

Beschreibung
Das vorliegende Nekronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul al Hazred wurde von Donald Tyson transkribiert. Trotz intensiver Bemühungen unsererseits konnte kein Kontakt mit dem Autor aufgenommen werden. So ist nicht mit Sicherheit zu sagen, welche Ausgabe(n) a...Das vorliegende Nekronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul al Hazred wurde von Donald Tyson transkribiert. Trotz intensiver Bemühungen unsererseits konnte kein Kontakt mit dem Autor aufgenommen werden. So ist nicht mit Sicherheit zu sagen, welche Ausgabe(n) als Grundlage für seine Übertragung ins Englische dienten. Einige obskure Einzelheiten deuten darauf hin, dass ihm auch eine deutschsprachige Ausgabe vorlag. Über ein deutsches Manuskript wird seit langem spekuliert. Es soll auf Basis der englischen Übersetzung des John Dee von 1586 erstellt worden sein. Tyson hatte aber wohl auch Zugang zu lateinischen und griechischen Fragmenten. Das hier vorliegende Buch ist die erste gedruckte, deutschsprachige Ausgabe von al Hazreds "Kitab al Azif" und eine der wenigen vollständigen überhaupt. Mehrere Mitarbeiter unserer Redaktion befinden sich jetzt in geschlossenen Abteilungen psychiatrischer Kliniken; einige sind unter ungeklärten Umständen verschwunden. Die Lektüre erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr. Von mehrmaliger Benutzung wird dringend abgeraten!
Vorbemerkung Provinienzforschung in Bezug auf das blasphemische Nekronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul al Hazred ist in jeder Hinsicht schwierig. Von der Entstehung als arabisches Manuskript bis zur Vernichtung nahezu aller griechischen Übersetzungen schreibt Wormius in seiner Präambel zur Ausgabe von 1228 ausführlich (siehe weiter unten). Im 16. Jahrhundert verliert sich zunächst jede öffentliche Spur des Kitab al Azif. In eher sinistren Kreisen gingen jedoch immer wieder Gerüchte von einzelnen Exemplaren um. So hat John Dee 1586 eine englische Übersetzung erstellt, die freilich nie gedruckt wurde. In welcher Sprache der Text, der dieser Übertragung zugrunde lag, abgefasst war, ist unklar. Gesichert (unsere Quellen können wir nicht nennen) gab es zu jener Zeit aber mindestens drei Dutzend teils fragmentarische Exemplare, die sich im Besitz von geheimen Kulten und Sekten befanden. Einige weitere waren in Bibliotheken (Arkham University, Vatikan, Heidelberg u.a.) unter strengem Verschluss und eine unbekannte Anzahl befand sich in Privatbesitz. Im späten 17. Jahrhundert mehren sich dann wieder Andeutungen, es sei eine in kleiner Auflage gedruckte lateinische Ausgabe im Umlauf. Es gibt keinerlei Belege für die Existenz eines solchen Buches, aber während des gesamten folgenden Jahrhunderts gibt es immer wieder glaubwürdige Andeutungen Kopien einer lateinischen Ausgabe betreffend, und von deren Übersetzung in verschiedene moderne Sprachen: Englisch, Französisch, Portugiesisch und auch Deutsch. Goethe und E.T.A. Hoffmann sollen ein deutschsprachiges Manuskript möglicherweise dasselbe eingesehen haben. Im 19. Jahrhundert tauchen Hinweise auf Exemplare des Nekronomicon nahezu überall auf der Welt auf. Gedruckt wurde aber wohl keine Ausgabe mehr. Das sollte sich im 20. Jahrhundert ändern. Aleister Crowley, der berühmt-berüchtigte Okkultist, begründete 1920 auf Sizilien seine Abtei Thelema und es erscheint kaum fraglich, dass sich dort auch eine Manuskript des Nekronomicon befand, angeblich eine sehr alte Handschrift in griechischer Sprache, was aber nicht belegt werden kann. Interessant ist, dass etwa zur gleichen Zeit dem deutschen Regisseur Fritz Murnau (»Nosferatu Eine Symphonie des Grauens«) offenbar ein deutsches Manuskript vorlag. Und genau dieses Exemplar sei es gewesen, das 1941 auf unbekannten Wegen in den Besitz von Heinrich Himmler gelangen sollte. Nach dem Tagebucheintrag eines sowjetischen Soldaten versuchte Himmler bei seiner Festnahme in der Nähe von Lüneburg das Buch hastig zu verstecken, es wurde aber von einem Leutnant konfisziert, der es laut Zeugenberichten wenig später, beim Eintreffen der US Army, einem Kunstschutzoffizier der sogenannten Monuments Men übergab. Er soll danach sehr