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Melancholia translata

  • Fester Einband
  • 259 Seiten
Die Melancholie galt im Mittelalter vorwiegend als das schlechteste der vier Temperamente. Zum Ende des 15. Jahrhunderts formulier... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Melancholie galt im Mittelalter vorwiegend als das schlechteste der vier Temperamente. Zum Ende des 15. Jahrhunderts formulierte jedoch Marsilio Ficino im Umkreis des Florentiner Neuplatonismus eine grundlegend gewandelte Konzeption, mit der sie in der Folge zum Merkmal des außergewöhnlichen, geistig hervorragenden Menschen wurde. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie dieses Konzept in den deutschsprachigen Raum des 16. Jahrhunderts vermittelt wurde. Hierfür werden nicht nur Quellen aus den Bereichen Medizin, Philosophie und Literatur untersucht und teils neue Zeugnisse erschlossen, sondern wird auf der Grundlage kultur- und geschichtswissenschaftlicher Ansätze auch nach den Wegen und Modi dieses Transfers gefragt. Dabei zeigen die Analysen ausgewählter Beispiele, dass sich die Vermittlung von Ficinos Melancholiebegriff als ein Prozess kultureller Übersetzung, Transformation und Adaptation vollzieht.

Produktinformationen

Titel: Melancholia translata
Untertitel: Marsilio Ficinos Melancholie-Begriff im deutschsprachigen Raum des 16. Jahrhunderts
Autor:
EAN: 9783899716764
ISBN: 978-3-89971-676-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: V & R Unipress GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 259
Gewicht: 580g
Größe: H249mm x B168mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.01.2011
Jahr: 2011
Auflage: 1. Aufl. 19.01.2011