. Er hat Publizistik studiert, war Reporter und Moderator, Soldat und Biker, Autor und Verleger. Heute verdient er sein Geld noch immer in den Medien, ist aber vor allem Ehemann und Vater. Zum Schreiben ü ber Schleswig-Holstein qualifiziert ihn, dass er drei Monate Wahlheimat an der Schlei lebt.

Klappentext

VORWORT DER AUTOREN UND EINE KLEINE GEBRAUCHSANLEITUNG FÜR DAS BUCH Die Arthrose an Hüft- und Kniegelenken ist eine Volkskrankheit. Sie macht mehr als 5 Millionen Menschen in unserem Land zu schaffen. Häufig auch als Gelenkverschleiß umschrieben führt die Erkrankung zu Schmerzen und Einschränkungen der körperlichen Funktionsfähigkeit und damit auch zu einer Verringerung der Lebensqualität, da viele Aktivitäten im Alltag nicht mehr unbeschwert möglich sind. Insbesondere ältere Personen sind betroffen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werden deshalb zukünftig immer mehr Menschen in Deutschland an Arthrose leiden. Arthrose ist bis zum heutigen Tage nicht heilbar. Aus diesem Grund stellen Schmerzreduktion und Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit wichtige Ziele der Therapie dar. Je nach Fortschreiten der Erkrankung ist ein künstlicher Gelenkersatz bei einer Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks häufig nicht zu vermeiden. Bevor eine Operation ansteht, kommen jedoch zahlreiche nicht-operative Therapiemöglichkeiten in Betracht. Hierzu gehört auch das körperliche Training im Sinne einer Sport- und Bewegungstherapie. Bereits 1995 wurden die ersten Tübinger Hüftsportgruppen ins Leben gerufen. Damals wie heute lernen hier Patienten gezielt ihre Hüft- und Beinmuskulatur zu kräftigen, um das Gelenk muskulär zu stabilisieren. Die Beweglichkeit wird durch Dehn- und Mobilisationsübungen erhalten bzw. verbessert und das Gleichgewicht durch Koordinationstraining geschult. In den Hüftsportgruppen spielt auch die Vermittlung von Wissen eine wichtige Rolle. Die Patienten lernen, mit der Arthrose im Alltag besser umzugehen und Belastungsspitzen zu vermeiden. Zudem werden wichtige Informationen zu Training, anatomischen Grundlagen sowie dem Krankheitsbild vermittelt. Patienten werden dadurch sozusagen zu Experten in eigener Sache. In der Gruppe ist auch der Austausch mit Gleichgesinnten wichtig - er hilft bei mancher Entscheidung - beispielsweise wenn eine Operation ansteht. Aber auch im Falle einer Operation berichten uns Patienten immer wieder, dass sie durch das regelmäßige Training den Eingriff viel besser verkraften als andere Patienten, die zuvor kein Training durchgeführt haben. Durch das Training kommen die Patienten im wahrsten Sinne des Wortes wieder schneller auf die Beine. Heute gibt es im Präventionssportverein Tübingen e. V. mehr als 25 Hüftsportgruppen - alleine diese Zahl verdeutlicht, dass Patienten das Angebot wahrnehmen und selber aktiv werden wollen, um etwas gegen ihre Beschwerden zu tun. Die Sporttherapie scheint aus diesen Beobachtungen heraus eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Therapiemaßnahmen bei Hüftarthrose zu sein. Soweit die Alltagsbeobachtung. 1 DAS TÜBINGER HÜFTKONZEPT THÜKO - WAS VERBIRGT SICH DAHINTER? AUF DEN PUNKT GEBRACHT: ES HANDELT SICH UM EIN 12-WÖCHIGES TRAININGSPROGRAMM FÜR EIN AKTIVERES LEBEN MIT HÜFTARTHROSE AUF DER GRUNDLAGE AKTUELLER ERKENNTNISSE AUS DER WISSENSCHAFT. DURCH KÖRPERLICHES TRAINING KÖNNEN IHRE SCHMERZEN VERRINGERT UND IHRE KÖRPERLICHE FUNKTIONSFÄHIGKEIT VERBESSERT WERDEN - UND DAMIT AUCH DIE BEWÄLTIGUNG DER BEI ARTHROSE HÄUFIG EINGESCHRÄNKTEN AKTIVITÄTEN DES TÄGLICHEN LEBENS. Damit solche sporttherapeutischen Programme jedoch von Ärzten, Therapeuten und Kostenträgern befürwortet und empfohlen werden können, muss die Wirksamkeit der Sporttherapie bei Hüftarthrose in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Dieser Forderung sind wir in den vergangenen Jahren in Tübingen nachgekommen. Wir haben hierzu das einmal wöchentlich angebotene Hüftsporttraining durch ein zweimal wöchentlich durchzuführendes Heimtrainingsprogramm ergänzt. Dieses beinhaltet insbesondere Übungen zur Kräftigung der hüftumgebenden Muskulatur und Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit. Das Trainingsprogramm wird über einen Zeitraum von 12 Wochen durchgeführt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung konnte nun die Wirksamkeit des Tübinger Hüftkonzepts im Sin ne einer Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung nachgewiesen werden. Das macht uns Mut! Und wir wollen auch Ihnen Mut machen: Uns ist es wichtig, die Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Jahre an Sie weiter zu geben. Aus diesem Grund ist das Buch entstanden. Wir können