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Das literarische Hörspiel der Nachkriegszeit

  • Kartonierter Einband
  • 140 Seiten
Der Rundfunk spielte nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle; das Hörspiel befriedigte angesichts der zerstörten kulturelle... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Rundfunk spielte nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle; das Hörspiel befriedigte angesichts der zerstörten kulturellen Infrastruktur lange Zeit das Bedürfnis nach Literatur. Egal, ob es sich um TeilnehmerInnen der angesehenen Gruppe 47 oder um EinzelautorInnen handelte - sie alle schrieben Hörspiele: Träume oder Der gute Gott von Manhattan prägten das Genre bis weit in die 1960er. Wolfgang Weyrauch initiierte mit seiner Kahlschlagtheorie den Neubeginn einer Literatur, die sich nach den bestürzenden Ereignissen des Zweiten Weltkriegs erst wieder neu definieren musste. Bereits 1947 erklärt er, was er darunter verstand: Der Schreiber unsrer Jahrzehnte muß die Ruinen schildern, er muß zugleich äußern, wer die Ruinen verursacht und also verschuldet hat, er muß den Falter darstellen, der über die Ruinen fliegt. Auch seine Hörspiele warnen vor atomarer Vernichtung, Krieg und Gewalt, sowie vor der Lethargie der sich in Sicherheit wiegenden, neuen Wohlstandsgesellschaft Nachkriegsdeutschlands. Die Autorin stellt 25 Jahre Hörspielgeschichte vor seinen historischen, gesellschaftspolitischen, technischen und kulturellen Hintergrund und berücksichtigt dabei einen lange Zeit verkannten und vergessenen Autor, der die Literaturgeschichte nachhaltig beeinflusst hat.

Autorentext

Anna Szolga, geboren 1983, studierte Germanistik und Geschichte in Innsbruck.



Klappentext

Der Rundfunk spielte nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle; das Hörspiel befriedigte angesichts der zerstörten kulturellen Infrastruktur lange Zeit das Bedürfnis nach Literatur. Egal, ob es sich um TeilnehmerInnen der angesehenen Gruppe 47 oder um EinzelautorInnen handelte - sie alle schrieben Hörspiele: Träume oder Der gute Gott von Manhattan prägten das Genre bis weit in die 1960er. Wolfgang Weyrauch initiierte mit seiner Kahlschlagtheorie den Neubeginn einer Literatur, die sich nach den bestürzenden Ereignissen des Zweiten Weltkriegs erst wieder neu definieren musste. Bereits 1947 erklärt er, was er darunter verstand: Der Schreiber unsrer Jahrzehnte muß die Ruinen schildern, er muß zugleich äußern, wer die Ruinen verursacht und also verschuldet hat, er muß den Falter darstellen, der über die Ruinen fliegt. Auch seine Hörspiele warnen vor atomarer Vernichtung, Krieg und Gewalt, sowie vor der Lethargie der sich in Sicherheit wiegenden, neuen Wohlstandsgesellschaft Nachkriegsdeutschlands. Die Autorin stellt 25 Jahre Hörspielgeschichte vor seinen historischen, gesellschaftspolitischen, technischen und kulturellen Hintergrund und berücksichtigt dabei einen lange Zeit verkannten und vergessenen Autor, der die Literaturgeschichte nachhaltig beeinflusst hat.

Produktinformationen

Titel: Das literarische Hörspiel der Nachkriegszeit
Untertitel: Historische, kulturelle, politische und gesellschaftliche Aspekte unter besonderer Berücksichtigung des Autors Wolfgang Weyrauch
Autor:
EAN: 9783639004434
ISBN: 978-3-639-00443-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 140
Gewicht: 225g
Größe: H220mm x B150mm x T8mm
Jahr: 2013
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