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Im Stummland

  • Kartonierter Einband
  • 249 Seiten
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Die Metapher "Stummland" von Jirí Grusa basiert auf der Übersetzung des Wortes "Nemecko", der tschechischen Be... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Metapher "Stummland" von Jirí Grusa basiert auf der Übersetzung des Wortes "Nemecko", der tschechischen Bedeutung von "Deutschland". Im vorliegenden Buch werden die zwischen diesen zwei Kulturen situierten Exilwerke Libuse Moníkovás (1945-1998), Jirí Grusas ( 1938) und Ota Filips ( 1930) betrachtet - Autoren, die nach dem "Prager Frühling" die Tschechoslowakei verließen und im deutschen Exil mit dem Verfassen deutschsprachiger Prosa bzw. Lyrik begannen. Wie das Exil als ein in höchstem Maße unfreiwilliger Wechsel von einer kulturellen Umgebung in eine andere narrativiert wird, ist eine kardinale, immer wieder zur Sprache gebrachte Frage der Literaturwissenschaft. Unter dem Blickwinkel des Exildaseins werden mögliche Zugriffe auf den Identitätsbegriff problematisiert, um daran anknüpfend die als konstitutiv für den Identitätserhalt im Exil fungierenden Faktoren Heimat und Sprache zu beschreiben.

Autorentext

Die Autorin: Alfrun Kliems, geboren 1969, von 1988 bis 1994 Studium der Russistik und Bohemistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Karls-Universität Prag, Abschluß der Promotion 2000, von 1997 bis 2001 Gastwissenschaftlerin und Mitarbeiterin am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas Leipzig, Mitarbeiterin am Forschungsvorhaben «Grundbegriffe und Autoren ostmitteleuropäischer Exilliteraturen 1945-1989», seit 2001 Dozentin am Lehrstuhl Westslawische Literaturen der Humboldt-Universität zu Berlin.



Klappentext

Die Metapher «Stummland» von Jirí GruSa basiert auf der Übersetzung des Wortes «Nemecko», der tschechischen Bedeutung von «Deutschland». Im vorliegenden Buch werden die zwischen diesen zwei Kulturen situierten Exilwerke LibuSe Moníkovás (1945-1998), Jirí GruSas (*1938) und Ota Filips (*1930) betrachtet - Autoren, die nach dem «Prager Frühling» die Tschechoslowakei verließen und im deutschen Exil mit dem Verfassen deutschsprachiger Prosa bzw. Lyrik begannen. Wie das Exil als ein in höchstem Maße unfreiwilliger Wechsel von einer kulturellen Umgebung in eine andere narrativiert wird, ist eine kardinale, immer wieder zur Sprache gebrachte Frage der Literaturwissenschaft. Unter dem Blickwinkel des Exildaseins werden mögliche Zugriffe auf den Identitätsbegriff problematisiert, um daran anknüpfend die als konstitutiv für den Identitätserhalt im Exil fungierenden Faktoren Heimat und Sprache zu beschreiben.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Tschechisches Literaturexil 1968-1989 - Begrifflichkeit und Forschungsstand - Probleme von Identität, Heimat und Sprache im Exil - LibuSe Moníková und die «kollektive Amnesie»: Erinnerungskultur und Geschichtsmythen als Strategien für die Selbstfindung zwischen drohendem Identitätsverlust und identifikatorischem Neuentwurf - Jirí GruSa und die «weibliche anima»: Paradigmenwechsel in der Lyrik am Beispiel von Heimat, Sprache und Tod - Gescheiterte Identitätsentwürfe: Ota Filips Auseinandersetzung mit Heimat und Exil - Die kathartische Funktion autobiographischen Schreibens.

Produktinformationen

Titel: Im Stummland
Untertitel: Zum Exilwerk von LibuSe Moníková, Jirí GruSa und Ota Filip
Autor:
EAN: 9783631399835
ISBN: 978-3-631-39983-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 249
Gewicht: 328g
Größe: H208mm x B146mm x T17mm
Jahr: 2003
Auflage: Neuausg.

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