

Beschreibung
Ein klassischer englischer Kriminalroman vor der morbiden Kulisse des alten Seebads Brighton: »Denn ewig währt die Schuld« von Robert Goddard als eBook bei dotbooks. Toby Flood steht vor dem Nichts: Seine Karriere als Schauspieler geht auf Provinzbühnen dem En...Ein klassischer englischer Kriminalroman vor der morbiden Kulisse des alten Seebads Brighton: »Denn ewig währt die Schuld« von Robert Goddard als eBook bei dotbooks. Toby Flood steht vor dem Nichts: Seine Karriere als Schauspieler geht auf Provinzbühnen dem Ende entgegen, mit seiner Frau ist er nur noch auf dem Papier verheiratet. Doch nun bittet Jenny ihn um Hilfe: Er soll einen Mann zur Rede stellen, der sie seit Wochen verfolgt und beobachtet. Hat der unheimliche Schattenmann etwas mit dem reichen Unternehmer Roger Colburn zu tun, Jennys neuem Freund? Toby wittert eine Chance, seine Frau zurückzugewinnen. Doch dann beginnt er, die falschen Fragen zu stellen, und taumelt in einen Abgrund aus Neid, Hass und dunklen Familiengeheimnissen. Als ein mysteriöser Mord geschieht, wird Tony klar: Er soll das nächste Opfer sein ... »Robert Goddard ist der absolute Meister des Spannungsromans!« Daily Mirror Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der abgründige Kriminalroman »Denn ewig währt die Schuld« von Robert Goddard. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
Robert William Goddard, geboren 1954 in Fareham, ist ein vielfach preisgekrönter britischer Schriftsteller. Nach einem Geschichtsstudium in Cambridge begann Goddard zunächst als Journalist zu arbeiten, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Robert Goddard wurde 2019 für sein Lebenswerk mit dem renommierten Preis der Crime Writer's Association geehrt. Er lebt mit seiner Frau in Cornwall. Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks auch die folgenden Kriminalromane: »Im Netz der Lügen« »Der Preis des Verrats« »Eine tödliche Sünde« »Ein dunkler Schatten« »Denn ewig währt die Schuld« »Das Geheimnis von Trennor Manor« »Und Friede den Toten« »Das Geheimnis der Lady Paxton« »Das Haus der dunklen Träume« Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks weiterhin die historischen Kriminalromane: »Die Sünden unserer Väter« »Die Schatten der Toten« »Jäger und Gejagte« »Die Klage der Toten« »Der Kartograf von London« Robert Goddard veröffentlichte außerdem bei dotbooks seine drei Kriminalromane mit dem Ermittler Harry Barnett: »Dunkles Blut« »Dunkle Sonne« »Dunkle Erinnerung«
Autorentext
Robert William Goddard, geboren 1954 in Fareham, ist ein vielfach preisgekrönter britischer Schriftsteller. Nach einem Geschichtsstudium in Cambridge begann Goddard zunächst als Journalist zu arbeiten, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Robert Goddard wurde 2019 für sein Lebenswerk mit dem renommierten Preis der Crime Writer's Association geehrt. Er lebt mit seiner Frau in Cornwall. Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks auch die folgenden Kriminalromane: »Im Netz der Lügen« »Der Preis des Verrats« »Eine tödliche Sünde« »Ein dunkler Schatten« »Denn ewig währt die Schuld« »Das Geheimnis von Trennor Manor« »Das Geheimnis von Malborough Downs« »Das Geheimnis der Lady Paxton« »Das Haus der dunklen Träume« Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks weiterhin die historischen Kriminalromane: »Die Sünden unserer Väter« »Die Schatten der Toten« »Jäger und Gejagte« »Die Klage der Toten« »Der Kartograf von London« Robert Goddard veröffentlichte außerdem bei dotbooks seine drei Kriminalromane mit dem Ermittler Harry Barnett: »Dunkles Blut« »Dunkle Sonne« »Dunkle Erinnerung«
Leseprobe
SONNTAG
Was ich empfand, als ich heute Nachmittag aus dem Zug stieg, traf mich völlig unvorbereitet. Dabei war schon die Fahrt so entsetzlich öde gewesen, wie es an einem Dezembersonntag wohl nicht zu vermeiden ist.
