Scharfer Verstand, messerscharfe Beobachtungsgabe und ein unverwechselbarer Sinn für Logik: Sherlock Holmes gehört zu den bekanntesten Detektiven der Literaturgeschichte. Gemeinsam mit seinem Freund und Chronisten Dr. John Watson löst er rätselhafte Fälle im viktorianischen London. Bis heute inspirieren Arthur Conan Doyles Geschichten neue Bücher, Filme, Serien und Sherlock-Holmes-Merch.
Worum geht es in den Sherlock-Holmes-Büchern?
Der Meisterdetektiv lebt in der Londoner Baker Street 221B und erhält Besuch von Menschen, deren Fälle die Polizei vor Rätsel stellen. Holmes beobachtet kleinste Details, kombiniert Hinweise und zieht daraus erstaunlich präzise Schlüsse. Dr. Watson begleitet ihn bei vielen Ermittlungen und hält die Fälle schriftlich fest. Die Sherlock-Holmes-Bücher sind dabei nicht nur klassische
Kriminalgeschichten. Sie zeichnen auch ein lebendiges Bild des viktorianischen London und zeigen, wie Holmes mit Logik, Wissenschaft und psychologischem Gespür selbst scheinbar unlösbare Rätsel knackt.
In welcher Reihenfolge sollte man Sherlock Holmes lesen?
Wer Sherlock Holmes kennenlernen möchte, kann mit «Eine Studie in Scharlachrot» beginnen. Der 1887 erschienene
Roman stellt Holmes und Watson erstmals vor. Darauf folgen die weiteren Geschichten und Romane in Veröffentlichungsreihenfolge. Besonders übersichtlich sind Sammelausgaben, die Romane und
Kurzgeschichten gemeinsam enthalten. Wer nicht chronologisch lesen möchte, kann auch mit bekannten Fällen wie «Der Hund von Baskerville» einsteigen.