erleichtert gewirkt haben. Leider konnte der letzte lebende Augenzeuge bei seiner Befragung 2007 in einem Pflegeheim in Neu England keine Angaben über Namen oder Rang des Offiziers machen. Das Buch tauchte nie in irgendwelchen offiziellen Listen auf und außer vagen Gerüchten sind über Jahre keine Hinweise zu finden. Später, das gilt als sicher, hat Papa Doc Duvalier, der berüchtigte Voodoo Diktator von Haiti, zumindest Anfang der 1960er Jahre eine Ausgabe besessen. Um 1970 soll Charles Manson möglicherweise dasselbe Exemplar in seinem Besitz gehabt haben. Es wurde aber nach seiner Verhaftung von den Resten der Manson-Family an einem unbekannten Ort versteckt. Und Ende der 1990er wird ein Nekronomicon im Zusammenhang mit den Ritualmorden des Vampir-Kults von Rod Ferell an verschiedenen Stellen erwähnt. Allerdings sind seit den 1970er Jahren mehrere Publikationen erschienen, die behaupten, das Nekronomicon des Abdul al Hazred zu sein. Doch es handelt sich dabei um Fantasy-Literatur, bestenfalls haben die Autoren ein Fragment einer alten Abschrift des Werkes zu Gesicht bekommen. Auf der Suche nach dem verschollenen deutschen Exemplar stießen wir auf die Übersetzung von Donald Tyson. Der Versuch einer Kontaktaufnahme scheiterte allerdings, der Autor blieb unauffindbar. Sprachanalysen des englischen Textes von Tyson deuten darauf hin, dass es sich in weiten Teilen um eine Übersetzung handelt und zwar aus dem Deutschen! Mit großer Wahrscheinlichkeit liegt mit dem bei Llewellyn Books in den USA erschienenen Necronomicon die vollständigste und authentischste heute bekannte Ausgabe vor; und mit dieser Rückübersetzung die überhaupt erste deutschsprachige Ausgabe des Nekronomicon, des Kitab al Azif von Abdul al Hazred, als Buch. Die von uns gewählte Schreibweise des Titels deutet an, dass es sich hier um eine Transkription handelt, die sowohl auf griechische, wie auch lateinische Texte und eine Reihe anderer Sprachen in unterschiedlichen Überlieferungssträngen zurückgeht. Was al Hazred selbst angeht, erzählt uns Theodorus von dem furchtbaren Ende des Nekromanten in Damaskus. Dazu ist wenig zu sagen. Es ist unklar, woher dieses Wissen stammt. Wir können hier nur anmerken, dass uns bereits zu Beginn der Arbeiten eine nicht zurückzuverfolgende eMail mit der Länderkennung »sy« erreichte, in der wir mit sehr expliziten Worten darauf aufmerksam gemacht wurden, dass eine Verbreitung dieses Textes gewisse Verantwortung voraussetzt, um gewisse Leute nicht zu verärgern. Selbst wenn der Text durch viele Übertragungen und auch Zusammenführungen von Fragmenten in unterschiedlichen Sprachen möglicherweise etwas von seiner unmittelbaren Gefährlichkeit verloren haben mag die Beschäftigung damit bleibt eine äußerst riskante Angelegenheit. Im Laufe der Arbeit am vorliegenden Buch weigerten sich mehrere Übersetzer nach kurzer Zeit weiterzuarbeiten, in der Redaktion kam es zu Fällen von psychischen Erkrankungen, eine Lektorin ist spurlos verschwunden, und es gab einen mysteriösen Unfall. Wir raten dringend dazu, das Buch nach einmaliger Lektüre zu verbrennen.
Inhalt
Inhalt Vorbemerkung 7 Präambel 10 von Olaus Wormius im Jahre des Herrn 1228 Das Leben des Abdul al Hazred 14 von Theodorus Philetas geschrieben im Jahre des Herrn 950 Das Heulen in der Wüste 18 Der Rausch des Leeren Raumes 22 Von lüsternen und zornigen Dämonen 27 Die Totenesser 30 Irem, die Stadt der Säulen 34 Ihre Wunder und Abgründe Die Kreatur in den Kavernen 38 Die vergessene Stadt unter Irem 42 Die Kammer der sieben Portale 46 Das Erste Portal 50 Die Hochebene von Leng Das Zweite Portal 54 Die Stadt der Höhen Das Dritte Portal 58 Das versunkene R'lyeh Das vierte Portal 62 Yuggoth Das fünfte Portal 67 Atlantis Das sechste Portal 72 Der unbekannte Kadath Das siebte Portal 76 Der Tempel von Albion Anmerkung des Theodorus Philetas: Anmerkung des Herausgebers: Was ohne Gefahr über die Großen Alten gesagt werden kann 81 Yig 84 Verknüpft mit der Sphäre des Saturn Yog-Sothoth 89 Verknüpft mit der Sphäre des Jupiter Cthulhu 94 Verknüpft mit der Sphäre des Mars Azathoth 99 Verknüpft mit der Sphäre der Sonne Shub-Niggurath 103 Verknüpft mit der Sphäre der Venus Nyar…