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Ernährungstherapie in der Praxis

  • Kartonierter Einband
  • 104 Seiten
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Bei 30 - 50 % der Patienten in Klinik und Praxis liegen behandlungs bedUrftige Erkrankungen oder Gesundheitsstorungen vor, die im ... Weiterlesen
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Beschreibung

Bei 30 - 50 % der Patienten in Klinik und Praxis liegen behandlungs bedUrftige Erkrankungen oder Gesundheitsstorungen vor, die im engeren oder weiteren Sinn als emahrungsabhangig gelten mUssen. Diatetische Therapie, frtiher orientiert an Kriterien wie Schonung oder "Schutz" ("Leberschutzkost"), basiert in zunehmendem MaBe auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist imstande, Stoff wechselstorungen mittels Kontrolle der Nahrungszufuhr zu kompen sieren und ihre pathophysiologischen Folgen zu verhindem oder wenigstens zu mildem. Beispiele sirid die verminderte Zufuhr von Nah rungsbestandteilen, deren Stoffwechsel gestort ist (gewissen Amino sauren bei Phenylketonurie, Nahrungsfett bei Typ I-Hyperlipoprotein amie), oder der Eingriff in den EiweiBhaushalt bei der hepatischen Enzephalopathie nach portocavalem Shunt bzw. der Azotaemie bei Niereninsuffizienz. Mit der Zunahme der Haufigkeit emahrungsabhangiger Gesundheits storungen hat sich deren Spektrum verschoben. Emahrungsabhangige Mangelkrankheiten (z.B. Skorbut) haben ab-, Folgen der Dber- oder Fehlemahrung wie Fettstoffwechselstorungen, Diabetes, Hypertonie und Gicht erheblich zugenommen. Dem Zuwachs neuer Erkenntnisse Uber Indikationen und Wirkungs weise bestimmter Emahrungsformen stehen allerdings erhebliche Schwierigkeiten bei der Durchfuhrung der als richtig erkannten MaB nahmen in der Praxis entgegen, die nicht bagatellisiert werden dUrfen.

Klappentext

Bei 30 - 50 % der Patienten in Klinik und Praxis liegen behandlungs­ bedUrftige Erkrankungen oder Gesundheitsstorungen vor, die im engeren oder weiteren Sinn als emahrungsabhangig gelten mUssen. Diatetische Therapie, frtiher orientiert an Kriterien wie Schonung oder "Schutz" ("Leberschutzkost"), basiert in zunehmendem MaBe auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist imstande, Stoff­ wechselstorungen mittels Kontrolle der Nahrungszufuhr zu kompen­ sieren und ihre pathophysiologischen Folgen zu verhindem oder wenigstens zu mildem. Beispiele sirid die verminderte Zufuhr von Nah­ rungsbestandteilen, deren Stoffwechsel gestort ist (gewissen Amino­ sauren bei Phenylketonurie, Nahrungsfett bei Typ I-Hyperlipoprotein­ amie), oder der Eingriff in den EiweiBhaushalt bei der hepatischen Enzephalopathie nach portocavalem Shunt bzw. der Azotaemie bei Niereninsuffizienz. Mit der Zunahme der Haufigkeit emahrungsabhangiger Gesundheits­ storungen hat sich deren Spektrum verschoben. Emahrungsabhangige Mangelkrankheiten (z.B. Skorbut) haben ab-, Folgen der Dber- oder Fehlemahrung wie Fettstoffwechselstorungen, Diabetes, Hypertonie und Gicht erheblich zugenommen. Dem Zuwachs neuer Erkenntnisse Uber Indikationen und Wirkungs­ weise bestimmter Emahrungsformen stehen allerdings erhebliche Schwierigkeiten bei der Durchfuhrung der als richtig erkannten MaB­ nahmen in der Praxis entgegen, die nicht bagatellisiert werden dUrfen.



Inhalt

Grundlagen.- Energiebilanz.- Kohlenhydrate.- Verzehr-Bedarf-Bedeutung-Verdauung und Resorption Fette.- Verzehr-Bedarf-Bedeutung-Verdauung und Resorption Eiweiß.- Verzehr-Bedarf-Bedeutung-Verdauung und Resorption Wasser.- Harnsäurestöffwechsel.- Ernährungstherapie.- Übergewicht (Obesitas, Adipositas).- Definition-Häufigkeit-Bedeutung.- Diabetes Mellitus.- Definition-Häufigkeit-Bedeutung-Prinzip der Ernährung-Praktische Durchführung.- Hyperlipoproteinämien (Hyperlipidämien).- Definition-Häufigkeit-Bedeutung-Prinzip der Ernährung.- Hyperurikämie und Gicht.- Definition-Häufigkeit-Bedeutung-Prinzip der Ernährung.- Krankheiten des Magens und Darmtrakts.- Allgemeine Schonkost.- Ösophagitis.- Ösophagusstenosen.- Akute Gastritis.- Chronische Gastritis.- Magen- und Duodenalulkus.- Zustand nach Magenoperation.- Diarrhöe.- Nahrungsmittel-Allergien.- Sprue.- Enteritis Regionalis.- Exsudative Enterophathie.- Steatorrhoe.- Divertikulose und Divertikulitis des Dickdarms.- Colitis Ulcerosa.- Obstipation.- Meteorismus.- Krankheiten der Leber.- Krankheiten der Gallenblase und Gallenwege.- Krankheiten des Pankreas.- Natriumarme Kost.- Nierenerkrankungen.- Prinzipien der Ernährung bei Nierenerkrankungen.- Nephrolithiasis.- Tabellenteil.- Tabelle 1: Reduktionskost.- 100 Kalorien-Austauschtabelle.- Tabelle 2: Diabeteskost.- Tabelle 3: Hyperlipoproteinämien.- Tabelle 4: Purintabelle.- Tabelle 5: Mineralstoffe und Vitamine.- Tabelle 6: pH-Wert verschiedener Nahrungsmittel und Getränke.- Tabelle 7: Kaliumreiche Lebensmittel.- Tabelle 8: Natriumreiche Lebensmittel.- Tabelle 9: Prinzipien der Ernährung bei Nierenkrankheiten.- Tabelle 10: Eiweißarme Kost.- Zusammensetzung der Nahrungsmittel.- Referenzen.

Produktinformationen

Titel: Ernährungstherapie in der Praxis
Autor:
EAN: 9783540797890
ISBN: 978-3-540-79789-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 165g
Größe: H233mm x B164mm x T15mm
Jahr: 1982

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