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Vertrauen

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Beschreibung

Das politische System der römischen Republik war durch zwei Spannungsfelder gekennzeichnet: Da es keinen Geburtsadel gab, sondern gesellschaftlicher Rang durch politische Betätigung erst erworben werden musste, bestand ein Konkurrenzkampf unter den Mitgliedern senatorischer Familien. Diesem stand die Herstellung von Entscheidungen durch Konsens gegenüber, d.h. durch Verhandlungen, die mit weitgehender Einmütigkeit enden mussten. Vertrauen in das Gegenüber wie in die Leistungsfähigkeit des politischen Systems war eine wesentliche Bedingung für die Gleichzeitigkeit von Konkurrenz und Konsens.

Jan Timmer, PD Dr. phil., ist Akademischer Rat auf Zeit an der Universität Bonn.

Autorentext
Jan Timmer, PD Dr. phil., ist Akademischer Rat auf Zeit an der Universität Bonn.

Klappentext

Das politische System der römischen Republik war durch zwei Spannungsfelder gekennzeichnet: Da es keinen Geburtsadel gab, sondern gesellschaftlicher Rang durch politische Betätigung erst erworben werden musste, bestand ein Konkurrenzkampf unter den Mitgliedern senatorischer Familien. Diesem stand die Herstellung von Entscheidungen durch Konsens gegenüber, d.h. durch Verhandlungen, die mit weitgehender Einmütigkeit enden mussten. Vertrauen in das Gegenüber wie in die Leistungsfähigkeit des politischen Systems war eine wesentliche Bedingung für die Gleichzeitigkeit von Konkurrenz und Konsens.



Zusammenfassung
Das politische System der römischen Republik war durch zwei Spannungsfelder gekennzeichnet: Da es keinen Geburtsadel gab, sondern gesellschaftlicher Rang durch politische Betätigung erst erworben werden musste, bestand ein Konkurrenzkampf unter den Mitgliedern senatorischer Familien. Diesem stand die Herstellung von Entscheidungen durch Konsens gegenüber, d.h. durch Verhandlungen, die mit weitgehender Einmütigkeit enden mussten. Vertrauen in das Gegenüber wie in die Leistungsfähigkeit des politischen Systems war eine wesentliche Bedingung für die Gleichzeitigkeit von Konkurrenz und Konsens.

Inhalt
InhaltVorwort 71. Einleitung 92. Vertrauen im politischen System der römischen Republik 312.1 Das politische System der römischen Republik 322.1.1 Forschungsüberblick 322.1.2 Das Funktionieren des politischen Systems 342.1.3 Wahrnehmungs- und Handlungsdispositionen von Akteuren in Verhandlungssystemen 562.1.4 Stärken und Schwächen von nicht-formalisierten Verhandlungssystemen 732.2 Vertrauen im politischen System 812.2.1 Vertrauen und die primären Handlungsdispositionen 832.2.2 Vertrauen und die Senkung von Transaktionskosten 842.2.3 Vertrauen als Teil gesellschaftlicher Selbstbeschreibung 862.2.4 Vertrauen als Grundlage von Macht 892.2.5 Nachteile von Vertrauen im politischen System 1012.2.6 Zusammenfassung: Vertrauen und politisches System 1033. Grundlagen von Vertrauen 1053.1 Vertrautheit und die Disposition zu vertrauen 1063.1.1 Vertrautheit 1073.1.2 Die Disposition zu Vertrauen und der Sozialisationsprozess 1183.2 Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit 1333.2.1 Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit und die Darstellung deseigenen Selbst 1353.3 Vertrauen in der Gruppe 1683.3.1 Bezugsgruppen 1703.3.2 Die Konstitution der Gruppe 1853.3.3 Die Interaktion in der Gruppe 2033.4 Institutionalisierung von Misstrauen 2193.4.1 Formen institutionalisierten Misstrauens im politischen System 2203.4.2 Das Recht als Grundlage der Ermöglichung von Vertrauen 2263.5 Aktives Vertrauen 2443.5.1 Vertrauenswürdigkeit testen 2463.5.2 In Vorleistung treten 2483.5.3 Durch Vertrauen binden 2523.5.4 Grenzen des Vertrauens 2544. Vertrauenserosion und die Entstehung von Misstrauen 2574.1 Misstrauen 2584.1.1 Grundlagen von Misstrauen 2604.1.2 Misstrauen beschränken 2674.2 Das Ende der Republik und das Misstrauen 2795. Zuviel Vertrauen? - Abschließende Überlegungen 2856. Quellen und Literatur 2886.1 Quellen 2886.2 Literaturverzeichnis 291

Produktinformationen

Titel: Vertrauen
Untertitel: Eine Ressource im politischen System der römischen Republik
Autor:
EAN: 9783593436470
ISBN: 978-3-593-43647-0
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Campus Verlag
Genre: Altertum
Anzahl Seiten: 317
Veröffentlichung: 06.04.2017
Jahr: 2017

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