Ihnen keine Hüftsportgruppe nach Hause bringen - wohl aber das Heimtrainingsprogramm, welches ein ganz wesentliches Element des Tübinger Hüftkonzepts darstellt. Gleichzeitig vermittelt dieses Buch das notwendige Hintergrundwissen, um auch Sie zu Experten in eigener Sache zu machen. Alles was Sie hierfür benötigen ist das vorliegende Buch und einige wenige Trainingsmittel (siehe Seite 51), die Sie im Orthopädie- oder Sportfachhandel beziehen können. NUN NOCH EINE KLEINE GEBRAUCHSANWEISUNG: Vor Aufnahme des Trainings empfehlen wir Ihnen, mit Ihrem Hausarzt Rücksprache zu halten. Bei der Sporttherapie handelt es sich grundsätzlich um eine sichere Form der Therapie. Nebenwirkungen wie beispielsweise eine Zunahme der Schmerzen sind selten. Allerdings gibt es andere Erkrankungen (z. B. schwerwiegende Erkrankungen am Herzen), die zu einer eingeschränkten Belastungsfähigkeit des Körpers führen und möglicherweise auch eine Kontraindikation für das Training darstellen können. Sie sollten vor Beginn des Trainingsprogramms deshalbklären, ob bei Ihnen gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, die der Ausübung im Wege stehen. Gleiches gilt für Patienten mit einem künstlichen Hüftgelenk. Das Buch ist primär für Patienten mit Hüftarthrose gedacht. Dennoch können Sie auch dann von den Übungen profitieren, wenn Sie bereits ein künstliches Hüftgelenk haben. Wir empfehlen die Übungen jedoch nur Personen, die sicher ohne Gehstützen gehen können und bei denen der Zeitpunkt der Operation mindestens 6 Monate zurückliegt. Zudem sollte das künstliche Gelenk sicher verankert sein und keine Komplikationen vorliegen. Auch in diesem Fall empfehlen wir Ihnen deshalb, vor Beginn des Trainings Ihren betreuenden Arzt aufzusuchen, um mit ihm gemeinsam zu entscheiden, ob das Heimtrainingsprogramm für Sie geeignet ist. Zu den Inhalten des Buches möchten wir Ihnen folgende Hinweise mit auf den Weg geben: Das Buch ist in 3 Kapitel gegliedert. Das erste Kapitel soll Ihnen die Möglichkeit bieten, medizinische Grundlagen sowie den Stand der Wissenschaft zu gängigen Therapieverfahren bei Arthrose nachlesen zu können. Vielleicht möchten Sie ja wissen, welche Medikamente derzeit bei Arthrose von den medizinischen Leitlinien empfohlen werden und welche eher nicht. Auch im Gespräch mit Ärzten oder Therapeuten können die Inhalte des Kapitels hilfreich sein. Das zweite Kapitel vermittelt Ihnen all jenes Wissen, welches für die eigentliche Durchführung des Trainings wichtig ist. Bei der Studie hatten wir stets die Gelegenheit, Anweisungen für das Training im persönlichen Gespräch zu vermitteln und auf Verständnisfragen nach Bedarf einzugehen. Wir haben in diesem Buch versucht, alle wichtigen Informationen bereit zu stellen, die Sie für eine korrekte Durchführung des Trainings benötigen, so dass Sie eigenverantwortlich das Training umsetzen können. Aus diesem Grund legen wir Ihnen die Lektüre des zweiten Kapitels sehr nahe, bevor es mit dem richtigen Training losgeht. Das dritte Kapitel beinhaltet das eigentliche Übungsprogramm. Es ist reich bebildert und zeigt Ihnen für jede Trainingseinheit der 12 Wochen die Übungen, die Sie durchführen sollen. Je Woche sind hierbei zwei Einheiten vorgesehen. Ihr Training können Sie in diesem Kapitel zudem im integrierten Trainingstagebuch dokumentieren. In den 12 Wochen werden Sie allmählich an das Training herangeführt. In den ersten 3 Wochen mögen Ihnen die Aufgaben vielleicht zu einfach vorkommen. Gerade diese Phase ist jedoch wichtig, damit Sie die Übungen korrekt lernen und richtig ausführen, bevor es dann mit höheren Intensitäten in der zweiten Phase ab Woche 4 weitergeht. Auch in Phase drei ab Woche 9 werden die Trainingsintensitäten nochmals gesteigert und die Übungen komplexer. Bis dahin sind Sie aber sehr gut vorbereitet, um den höheren Ansprüchen des Trainings gerecht zu werden. Das war der Blick in die Zukunft - nun aber zurück zur ersten Trainingswoche! Wir hoffen, dass wir Sie mit dem Buch zum Training motivieren und dass Sie mit Hilfe des Trainingsprogramms Ihre arthrosebedingten Beschwerden lindern können.

Produktinformationen

Titel: Das Tübinger Hüftkonzept
Untertitel: Von der Wissenschaft in die Praxis
Fotograf: Jochen Tack
Autor: Georg Haupt Pia Janßen Inga Krauß
Editor: Arnd Rüskamp
Schöpfer: Haupt, Georg Janßen, Pia Krauß, Inga
EAN: 9783937787350
ISBN: 978-3-937787-35-0
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: hellblau, Verlag
Genre: Gesundheit, Ernährung & Wellness
Anzahl Seiten: 176
Gewicht: 874g
Größe: H297mm x B207mm x T17mm
Veröffentlichung: 13.02.2014
Jahr: 2014
Land: DE

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