Wie entstand die Idee zu den «Chroniken von Narnia»?
Clive Staples Lewis beschäftigte sich bereits in seiner Jugend mit religiösen und mythischen Themen. Die Geschichte von Jesus Christus interpretierte er als «wahren Mythos», dessen Besonderheit darin liege, dass er tatsächlich geschehen sei. Lewis’ Religiosität beeinflusste die «Narnia»-Bücher deutlich: Darin finden sich neben mythologischen auch zahlreiche
christliche Symbole.
Was prägte C. S. Lewis beim Schreiben der Buchreihe?
C. S. Lewis war Mitglied in einem Literaturkreis, dem auch
J.R.R. Tolkien angehörte, der Verfasser des
Fantasyepos «Der Herr der Ringe». Wie in «Die Chroniken von Narnia» steht auch dort eine vielschichtige mythische Welt im Mittelpunkt. Die Autoren beeinflussten sich gegenseitig stark. Später kritisierte Tolkien die ausgeprägten Allegorie-Anklänge der «Narnia»-Reihe.
In welcher Reihenfolge sollte man die Narnia-Bücher lesen – und warum?
Zwischen 1950 und 1956 erschienen sieben Bände der Reihe. Sie erzählen jeweils in sich abgeschlossene Geschichten, folgen jedoch einem roten Faden – insbesondere in der Entwicklung der Figuren. Wer die
fantastische Welt vollständig chronologisch erleben will, beginnt mit Band eins der inneren Reihenfolge, «Das Wunder von Narnia», das die Erschaffung der Parallelwelt und die erste Reise nach Narnia schildert. Anschliessend folgen die weiteren Teile. Alternativ bevorzugen manche die Veröffentlichungsreihenfolge und starten mit «Der König von Narnia».