
Den in Thalwil geborenen Historiker Oliver Zimmer zog es bereits als Kind ins Land von Shakespeare und E. P. Thompson. 1994 war es dann endlich soweit. Nach Stationen in London und Durham (und einem Intermezzo in Tübingen) wurde er 2005 auf eine Professur an der Universität Oxford berufen. 2021 kehrte er in die Schweiz zurück. Als Historiker beruht sein internationaler Ruf auf seinen Büchern und Essays zum Nationalismus. Heute veröffentlicht er auch populäre Werke und bringt sich (vor allem via NZZ) hier und da in öffentlichen Debatten ein. Sein «Wer hat Angst vor Tell. Unzeitgemässes zur Demokratie» wurde in der Schweiz ein Bestseller.
