

Beschreibung
Finde deine Seelenaufgabe! Was zunächst wie das Ende aussieht, ist der Beginn einer fantastischen Reise durch Raum und Zeit! Bei einem Segelunfall kommt Sophia ums Leben. Nach ihrem Tod hat die zweifache Mutter und Ehefrau nur noch einen Gedanken: Sie will un...Finde deine Seelenaufgabe!
Was zunächst wie das Ende aussieht, ist der Beginn einer fantastischen Reise durch Raum und Zeit! Bei einem Segelunfall kommt Sophia ums Leben. Nach ihrem Tod hat die zweifache Mutter und Ehefrau nur noch einen Gedanken: Sie will unbe-dingt zu ihrer Familie.
Sie bekommt eine einmalige Chance. Wenn es ihr gelingt, die verlorenen Teile ihrer Seele zu finden, darf sie nach Hause zurückkehren.
Verbunden mit ihrer Suche, die sie zuerst auf eine Zeitreise ins Mittelalter führt, ist ein zweiter Erzählstrang über eine Klatschkolumnistin. Immer deutlicher wird, dass die beiden Frauen mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint.
Seelenreise-Buch, das Sie beim Erkunden Ihrer eigenen Seelenaufgabe beglei-tet
Die Seele heilen und über den Tod hinaus bei der Familie blei-ben
Das Tochter-Mutter-Autorinnen-Duo Clara und Cornelia Fink hat gemeinsam die Seelenreise von Sophia nachgezeichnet. Dabei schien es ihnen oft, als erlebten sie die Geschichte über Selbstfindung und ein Leben nach dem Tod beim Schreiben selbst. Herausgekommen ist ein Roman über Zeitreisen, Wiedergeburt und darüber, dass manche Dinge leichter zu fühlen als zu verstehen sind. Eine große Inspiration für alle, die ihre eigene Spiritualität erforschen und ihren ganz persönlichen Sinn des Le-bens finden wollen!
Autorentext
Cornelia Fink ist studierte Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin und Pädagogin. Neben ihrer Tätigkeit auf der Bühne und als Trainerin für Gesang und Sprechkunst unterstützt sie seit 35 Jahren Menschen dabei, ihren eigenen, authentischen Weg zu finden. Sie gibt der Stimme eine Stimme und legt so noch unbewusste Potenziale in der Persönlichkeit frei. Als Autorin schrieb sie bisher vor allem Theatertexte, Musicals und ein Kinderbuch. Als Pädagogin geht sie ungewöhnliche Wege und legt ihren Fokus darauf, im Bereich Bildung die Zukunft mitzugestalten. Aktuell hat sie ihr erstes Buch, einen Roman mit dem Titel Der Weg hinter die Spiegel gemeinsam mit ihrer Tochter geschrieben. Sie möchte damit zur gesellschaftlichen Diskussion über Mutter-Tochter-Beziehungen beitragen und ein neues Mutterbild mit entwickeln.
Klappentext
Sophia kann es nicht begreifen. Ist sie wirklich tot? Getrieben von dem Wunsch ihre Familie wiederzusehen, ist sie bereit, die Welt hinter den Spiegeln zu betreten. Eine rätselhafte Botschaft mit dem Auftrag sich ihre verdrängten Seelenteile zurückzuholen, schickt sie auf eine magische Reise durch Raum und Zeit, in parallele Dimensionen ihrer Existenz. Verfolgt von alten Mustern und mysteriösen Erinnerungen durchschreitet sie Tür um Tür die Illusionen ihres bisherigen Lebens. Zwischen Traum und Wirklichkeit gerät sie dabei in einen inneren und äußeren Strudel von Ereignissen, die ihr Denken über Liebe, Schuld und Wirklichkeit völlig auf den Kopf stellen. Am anderen Ende der Zeiten macht sich im selben Moment eine junge Frau auf, sich ihrer größten Angst zu stellen. Ohne voneinander zu wissen, verbindet die beiden Frauen ein gut gehütetes Geheimnis. "Der Weg hinter die Spiegel" ist ein spannendes Abenteuer um Selbstfindung, persönliches Wachstum und Befreiung. Die Vision einer neuen Wahrnehmung des eigenen Lebens. Was wir für Realität halten, ist durch Zeit, Raum und Verstand begrenzt. Dieses Buch ist es nicht.
Leseprobe
TEIL 1: DIE REISE
Sophia war ganz ruhig. Bis vor wenigen Augenblicken noch hatte sie wie wild um sich geschlagen und versucht, irgendwie an der Wasseroberfläche zu bleiben. Todesangst schnürte ihr den Hals und die Brust zu. Die Schreie, die aus ihrer Kehle hinauswollten, suchten vergeblich die Luft, während stattdessen sprudelndes, wirbelndes Nass durch Nase und Mund die Atemwege füllte.
