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Wertpapierrecht

  • Kartonierter Einband
  • 204 Seiten
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Beschreibung

Im Vordergrund dieser systematischen Darstellung stehen die Grundstrukturen dieser allgemein als schwierig empfundenen Rechtsmaterie. An das bürgerlichrechtliche System des Schuld- und Sachenrechts anknüpfend werden die für alle Wertpapierarten geltenden Grundbegriffe mit zahlreichen Beispielen und Fällen veranschaulicht. Den Schwerpunkt bildet das Wechselrecht, dem sich Grundzüge des Scheckrechts, des Rechts der kaufmännischen Orderpapiere und qualifizierten Legitimationspapiere anschließen. Die Lösung eines wertpapierrechtlichen Musterfalls mit allgemeinen Hinweisen zum Gutachtensaufbau sowie zum Urkunden- und Wechselprozess bilden den Abschluss. Studenten und Referendare lernen gleichzeitig, wie erworbene Kenntnisse auf den praktischen Fall anzuwenden sind.

Inhalt

1. Teil: Grundlagen des Wertpapierrechts.- I. Recht und Papier.- 1. Die Forderung als Urkunde.- a) Vom Schuldrecht zum Wertpapierrecht.- b) Funktionen der (Wertpapier-)Urkunde.- c) Wertpapierbegriff.- d) Abgrenzung Wertpapier und Legitimations-(Liberations-)Papier.- 2. Einteilung der Wertpapiere nach Art der Bestimmung des Berechtigten.- a) Inhaberpapiere.- b) Orderpapiere.- c) Rektapapiere.- d) Qualifizierte Legitimationspapiere.- 3. Wirtschaftliche Bedeutung von Wertpapieren.- a) Zahlungs- und Kreditmittel.- b) Mittel zur Erleichterung des Güterumlaufs.- c) Mittel zur Kapitalaufbringung und Kapitalanlage.- d) Exkurs: Vom Wertpapier zum Wertrecht.- II. Entstehung des verbrieften Rechts.- 1. Konstitutive und deklaratorische Wertpapiere.- a) Deklaratorische (und kausale) Wertpapiere.- b) Konstitutive (und abstrakte) Wertpapiere.- 2. Wertpapierrechtstheorien.- a) Kreationstheorie.- b) Vertragstheorie.- c) Rechtsscheintheorie.- III. Rechtsgrund und schuldrechtliche Grandlagen des verbrieften Forderungsrechts.- 1. Leistungsversprechen gegenüber dem kausal verbundenen Gläubiger.- a) Rechtsgrund.- b) Unabhängigkeit vom Rechtsgrund (Abstraktion).- 2. Leistungsversprechen gegenüber Dritten.- a) Rechtsgrundfrage.- b) Einwendungsfrage.- 2. Teil: Wechselrecht.- I. Grundlagen des Wechsels.- 1. Rechtsnatur und Arten des Wechsels.- 2. Das wechselrechtliche Haftungssystem.- 3. Wechselausstellung.- a) Formalien der Wechselausstellung.- b) Rechtsfolgen eines Formverstoßes.- c) Blankowechsel.- II. Forderungserwerb des Erstgläubigers.- 1. Rechtsentstehung.- a) Abschluß und Mängel des Begebungsvertrages.- b) Das Wechselakzept.- 2. Verhältnis von Wechselforderung und Kausalforderung.- a) Schuldrechtliche Verbindung der Forderungsrechte.- b) Einwendungen des Schuldners.- III. Rechtsübertragung.- 1. Möglichkeiten der Rechtsübertragung.- a) Zession.- b) Übereignung der Urkunde.- c) Übereignung der Urkunde und Indossament.- 2. Übereignung der indossierten Wechselurkunde.- a) Form und Inhalt des Indossaments.- b) Rechtsnatur des Indossaments.- 3. Wirkungen des Indossaments.- a) Legitimationsfunktion.- b) Transportfunktion.- c) Garantiefunktion.- 4. Besondere Indossamente.- a) Blankoindossament.- b) Nachindossament.- c) Indossamente mit beschränkter Wirkung.- d) Treuhandindossament.- IV. Einwendungslehre.- 1. Terminologie und Einteilung der Einwendungen.