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Kopftuchdebatten in Europa

  • Kartonierter Einband
  • 296 Seiten
Kopftuch und Identität: Wie sprechen muslimische Frauen in nationalen Debatten für sich und welcher Widerhall begegnet ihnen? Anna... Weiterlesen
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Beschreibung

Kopftuch und Identität: Wie sprechen muslimische Frauen in nationalen Debatten für sich und welcher Widerhall begegnet ihnen? Anna C. Korteweg und Gökce Yurdakul analysieren Prozesse der In- und Exklusion anhand "nationaler Narrative" sowie öffentlicher Zugehörigkeitsdiskurse zu geographischen Gemeinschaften in Frankreich, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland. Den Fokus legen sie hierbei auf die medialen und politischen Diskussionen zu Kopftuch, Niqab und Burka, die zwischen Ablehnung, Toleranz und Aushandlung changieren. Die Aussagen muslimischer Frauen zeigen dabei, wie anhand der Kopftuchdebatten die Bedeutung nationaler Zugehörigkeit überdacht, bekräftigt und potenziell neu artikuliert werden kann. Mit einem Vorwort von Naika Foroutan.

Autorentext

Anna C. Korteweg ist Professorin für Soziologie an der Universität Toronto. Sie publiziert zu Gender, Rassismus sowie Fragen der Integration von Zugewanderten in Nordamerika und Westeuropa.
Gökçe Yurdakul ist Georg-Simmel-Professorin für Diversity and Social Conflict am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Zudem ist sie Co-Leiterin der Abteilung »Wissenschaftliche Grundfragen zu Integration und Migration« am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung.



Klappentext

Kopftuch und Identität: Wie sprechen muslimische Frauen in nationalen Debatten für sich und welcher Widerhall begegnet ihnen? Anna C. Korteweg und Gökce Yurdakul analysieren Prozesse der In- und Exklusion anhand »nationaler Narrative« sowie öffentlicher Zugehörigkeitsdiskurse zu geographischen Gemeinschaften in Frankreich, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland. Den Fokus legen sie hierbei auf die medialen und politischen Diskussionen zu Kopftuch, Niqab und Burka, die zwischen Ablehnung, Toleranz und Aushandlung changieren. Die Aussagen muslimischer Frauen zeigen dabei, wie anhand der Kopftuchdebatten die Bedeutung nationaler Zugehörigkeit überdacht, bekräftigt und potenziell neu artikuliert werden kann. Mit einem Vorwort von Naika Foroutan.



Zusammenfassung
"Mehr denn je braucht es exzellente, kritische Analysen zu postmigrantischen Gesellschaften. Zweifellos haben Korteweg und Yurdakul eine solche Analyse vorgelegt. Sie leistet wichtige Impulse für die kritische Auseinandersetzung mit der medialen Darstellung von (muslimischen) Frauen [...] wie auch für die stetig wachsende (Post-)Migrationsforschung." Fabio Santos, Soziologische Revue, 41/2 (2018) "Ein wichtiges Buch, vor allem weil die Autorinnen überzeugend zeigen, warum die Debatte um das Kopftuch stellvertretend für die Diskurse um Zugehörigkeit steht." Friederike Herrmann, Communicatio Socialis, 3 (2017) "Eine konstruktive Debatte." WeiberDiwan, Sommer 2017 "Eine gute Übersicht über die Situation und die Debatte." Reinhard Pohl, Gegenwind, 339 (2016) "Korteweg und Yurdakul wollen die Kopftuchdebatten in einen größeren gesellschaftlichen Rahmen stellen und nationale Unterschiede wie Gemeinsamkeiten erkennbar machen. Das Buch hilft so dabei, den Blickwinkel auf dieses vielschichtige und oft emotionale Thema zu erweitern." www.frauenrechte.de, 11 (2016) Besprochen in: www.socialnet.de, 05.09.2016, Jos Schnurer 05.10.2016 www.lehrerbibliothek.de, 18.08.2016, Thomas Bernhard IDA-NRW, 22/3 (2016) Diplomatisches Magazin, 4 (2017)

Produktinformationen

Titel: Kopftuchdebatten in Europa
Untertitel: Konflikte um Zugehörigkeit in nationalen Narrativen
Autor:
EAN: 9783837632712
ISBN: 978-3-8376-3271-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Transcript Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 296
Gewicht: 437g
Größe: H223mm x B152mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.08.2016
Jahr: 2016
Land: DE
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