Das Wasser siegte über die Luft, schwemmte die geordnete Struktur, die wir Leben nennen, einfach mit sich davon. Einen entsetzlichen Moment war da Panik und Schmerz. Sophia hörte ihren letzten Aufschrei, der ohne einen einzigen Ton ihr Herz zerriss. Dann war tiefe Ruhe in ihr. Und Leichtigkeit. Eine sie befreiende Leichtigkeit. Kein Ringen mehr um den nächsten Atemzug. Kein Kampf.
Während ihr Körper tiefer und tiefer sank, schwebte ein anderer Teil von ihr immer höher hinaus über die Wellen und sah sich um. Die Sonne stand mitten am Himmel. Sie spiegelt sich nasekräuselnd im Wasser und das Meer glitzerte wie ein blauer Edelstein. Weiter draußen tummelten sich einige Segelboote. In einem dieser Segelboote würde wohl auch ihre Familie sitzen. Jannik und Philipp, ihre beiden Söhne und Sebastian, ihr Mann. Er war ganz vernarrt in das Segeln. Deshalb fuhr die Familie auch jedes Jahr hierher. Sophia mochte die Berge lieber. Komisch, dass sie gerade jetzt daran denken musste. Ihr ganzes Leben raste an ihr vorbei, während sich ihre Lungen endgültig mit Wasser füllten und sie sich dem Unvermeidlichen hingab. Es war ganz leicht, keine Panik, kein Schmerz. Sie konnte einfach loslassen.
Wie wunderschön doch die Sonne aussah, die sich durch die Wasseroberfläche brach und mit ihren Strahlen versuchte, den Grund zu ertasten. Ob man mich wohl schon vermisst?' Das Glitzern des Lichtes über ihrem Kopf wurde stärker. Es war wie ein Sog. Sie erinnerte sich an den Moment, als sie bei ihrer Geburt das Licht der Welt erblickte. Jetzt geht es also zurück', dachte sie. Es war so leicht, so vertraut. Als hätte sie diese Reise schon unzählige Male gemacht. Sie schloss die Augen, überließ sich der Schwerelosigkeit des Augenblicks und tauchte ein in gleißend helle, weiße, endlos unendliche Ewigkeit.
Verdammt noch mal, kann denn dieser Idiot nicht abblenden? Fast wäre ich im Straßengraben gelandet. Es ist Samstagabend und ich bin mal wieder unterwegs zu einer dieser verhassten Partys, über die so wichtig zu berichten ist: Möchtegernsternchen, die dümmlich kichernd ihren Prosecco schlürfen und verzweifelt versuchen, auf ein Foto der morgigen Klatschpresse zu gelangen. Oberflächliches Blabla maskenartig lächelnder Gleichgesichter mit U-Boot-Lippen, ohne jede Mimik und ohne jedes Hirn. Nicht zu vergessen die übergebräunten Popeye-Gestalten, die mit ihren aufgeblasenen Muskelpaketen wie Idioten wirken, weil sie vor Kraft strotzend kaum noch vernünftig laufen können. Dazwischen der eine oder andere echte Promi, dessentwegen ich mir diese ganze Tortur überhaupt antun muss.
Und jetzt fängt es auch noch an zu regnen. Von einem Augenblick auf den anderen öffnet der Himmel seine Schleusen und schüttet eimerweise das Wasser vom allwöchentlichen Hausputz auf die Straßen des österreichischen Hinterlandes. Die Scheibenwischer sind eindeutig überfordert. Resigniert fahre ich an den Seitenrand und halte an. Okay, mein Chef wird wütend sein, wenn er meine Reportage nicht rechtzeitig auf seinem Schreibtisch hat, aber gegen diese Naturgewalt würde auch er keine Argumente finden. Und wer weiß, wofür es gut ist. Ich hatte sowieso keine Lust, auf diese Party zu gehen. Ich werde einfach später ein paar Fotos machen und mir dazu die eine oder andere Zeile einfallen lassen. Es würde wahrscheinlich nicht einmal einen Unterschied machen, ob ich wirklich da war oder nicht. Ich stelle den Motor ab, drehe meinen Sitz nach hinten und warte. Das Getrommel des Regens auf meinem Autodach geht mir tierisch auf die Nerven.
Ich kann einfach nicht machen, dass es aufhört. Wenigstens in meinem Kopf versuche ich es auszublenden, doch je mehr ich das tue, desto lauter und mächtiger wird das Gehämmer. Wie seltsam', denke ich. Da sitze ich nun in meinem Wagen, ich, die doch ihr Leben völlig im Griff zu haben glaubt und so ein bisschen Regen bringt mich total aus der Fassung.' Ich schließe die Augen und versuche, mich auf irgendetwas Schönes zu konzentrieren. Da hört der Regen auf
Als Sophia die Augen wieder öffnete, war das Licht verschwunden. Wohin sie…