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Leseförderung durch Kriminalliteratur

  • Fester Einband
  • 424 Seiten
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Beschreibung

Diese literaturdidaktische Studie widmet sich der Kriminal- und Verbrechensliteratur und weist nach, dass die Kriminalliteratur höheren künstlerischen Ansprüchen genügen und sogar der Weltliteratur zugerechnet und pädagogisch wertvoll sein kann, insbesondere im Hinblick auf die Motivation, Leistungsfähigkeit und Lesekompetenz männlicher Schüler.

Diese literaturdidaktische Untersuchung widmet sich der Kriminal- und Verbrechensliteratur, die der Deutschunterricht unserer allgemeinbildenden Schulen jahrzehntelang vernachlässigt und zu Unrecht vorschnell der Trivialliteratur zugeordnet hat. Sie will durchaus auch augenzwinkernd beweisen, dass parallel zur literaturdidaktisch längst berücksichtigten Hoch-, Gebrauchs-, Unterhaltungs- und Sachliteratur mehr als bislang literaturwissenschaftlich und -didaktisch (an-)erkannt zahlreiche Texte (Romane, Novellen, Gedichte) und Medien (Filme, Hörspiele) der Kriminalliteratur höheren künstlerischen Ansprüchen genügen, partiell sogar der Weltliteratur zuzurechnen und auch pädagogisch so wertvoll sind, dass sie in einem zeitgemäßen Deutschunterricht sogar einen curricularen Stammplatz beanspruchen sollten. Analysiert und begründet wird überdies, weshalb und inwiefern eine intensivierte, darüber hinaus fächerverbindend 'symmediale' Einbeziehung und literaturdidaktisch angemessene Behandlung kriminalliterarischer Texte und Medien zugleich einer seit Jahren latent schleichenden, doch zunehmend beobachtbaren Tendenz zur thematisch-methodischen 'Romantisierung des Deutschunterrichts' entgegenwirken und sowohl die Motivation als auch die Leistungsfähigkeit gerade der männlichen Schüler erhöhen können, was deren nach den bedenklichen PISA-Erkenntnissen der vergangenen zwei Jahrzehnte partiell defizitäre Lesekompetenz betrifft (die das Buchstabieren, flüssige Lesen und vertiefte Textverstehen umfasst). Erkannt und benannt, erforscht und problematisiert werden überdies die hieraus entstehenden literaturdidaktischen Potenziale; anhand unterrichtlich auf ihre Eignung hin erprobter Beispiele werden auch die aus praxisnaher didaktischer Warte aus dieser Forschung abgeleiteten Thesen veranschaulicht. Schließlich soll die Arbeit auch jenseits der Schule junge wie ältere Leser(innen) anregen, längst verdrängte oder aber ihnen noch unbekannte literarische Kriminalistik neu zu entdecken.

Autorentext

Fred Maurer arbeitet als Diplompädagoge und Realschullehrer an der Sonnenbergschule in Oberkochen (BW).



Inhalt

Inhalt: Literaturwissenschaftliche und -didaktische Fundamente - Grundlagen, Ziele und Methoden einer Behandlung von Kriminalliteratur im Deutschunterricht - Literatur- und mediendidaktische Modellierungen zur Kriminalliteratur im Deutschunterricht.

Produktinformationen

Titel: Leseförderung durch Kriminalliteratur
Untertitel: Deutschdidaktische Annäherungen an ein verkanntes und vernachlässigtes Genre
Autor:
EAN: 9783631783566
ISBN: 978-3-631-78356-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Peter Lang
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 424
Gewicht: 1342g
Größe: H304mm x B215mm x T30mm
Jahr: 2019
Auflage: Neuausg.

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