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Direkte Kontrollen als Mittel der Geldpolitik

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Beschreibung

Die Notenbankpolitik ist wieder in Bewegung geraten. Nach Frankreich und Italien versuchen jetzt auch Holland und sogar die »liberale« Schweiz die monetären Ex pansionskräfte, die in den Nachkriegsjahren nur mit leichter Hand gelenkt wurden, schärfer an die Zügel zu nehmen. Nur scheinbar handelt es sich bei den Maßnahmen, die von einer globalen Limitierung des Bankkredites bis zur Kreditzuteilung reichen, um eine Neuorientierung der Notenbankpolitik. Im Grunde genommen aber setzen sie lediglich eine Entwicklung fort, die schon 1913 mit der Einführung von Mindest reserven 1 begonnen und später zur Festsetzung von Rediskontkontingenten und Konsumkreditkontrollen geführt hatte. Die Entwicklung geht in die Richtung einer genaueren Kontrolle der gesamtwirtschaftlichen Liquiditätsverhältnisse, insbeson dere aber der Bankenliquidität. Uneingestanden steht dahinter die Erkenntnis, daß die klassischen marktwirtschaftlichen Mittel der Notenbank, die Diskont- und Offenmarktpolitik, in einer Zeit voll konvertibler Währungen mit festen Wechsel kursen einem gewaltigen Buchgeldvolumen und einer Vielzahl von gewerblichen Finanzierungs- und Kreditinstituten außerhalb des Geschäftsbankensystems nicht mehr die volle Herrschaft über den Geldwert sichern. Die Erprobung neuer Maßnahmen bedeutet dennoch nicht, daß die klassischen Mittel gänzlich unbrauchbar geworden sind und durch neue ersetzt werden müssen; vielmehr haben die neuen Mittel die Aufgabe, das bestehende Instrumentarium sinnvoll zu ergänzen. Es handelt sich also nicht um eine neue Geldpolitik, sondern nur um eine »veränderte« Geldpolitik 2.

Inhalt
1. Die Aufgaben einer liquiditätstheoretisch orientierten Geldpolitik.- Erster Abschnitt: Die theoretischen Grundlagen der Geldpolitik als Liquiditätspolitik.- 2. Der Liquiditätsbegriff.- 3. Die Liquiditätsbereiche.- 1) Die Liquidität der güternachfragenden Wirtschaft.- 2) Die Liquidität der Kreditwirtschaft.- 4. Die geldpolitischen Ansatzpunkte.- Zweiter Abschnitt : Die liquiditätspolitischen Wirkungen der klassischen Notenbankinstrumente.- 5. Die Diskontpolitik.- 1) Die mechanischen Wirkungen der Diskontpolitik.- 2) Die psychologischen Wirkungen der Diskontpolitik.- 6. Die Offenmarktpolitik.- 7. Die Grenzen des klassischen notenbankpolitischen Instrumentariums.- Dritter Abschnitt: Die Ergänzungsmöglichkeiten der klassischen Instrumente durch »direkte Kontrollen«.- 8. Das geldpolitische Instrument der »direkten Kontrollen«.- 1) Der Begriff der »direkten Kontrollen#x00AB.- 2) Die »kontrollbedürftigen« Parameter der Kreditanbieter.- 3) Die Arten der Parameterfixierung.- 9. Die Arten der »direkten Kontrollen«.- A) Die Kontrollen der Liquiditätsbeschaffung.- I. Die Kontrolle der Refinanzierung bei der Notenbank.- 1. Die Festsetzung von Kontingenten.- 2. Der Kreditstopp.- 3. Die Grenzen der Kontrolle des Notenbankkredits.- II. Die Kontrolle der Refinanzierung über den Geldmarkt.- 1. Die Kontrolle der Refinanzierung über den inländischen Geldmarkt.- 2. Die Kontrolle der Refinanzierung über den ausländischen Geldmarkt.- III. Die Kontrolle der Liquiditätsbeschaffung durch Einlagen.- 1. Die Kontrolle der Inlandseinlagen.- 2. Die Kontrolle der Auslandseinlagen.- B) Die Kontrollen der Liquiditätsverwendung.- I. Die Kontrolle der Liquiditätsreserven.- 1. Die Kontrolle der Primärliquidität..- 2. Exkurs: Die Ausdehnung der Mindestreservebestimmungen auf die Kapitalsammelstellen und die gewerblichen Finanzierungsinstitute außerhalb des Bankensystems.- 3. Die Kontrolle der Sekundärliquidität.- 4. Liquiditätsquoten und Liquiditätsrichtsätze.- II. Die Kontrolle des Kreditangebotes.- 1. Die Kontrolle der angebotenen Kreditmenge.- a) Die Kreditkontingente.- b) Der Kreditstopp.- c) Die Kreditrückführung.- 2. Die Kontrolle der Kreditbedingungen.- a) Die Kontrolle der Kreditzinssätze.- b) Die Kontrolle der Kreditlaufzeit.- c) Die Kontrolle der Beleihungsgrenzen.- 10. Administrative Probleme der »direkten Kontrollen«.- 1) Die Wahl des kontrollbedürftigen Parameters.- 2) Die »richtige« Dosierung des »Kreditangebotes«.- 3) Die Kontrolle der »direkten Kontrollen«.- 11. Zur Kritik an den »direkten Kontrollen«.- 1) Die scheinbare Unvereinbarkeit »direkter Kontrollen« mit den ordnungspolitischen Prinzipien der Marktwirtschaft.- 2) Die angeblichen Diskriminierungseffekte »direkter Kontrollen«.- a) Diskriminierungen der Kreditnachfrage.- b) Diskriminierungen des Kreditangebotes.- 3) Die mögliche Bürokratisierung der Kreditvergabe.- 12. »Direkte Kontrollen« als Mittel der Geldpolitik.

Produktinformationen

Titel: Direkte Kontrollen als Mittel der Geldpolitik
Autor:
EAN: 9783322988898
Format: E-Book (pdf)
Hersteller: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Management
Veröffentlichung: 13.03.2013
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Anzahl Seiten: 95
Auflage: 1966