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Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989

  • Fester Einband
  • 686 Seiten
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Zwischen 1949 und 1989 starben mehrere hundert Menschen an der damaligen innerdeutschen Grenze. Unbewaffnete Flüchtlinge wurden er... Weiterlesen
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Beschreibung

Zwischen 1949 und 1989 starben mehrere hundert Menschen an der damaligen innerdeutschen Grenze. Unbewaffnete Flüchtlinge wurden erschossen, von Minen und Selbstschussanlagen zerfetzt oder ertranken. Dieses Handbuch enthält die Schicksale der Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze.


Dieses Handbuch enthält die Biografien von 327 Todesopfern aus Ost und West, denen das DDR-Grenzregime zum Verhängnis wurde. Bei den Flüchtlingen, die erschossen, durch Minen und Selbstschussanlagen ums Leben kamen oder in Grenzgewässern ertranken, handelte es sich überwiegend um junge Menschen, die sich bewusst für den lebensgefährlichen Weg in die Freiheit und gegen die SED-Diktatur entschieden hatten. Zu ihrem Gedenken soll dieses Handbuch beitragen. Es enthält auch die Lebensgeschichten von Zivilpersonen aus beiden deutschen Staaten, die ohne Fluchtabsichten dem DDR-Grenzregime zum Opfer fielen, und weiterhin die Schicksale von deutschen und sowjetischen Deserteuren, deren Fahnenfluchten an der DDR-Grenze tödlich scheiterten. Zusätzliche biografische Angaben widmen sich Grenzsoldaten, die aus Verzweiflung über die Zwänge des Dienstes in den Grenztruppen Suizid begingen, sowie jenen DDR-Grenzwächtern, die von westlicher Seite, von Fahnenflüchtigen oder von eigenen Kameraden, irrtümlich als Flüchtlinge erschossen wurden.


Autorentext

Klaus Schroeder lehrt als Professor am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 1992 leitet er den Forschungsverbund SED-Staat.

Jochen Staadt ist Projektleiter im Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin und seit 1992 dessen Mitarbeiter.



Zusammenfassung
«Das Buch beeindruckt durch die persönlichen Schicksale und ist zugleich ein Streifzug durch die eng verzahnte Geschichte von DDR und damaliger BRD.»
(Isabel Fannrich-Lautenschläger, "Andruck - Das Magazin für Politische Literatur", Deutschlandfunk November 2017)

Sendung hier hören

Fuldaer Zeitung

Ostthüringer Zeitung

MDR



«Insgesamt gesehen vervollständigt die vorliegende Arbeit den bisherigen Forschungsstand zu den Todesopfern des DDR-Grenzregimes; sie wird - zusammen mit anderen biographischen Handbüchern zu dem Thema - zweifelsohne einen festen Platz als Grundlagen- und Standardwerk zu dieser Thematik einnehmen. Über die Einblicke in die menschlichen Schicksale der Todesopfer hinaus trägt es wesentlich dazu bei, das Grenzregime weiter aufzuarbeiten und der breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen.»
(Jochen Maurer, sehepunkte 18 (2018), Nr. 2 [15.02.2018])

Vollständige Rezension hier lesen



Inhalt

Todesopfer an der DDR-Westgrenze aus Ost- und Westdeutschland - Grenzgänger, Flüchtlinge - Erschossene fahnenflüchtige DDR- und Sowjet-Soldaten - Selbsttötungen in den DDR-Grenztruppen; Suizide von ausreisewilligen DDR-Bürgern - Von westlicher Seite getötete DDR-Grenzpolizisten, Schusswaffen- und Minenunfälle.

Produktinformationen

Titel: Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949-1989
Untertitel: Ein biografisches Handbuch
Editor:
EAN: 9783631749814
ISBN: 978-3-631-74981-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Peter Lang
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 686
Gewicht: 1157g
Größe: H236mm x B160mm x T42mm
Jahr: 2018
Auflage: 2. Auflage