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Das chinesische Schriftzeichen als poetisches Medium

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
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Dieser poetologische Essay Ernest Fenollosas entstand um 1908, im Todesjahr des amerikanischen Kulturphilosophen und passionierten... Weiterlesen
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Noch nicht erschienen. Erhältlich ab 31.10.2019

Beschreibung

Dieser poetologische Essay Ernest Fenollosas entstand um 1908, im Todesjahr des amerikanischen Kulturphilosophen und passionierten Orientalisten. Von Ezra Pound 1918 herausgegeben und mit einem Vorwort versehen, wurde er von Eugen Gomringer 1972 erstmals übersetzt und in der Reihe Kunst und Umwelt veröffentlicht. Ziel war die Erkundung von Sprache und Sprachgeist der viel zu wenig bekannten chinesischen Kultur, um deren Kenntnis es im Westen heute immer noch genauso schlecht bestellt ist wie damals. Fenollosa jedoch bietet keine sinologische Studie, die philologischen Ansprüchen gerecht werden könnte, sondern nichts weniger als eine höchst anregende Grundlegung jeder Ästhetik.

Autorentext
Eugen Gomringer wurde 1925 in Cachuela Esperanza (Bolivien) als Sohn einer Bolivianerin und eines Auslandsschweizers geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er studierte Kunstgeschichte und Nationalökonomie und wurde einer der Mitbegründer der Konkreten Poesie. Nach Tätigkeit in der Wirtschaft, bekleidete er Professuren in Düsseldorf, Bamberg, Zwickau und Schneeberg. 2000 gründete er das IKKP (Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie, Archiv Eugen Gomringer) in Rehau, wo er heute lebt. 2011 wurde er für sein umfangreiches künstlerisches und schriftstellerisches Werk mit dem Alice-Salomon-Poetik-Preis ausgezeichnet. Ernest Francisco Fenollosa, 1853 in Salem, Massachusetts, geboren, studierte in Harvard und ging 1878 nach Tokio, wo er Philosophie und Wirtschaftswissenschaften unterrichtete. Sein lebenslanges Anliegen war der Erhalt der traditionellen Japanischen Kunst. Er bereiste das Land und erstellte die erste Liste von Japans Nationalschätzen, fand antike chinesische Schriftrollen, die Jahrhunderte zuvor von Zen-Mönchen nach Japan gebracht worden waren. So wurde er kaiserlicher Kunstbeauftragter und der erste ausländische Spezialist für japanische und chinesische Kunst, der zu internationalem Ansehen gelangte. 1890 kehrte er nach Boston zurück, wo er Kurator der Oriental Collection des Boston Museum of Fine Arts wurde. 1896 musste er wegen einer sozial nicht akzeptierten Scheidung seinen Posten am Museum aufgeben, fand keine Anstellung mehr und ging wieder nach Japan. 1900 kehrte er zurück und starb 1908 während eines Aufenthalts in London an einem Schlaganfall, wurde aber in Japan beigesetzt. Monika Motsch, 1942 in Berlin geboren. Professorin der Sinologie an den Universitäten Bonn, Erlangen und der Tsinghua University in Beijing. Sie übersetzte chinesische Literatur und veröffentlichte zahlreiche Studien mit Schwerpunkt auf chinesisch-westlicher Komparatistik. Für ihr Werk erhielt sie mehrere internationale Preise. www.monikamotsch.de

Produktinformationen

Titel: Das chinesische Schriftzeichen als poetisches Medium
Übersetzer:
Autor:
Schöpfer:
Nachwort von:
EAN: 9783957576286
ISBN: 978-3-95757-628-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Matthes + Seitz
Anzahl Seiten: 180
Veröffentlichung: 31.10.2019
Jahr: 2019
Auflage: 1. Auflage
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