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Leo Tolstoi

Leo Tolstoi wurde mit seinen Romanen „Krieg und Frieden“ sowie „Anna Karenina“ bereits zu Lebzeiten Kult. Erfahren Sie mehr über einen der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus.
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Wer ist Leo Tolstoi?
Leo Tolstoi, auch bekannt als Lew Nikolajewitsch Tolstoi, war ein berühmter russischer Schriftsteller, der am 9. September 1828 geboren wurde und am 20. November 1910 verstarb. Er gilt als einer der grössten Romanautoren der Weltliteratur. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Romane "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina".

Wie hat Leo Tolstoi die russische Literatur des 19. Jahrhunderts geprägt?
Vor allem mit seinen Hauptwerken „Krieg und Frieden“ sowie „Anna Karenina“ prägte Leo Tolstoi die literarische Gattung des russischen Realismus. Typisch für Romane dieses Genres sind die objektiven Beschreibungen der Wirklichkeit. Der Autor gilt innerhalb der russischen Literatur als grosser Moralist und ist für seine meisterhafte Schilderung gesellschaftlicher Verhältnisse sowie zwischenmenschlicher Beziehungen bis heute hochgeschätzt. Tolstois Bücher beschreiben die seinerzeit herrschenden Konventionen, das kulturelle Leben und die Sexualität – die er allesamt kritisiert, weil sie den Menschen als geistiges Wesen von seiner eigenen Person entfremden würden. Dabei verknüpft der Autor Fiktion mit autobiografischen Elementen auf meisterhafte Weise.

Welche zentralen Themen charakterisieren Tolstois Werke, insbesondere „Krieg und Frieden“ und „Anna Karenina“?
„Wie lebt man richtig?“: Diese Frage zieht sich durch zahlreiche von Tolstois Büchern. In „Krieg und Frieden“ nimmt er die russische Adelsgesellschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege unter die Lupe. Ein zentrales Thema in dem wohl bekanntesten Werk des Autors ist die realistische Darstellung dieses Krieges und schliesslich die Erkenntnis, dass ein Individuum nicht über sein Schicksal bestimmen kann – denn Einfluss auf die Geschichte haben stets viele. So verknüpft das Epos individuelle Schicksale mit weltgeschichtlichen Ereignissen. Auch in „Anna Karenina“ steht die Frage nach dem richtigen Handeln im Fokus. Der Gesellschaftsroman erzählt von der gleichnamigen Protagonistin, die ihrem Ehemann untreu und von der Gesellschaft geächtet wird.

Wie wurde Tolstois Werk international rezipiert und welche Spuren hinterliess er in der Weltliteratur?
Bereits zu Lebzeiten erfuhr Leo Tolstoi literarische Anerkennung für seine Werke. „Krieg und Frieden“ sowie „Anna Karenina“ sind Klassiker, die in unzählige Sprachen übersetzt wurden. Tolstois Bücher setzen in vielerlei Hinsicht Massstäbe: So zählt „Krieg und Frieden“ zu einem der bedeutsamsten Historien-, Familien- und Bildungsromane. Diese Gattung wurde im deutschsprachigen Raum unter anderem von Autoren wie Thomas Mann – vor allem in seinem Epos „Der Zauberberg“ –, Hermann Hesse und Max Frisch entscheidend geprägt.
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