- a) Nach der Rechtsscheinlehre.- b) Nach Kriterien des allgemeinen Zivilrechts.- 2. Urkundliche (inhaltliche) Einwendungen.- 3. Nichturkundliche Einwendungen.- a) Gültigkeitseinwendungen.- b) Persönliche Einwendungen.- c) Grenzfälle.- V. Einlösung des Wechsels.- 1. Erfüllung der Wechselforderung.- a) Verfall und Vorlegung des Wechsels.- b) Zahlung an den Berechtigten.- c) Zahlung an den Nichtberechtigten.- 2. Folgen für die Kausalforderung.- a) Störungsfreie Abwicklung.- b) Komplikationen.- VI. Nichteinlösung des Wechsels.- 1. Erstrückgriff.- a) Materielle Voraussetzungen.- b) Formelle Voraussetzungen.- c) Rückgriffsschuldner und Rückgriffsschuld.- 2. Einlösungsrückgriff.- a) Gesetzlicher Erwerb des Einlösenden.- b) Einwendungen.- 3. Teil: Grundzüge des Scheckrechts.- I. Grundlagen des Schecks.- 1. Wirtschaftliche Bedeutung und rechtliche Grundstruktur des Schecks.- a) Der Scheck als Zahlungsmittel.- b) Der Scheck als formalisierte Anweisung.- c) Rechtsnatur und Arten des Schecks.- 2. Scheckausstellung und Scheckhaftung.- a) Formvorschriften.- b) Scheckrechtliches Haftungssystem.- II. Rechtsentstehung und Rechtsübertragung.- 1. Forderungserwerb des Erstgläubigers.- 2. Übertragung des Schecks.- III. Einlösung und Nichteinlösung des Schecks.- 1. Zahlung des Schecks.- a) Vorlegungsverfahren und Fristen.- b) Zahlungsfolgen.- c) Verrechnungsscheck.- 2. Widerruf des Schecks.- 3. Rückgriff.- IV. Die Scheckkarte.- 1. Einlösungsgarantie.- a) Wirtschaftliche Bedeutung und Funktion.- b) Rechtliche Einordnung.- 2. Einwendungen der Bank.- 3. Rechtslage bei Fälschung von ec-Schecks.- 4. Teil: Die handelsrechtlichen Orderpapiere.- I. Die Urkunden des § 363 II HGB als Wertpapiere.- 1. Lagerschein.- 2. Ladeschein und Konnossement.- a) Rechtsentstehung.- b) Einwendungslage.- II. Die Traditionsfunktion der handelsrechtlichen Papiere.- 1. Theorienstreit.- 2. Praktische Folgen für die Traditionswirkung.- a) Fehlender Besitz.- b) Fehlendes Eigentum.- 5. Teil: Qualifizierte Legitimationspapiere.- I. Grundlagen der qualifizierten Legitimationspapiere.- 1. Begriff.- 2. Wertpapiercharakter.- II Entstehung und übertragung des Rechts ..- III. Geltendmachung des Rechts und Erfüllung.- 1. Vorlegungspflicht des Gläubigers.- 2. Liberationswirkung.- a) Umfang der Liberationswirkung.- b) Vertragliche Einschränkung der Liberationswirkung.- c) Liberationswirkung bei vorzeitiger Leistung.- IV. Besonderheiten beim Postsparbuch.- 6. Teil: Scheck und Wechsel im Gutachten und im Prozeß.- I. Gutachtliche Prüfung eines Wertpapierrechtsfalles.- 1. Allgemeine Probleme.- a) Unterschiede zum gewohnten Anspruchsaufbau.- b) Verteidigungsvorbringen des Anspruchsgegners.- 2. Anspruchsaufbau.- 3. Lösung des scheckrechtlichen Musterfalles.- a) Vorüberlegungen.- b) Gutachten.- II. Scheck- und Wechselprozeß.- 1. Besonderheiten des Verfahrens.- a) Beschleunigung des Verfahrens.- b) UnStatthaftigkeit des Verfahrens.- 2. Entscheidung über die Scheckklage.- a) Richterliches Gutachten.- b) Entscheidungsgründe.

Produktinformationen

Titel: Wertpapierrecht
Untertitel: Eine falldidaktische Einführung
Autor:
EAN: 9783540557302
ISBN: 978-3-540-55730-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 204
Gewicht: 318g
Größe: H235mm x B155mm x T11mm
Jahr: 1992

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