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Frauengeschichten

  • Leder-Einband
  • 416 Seiten
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Die gut zwanzig Erzählungen des Bandes stammen aus verschiedensten Kulturkreisen und aus vieler Frauen Ländern. Bei Marie von Ebne... Weiterlesen
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Beschreibung

Die gut zwanzig Erzählungen des Bandes stammen aus verschiedensten Kulturkreisen und aus vieler Frauen Ländern. Bei Marie von Ebner-Eschenbach findet sich der schöne Satz: "Erinnere dich der Vergessenen - eine Welt geht dir auf." Getreu diesem Motto versammelt die Anthologie Kleinodien diesseits wie jenseits des literarischen Kanons. Ob Dorothy Parker oder Assia Djebar, Tania Blixen oder Marie Luise Kaschnitz, Colette oder Natalia Ginzburg - die Erzählungen dieser Autorinnen bestechen, jede für sich, durch exquisite Eigenart und ausgeprägte künstlerische Individualität. Das gilt nicht minder für die Geschichte der bezaubernden Lucy Grange, die in Doris Lessings gleichnamiger Erzählung "zwischen den wogenden meeresfarbenen Maisfeldern" auf das Glück ihres Lebens wartet. Oder für das feine Porträt der frisch verwitweten Elena, die erkennen muß, daß ihr der Verstorbene nie ein echter Gefährte gewesen ist: "Nach dem nun der Mann nicht mehr da war, hatte sie das Gefühl, als hätte sie im Winterschlaf gelegen", liest man bei Elsa Morante. Wahr ist, daß die Weltliteratur kein Geschlecht hat. Ebenso wahr ist, daß die weibliche Seite nach wie vor stark unterrepräsentiert ist. So wenig es die eine weibliche Art des Schreibens gibt, so wenig gibt es exklusive weibliche Themen. Auch wenn häufig Frauen im Mittel punkt stehen (eine Feministin bei Emilia Pardo Bazán, eine Mutter bei Natalia Ginzburg, eine Tänzerin bei Mabel Dove-Danquah), sind es individuelle Grunderfahrungen, die hier zur Sprache kommen. Es geht um das, was Menschen - einerlei, ob Mann oder Frau - umtreibt: um den ewigen Zwiespalt zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Inhalt: Ana Maria Matute "Das Mädchen, das nirgendwo mehr war" / Marie Luise Kaschnitz "Lange Schatten" / Maria Jotuni "Wenn man Gefühle hat" / Gabrielle Roy "Um eine Heirat zu verhindern" / Tania Blixen "Der Ring" / Claire Sainte-Soline "Nocturno" / Gabriele Wohmann "Wiedersehen in Venedig" / Eudora Welty "Der versteinerte Mann" / Katherine Anne Porter "Maria Concepcion" / Emilia Pardo Bazán "Die Feministin" / Dorothy Parker "Der Lebensstandard" / Anna Banti "Arabella" / Doris Lessing "Lucy Grange" / Edith Wharton "Xingu" / Natalia Ginzburg "Die Mutter" / Assia Djebar "Annie und Fatima" / Ljudmila Petruschewskaja "Der Schatten des Lebens" / Elsa Morante "Die Großmutter" / Solveig von Schoultz "Der blaue Fisch" / Mabel Dove-Danquah "Erwartung" / Sidonie-Gabrielle Colette "Die verhüllte Frau" / Katherine Mansfield "Die schwarze Mütze".

Klappentext

Die gut zwanzig Erzählungen des Bandes stammen aus verschiedensten Kulturkreisen und aus vieler Frauen Ländern. Bei Marie von Ebner-Eschenbach findet sich der schöne Satz: «Erinnere dich der Vergessenen - eine Welt geht dir auf.» Getreu diesem Motto versammelt die Anthologie Kleinodien diesseits wie jenseits des literarischen Kanons.

Ob Dorothy Parker oder Assia Djebar, Tania Blixen oder Marie Luise Kaschnitz, Colette oder Natalia Ginzburg - die Erzählungen dieser Autorinnen bestechen, jede für sich, durch exquisite Eigenart und ausgeprägte künstlerische Individualität. Das gilt nicht minder für die Geschichte der bezaubernden Lucy Grange, die in Doris Lessings gleichnamiger Erzählung «zwischen den wogenden meeresfarbenen Maisfeldern» auf das Glück ihres Lebens wartet. Oder für das feine Porträt der frisch verwitweten Elena, die erkennen muß, daß ihr der Verstorbene nie ein echter Gefährte gewesen ist: «Nach dem nun der Mann nicht mehr da war, hatte sie das Gefühl, als hätte sie im Winterschlaf gelegen», liest man bei Elsa Morante.

Wahr ist, daß die Weltliteratur kein Geschlecht hat. Ebenso wahr ist, daß die weibliche Seite nach wie vor stark unterrepräsentiert ist. So wenig es die eine weibliche Art des Schreibens gibt, so wenig gibt es exklusive weibliche Themen. Auch wenn häufig Frauen im Mittel punkt stehen (eine Feministin bei Emilia Pardo Bazán, eine Mutter bei Natalia Ginzburg, eine Tänzerin bei Mabel Dove-Danquah), sind es individuelle Grunderfahrungen, die hier zur Sprache kommen. Es geht um das, was Menschen - einerlei, ob Mann oder Frau - umtreibt: um den ewigen Zwiespalt zwischen Wunsch und Wirklichkeit.



Inhalt:

Ana Maria Matute "Das Mädchen, das nirgendwo mehr war" / Marie Luise Kaschnitz "Lange Schatten" / Maria Jotuni "Wenn man Gefühle hat" / Gabrielle Roy "Um eine Heirat zu verhindern" / Tania Blixen "Der Ring" / Claire Sainte-Soline "Nocturno" / Gabriele Wohmann "Wiedersehen in Venedig" / Eudora Welty "Der versteinerte Mann" / Katherine Anne Porter "Maria Concepcion" / Emilia Pardo Bazán "Die Feministin" / Dorothy Parker "Der Lebensstandard" / Anna Banti "Arabella" / Doris Lessing "Lucy Grange" / Edith Wharton "Xingu" / Natalia Ginzburg "Die Mutter" / Assia Djebar "Annie und Fatima" / Ljudmila Petruschewskaja "Der Schatten des Lebens" / Elsa Morante "Die Großmutter" / Solveig von Schoultz "Der blaue Fisch" / Mabel Dove-Danquah "Erwartung" / Sidonie-Gabrielle Colette "Die verhüllte Frau" / Katherine Mansfield "Die schwarze Mütze".





Produktinformationen

Titel: Frauengeschichten
Untertitel: Texte aus der Weltliteratur
Editor:
EAN: 9783717519539
ISBN: 978-3-7175-1953-9
Format: Leder-Einband
Herausgeber: Manesse
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 214g
Größe: H159mm x B101mm x T24mm
Jahr: 2000