Von den anderen haben es fast alle vorgezogen, über London anzureisen, und werden erst morgen hier eintreffen. Ich hätte mich ihnen anschließen können, entschied mich aber stattdessen für den Regionalzug der South-Central-Gesellschaft die Küste entlang. So bekam ich reichlich Gelegenheit, mein Innenleben zu analysieren, während eine endlose Reihe von tristen Hintergärten an dem verschmierten Fenster vorbeizog. Natürlich war mir längst klar, warum ich London mied. Ich wusste genau, warum grelle Lichter und lärmende Gesellschaft nicht zu den Dingen gehörten, die der Arzt mir verschrieben hat. Die Wahrheit ist, dass ich es vielleicht gar nicht nach Brighton geschafft hätte, wenn ich in die große Stadt geflohen wäre. Womöglich hätte ich mich sogar eine Woche vor Schluss aus dieser von Tag zu Tag hoffnungsloseren Tournee ausgeklinkt und es Gauntlett überlassen, mich zu verklagen, sofern er sich dazu hätte aufraffen können. Aus diesem Grund habe ich das einzige Verkehrsmittel gewählt, bei dem ich sicher sein konnte, dass es mich hierher bringen würde. Und das hat es getan. Jetzt bin ich da. Verspätet, durchgefroren und deprimiert. Aber da. Und dann, als ich den Fuß auf den Bahnsteig setzte ...
Meine Gefühle bei der Ankunft sind der Grund, warum ich jetzt in dieses Gerät spreche. Ich kann sie nicht richtig benennen. Nervosität war es streng genommen nicht. Lampenfieber ebenso wenig. Nicht einmal eine Vorahnung. Wohl eher ein wenig von allem. Ein Kitzel, ein Prickeln, ein kalter Schauer den Nacken hinunter, eine Gänsehaut. Dass in Brighton etwas anderes als eine ausgedehnte große Enttäuschung meiner harrte, war wirklich nicht zu erwarten. Doch schon jetzt, noch bevor ich das Drehkreuz zur Bahnhofshalle passiert hatte, spürte ich mit einer an Gewissheit grenzenden Intensität, dass sich ein Empfang zusammenbraute, der noch mehr als all das für mich bereithielt. Dieses Mehr konnte ein gutes oder schlechtes Vorzeichen sein, war aber in jedem Fall allem anderen vorzuziehen.
Meinen Gefühlen traute ich natürlich nicht. Wie auch? Jetzt sehe ich das allerdings anders. Denn es hat bereits angefangen. Vielleicht hätte ich früher begreifen sollen, dass diese Tournee eine Reise ist. Und das eigentliche Ziel der Reise das ist, was ich jetzt mache.
Das mit dem Tonband war die Idee meiner Agentin. Na ja, eigentlich schwebte ihr eher ein Tagebuch vor - damals, in jenen herrlichen Sommertagen, als dieser Ackergaul von Theaterstück noch wie ein Vollbluthengst aussah, der endlos laufen würde, und die bloße Aussicht auf eine Chronik der Ereignisse einen Lunch im River Café wert war. Moira dachte an so etwas wie die Aufzeichnung eines Prozesses, bei dem die Schauspieler an ihrer Rolle feilen und die tieferen Schichten des Textes entdecken, ehe sie damit in London im West End auftreten. Wie sie das sah, war eine Fortsetzungsgeschichte in einer Zeitung denkbar, sozusagen als Dreingabe zu den zweitausend pro Woche, die mir Gauntlett mittlerweile mit wachsendem Widerwillen zahlt. Der Vorschlag klang gut (wie so vieles von dem, was Moira sagt). Davon motiviert, kaufte ich mir dieses kleine Aufnahmegerät zu einer Zeit, als mir noch die schönsten Luftschlösser durch den Kopf spukten. Und darüber bin ich jetzt froh.
Allerdings ist es mehr oder weniger das erste Mal, dass ich die Sache so sehe. Eigentlich hatte ich das Tagebuchprojekt aufgegeben, bevor ich überhaupt daran arbeitete. In Guildford, wo unsere stolze Produktion im Yvonne Artaud Theatre ihre Weltpremiere erlebte, hätte es damit losgehen sollen. Ist das erst neun Wochen her? Es kommt mir eher vor wie neun Monate, die Zeitspanne einer schwierigen Schwangerschaft - in unserem Fall eine, bei der eine Totgeburt von Anfang an be
