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Die Blumen des Bösen

  • Kartonierter Einband
  • 159 Seiten
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Baudelaires »Die Blumen des Bösen« (Original: »Fleurs du Mal«), in erster Auflage im Juni 1857 erschienen, sind der Beginn der mod... Weiterlesen
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Beschreibung

Baudelaires »Die Blumen des Bösen« (Original: »Fleurs du Mal«), in erster Auflage im Juni 1857 erschienen, sind der Beginn der modernen Lyrik. Die Übersetzung von Monika Fahrenbach-Wachendorff, eine gereimte Versübertragung, setzt sich zum Ziel, Baudelaires Text, vor allem seine Bilder, genau wiederzugeben und die Dichte und Eindringlichkeit des Originals zu bewahren. Sie erschien erstmals 1980 bei Reclam und wurde für diese Ausgabe und für die Neuausgabe in der Reclam Bibliothek vollständig revidiert.

Autorentext
Charles Baudelaire (9.4.1821 Paris 31.8.1867 Paris) ist einer der berühmtesten französischen Schriftsteller. Baudelaire, der bereits mit fünf Jahren seinen leiblichen Vater verliert, wächst in einem gestörten Verhältnis zu seinem Stiefvater auf einem ehrgeizigen Offizier und späteren Admiral. Wegen eines vorangegangenen Schulverweises muss Baudelaire das Baccalauréat als Externer abschließen. Anstatt dem begonnenen Jura-Studium nachzugehen, gibt sich Baudelaire einem ausschweifenden Leben in der Pariser Literaten- und Künstlerszene hin. Bei einer Prostituierten steckt er sich mit Syphilis an. Während der Revolution 1848 ist er Teil der Aufstände in Paris. Sein Leben ist bis zum Schluss von finanziellen wie gesundheitlichen Problemen geprägt. Charles Baudelaires einziger Gedichtband »Les Fleurs du Mal« (»Blumen des Bösen«) ist Ausdruck seiner morbiden Faszination für das Hässliche und den Verfall, was ihn zu einem Vorläufer der Dekadenz-Dichtung macht. Der Band brachte ihm einen Strafprozess wegen Beleidigung der öffentlichen Moral ein. Bekannt war Baudelaire seinen Zeitgenossen als Kunstkenner, Wagner-Enthusiast und Übersetzer der Schauerliteratur Edgar Allan Poes, den er als einen Bruder im Geiste ansah. Mit dem posthum erschienenen »Le Spleen de Paris« (dt. »Der Spleen von Paris«) erschuf Baudelaire eine neue literarische Gattung: das Prosagedicht.

Leseprobe

Spleen und Ideal

Segen

Wenn nun der Dichter, folgend den Gesetzen
Der höchsten Mächte, in die Welt geführt,
Ballt seine Mutter, lästernd, voll Entsetzen
Die Fäuste gegen Gott, der Mitleid spürt:

- »Ach! hätt ich Vipern nur zur Welt gebracht,
Statt diese Spottgeburt in mir zu nähren!
Verflucht, ihr flüchtigen Lüste einer Nacht,
Die meinen Leib zur Buße so beschweren!

Weil Gott von allen Frauen mich berief,
Daß ich zum Abscheu werde meinem Mann,
Und weil ich nicht wie einen Liebesbrief
Das Scheusal in die Flammen werfen kann,

Will ich den Haß, womit er mich bedachte,
Auf dieses Werkzeug seiner Bosheit gießen,
Damit der kümmerliche Baum verschmachten
Und die verseuchten Knospen niemals sprießen!«

Sie , würgt den Haß hinab in ihren Schlund,
Begreift nichts von dem Plan der Ewigkeit,
Schürt selbst das Feuer in der Hölle Grund,
Das man solch mütterlichem Frevel weiht.

Doch da des Engels Schutz ihn sacht umschließt,
Berauscht der Arme sich am Sonnenschein,
Und alles, was er sieht und was er ißt,
Wird ihm Ambrosia und Götterwein.

Produktinformationen

Titel: Die Blumen des Bösen
Untertitel: Reclams Universal-Bibliothek 5076
Autor:
Nachwort von:
Übersetzer:
EAN: 9783150050767
ISBN: 978-3-15-005076-7
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Reclam, Philipp
Herausgeber: Reclam
Genre: Lyrik & Dramatik
Anzahl Seiten: 159
Gewicht: 83g
Größe: H148mm x B96mm x T9mm
Jahr: 1992
Untertitel: Deutsch
Land: DE

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