Ich glaube, das Buch, auf welches diese Zuschreibung am ehesten zutrifft, ist
«Offene See» von Benjamin Myers. Dieser Roman
war und ist mein Lieblingsbuch und wurde später auch zum «Lieblingsbuch der Unabhängigen» gewählt.
Ich habe das
Online-Marketing für dieses Buch verantwortet, das ausgerechnet zwei Tage nach dem ersten Corona-Lockdown veröffentlicht wurde (im Hauptberuf arbeite ich beim DuMont Buchverlag). Unter diesen besonderen bis unvorhersehbaren Umständen trieben unsere Aktivitäten ungeplante Blüten. So schufen wir unter anderem einen Online-Austausch zwischen deutsch- und englischsprachigen Leser*innen – und das in einer Zeit, in der alle Kontakte eigentlich auf ein Minimum reduziert wurden. Genau das führte drei Jahre später dazu, dass ich
mit meiner Freundin einen Verlag gründete, mit dem wir den Roman «Leonard und Paul» verlegten, der auf Anhieb ein SPIEGEL-Bestseller wurde.
(Die Originalausgabe dieses Titels ist im selben Verlag wie die frühen Werke von Benjamin Myers erschienen. Den Verleger und
«Leonard und Paul» hätte ich jedoch nie kennengelernt, wenn es «Offene See» nicht gegeben hätte.) Zu guter Letzt trug «Offene See» entscheidend dazu bei, dass ich
meine grosse Liebe zur Natur erkannte, die sich nun auch in «Mathilde und Marie» widerspiegelt.