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Kunst als Alibi

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  • 240 Seiten
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Kunst als Alibi - damit ist eine Strategie des polnischen Videokünstlers Artur mijewski benannt. In seinen Arbeiten rehabilitiert ... Weiterlesen
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Beschreibung

Kunst als Alibi - damit ist eine Strategie des polnischen Videokünstlers Artur mijewski benannt. In seinen Arbeiten rehabilitiert mijewski die Idee der Wirkung von Kunst auf die Gesellschaft als Konzept autonomer Kunstproduktion. Dabei verzichtet er radikal auf eine Ästhetisierung der Wirklichkeit. Kunst ist für ihn vielmehr ein "Werkzeug", ein "Mechanismus" und manchmal auch nur das "Alibi", um politisch in die Welt eingreifen zu können. Er arbeitet mit MuseumsdirektorInnen, mit Frauen im Gefängnis, mit KünstlerInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen. Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Essays, Gespräche und Bilder mijewskis, die die Idee der künstlerischen Praxis, die er selbst auch "Angewandte Gesellschaftskunst" nennt, vorstellen und diskutieren.

Autorentext

Artur Zmijewski geboren 1966, ist Künstler und Kurator. Er lebt in Warschau. Sylvia Sasse studierte Slawistik und Germanistik in Konstanz und St. Petersburg (1990-1996). 1999 wurde sie an der Universität Konstanz promoviert. Im Anschluss an ihre Lehr- und Forschungstätigkeit an der Freien Universität Berlin (1999-2001), dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (Berlin) und der UC Berkeley, habilitierte sie am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der FU Berlin. Darauf folgte eine Gastprofessur am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 ist sie Professorin für Slawistische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Zudem ist sie Mitbegründerin des ZKK (Zentrum für Künste und Kulturtheorie), Mitglied des ZGW (Zentrum Geschichte des Wissens) und Mitherausgeberin von »Geschichte der Gegenwart« (www.geschichtedergegenwart.ch). Fabienne Liptay ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Sie lehrt und forscht zur Ästhetik, Geschichte und Theorie des Films. In ihren aktuellen Schriften befasst sie sich mit der Bildlichkeit des Films, mit Aspekten von Licht, Kamera und Bildformat, mit ästhetischen Diskursen und kunstwissenschaftlichen Theorien des Films sowie mit dem Verhältnis zwischen Kino und Museum.



Klappentext

Kunst als Alibi - damit ist eine Strategie des polnischen Videokünstlers Artur Zmijewski benannt. In seinen Arbeiten rehabilitiert Zmijewski die Idee der Wirkung von Kunst auf die Gesellschaft als Konzept autonomer Kunstproduktion. Dabei verzichtet er radikal auf eine Ästhetisierung der Wirklichkeit. Kunst ist für ihn vielmehr ein »Werkzeug«, ein »Mechanismus« und manchmal auch nur das »Alibi«, um politisch in die Welt eingreifen zu können. Er arbeitet mit MuseumsdirektorInnen, mit Frauen im Gefängnis, mit KünstlerInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen. Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Essays, Gespräche und Bilder ­Zmijewskis, die die Idee der künstlerischen Praxis, die er selbst auch »Angewandte Gesellschaftskunst« nennt, vorstellen und diskutieren.



Inhalt
7 - 26 "Handeln ohne literarische Ambitionen". Ein Vorwort (Sandra Frimmel, Fabienne Liptay, Dorota Sajewska, Sylvia Sasse)27 - 46 Lieblingskunsttheorie (Auszüge) (Artur mijewski)47 - 69 Angewandte Gesellschaftskunst (Artur mijewski)71 - 83 Forget Fear (Artur mijewski)85 - 98 Schulschwänzen (Artur mijewski)99 - 117 Visuelle Gespräche mit Pawel Althamer (Pawel Althamer, Artur mijewski)119 - 137 Entkleidung vom Phantasma (Sebastian Cichocki, Artur mijewski)139 - 144 Sinn des Wiederholens (Artur mijewski)145 - 156 Kulturinstitutionskultur (Oleksij Radynski, Paula Struginska, Zofia Waslicka, Artur mijewski)157 - 195 Kollektiver Bericht 197 - 232 A . Praxisvokabular - Erläuterungen des Autors (Artur mijewski)233 - 250 Kunst als Alibi (Artur mijewski)259 - 261 Drucknachweise

Produktinformationen

Titel: Kunst als Alibi
Editor:
Autor:
EAN: 9783037349793
ISBN: 978-3-03734-979-3
Format: Paperback
Herausgeber: Diaphanes Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 240
Gewicht: 500g
Größe: H225mm x B140mm
Veröffentlichung: 01.08.2017
Jahr: 2017

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