



Beschreibung
De Bodt ermittelt wieder! Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken - doc...De Bodt ermittelt wieder!
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken - doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.
Zwei Sekunden, Kommissar de Bodts zweiter Fall, ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsräson.
Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin und in der Bretagne. Neben Sachbüchern und Thrillern wie "Der 21. Juli" und "Das Moskau-Spiel" hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht. Seit 2014 ermittelt Eugen de Bodt erfolgreich - sein zweiter Fall "Zwei Sekunden" wurde mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet, zuletzt erschien "Ultimatum".
De Bodt ermittelt wieder!
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.
Zwei Sekunden, Kommissar de Bodts zweiter Fall, ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsräson.
Autorentext
Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin und in der Bretagne. Neben Sachbüchern und Thrillern wie »Der 21. Juli« und »Das Moskau-Spiel« hat er die Krimiserie um den Historiker Josef Maria Stachelmann und die Eugen-de-Bodt-Serie veröffentlicht. »Tanz mit dem Tod« ist der Auftakt einer historischen Krimiserie um den Polizeikommissar Karl Raben, die im Berlin der 1930er Jahre beginnt.
Klappentext
De Bodt ermittelt wieder! Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken - doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben. Zwei Sekunden, Kommissar de Bodts zweiter Fall, ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsräson.
Zusammenfassung
De Bodt ermittelt wieder!
Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben. Zwei Sekunden, Kommissar de Bodts zweiter Fall, ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsräson.
Leseprobe
35.
Einer von denen hängt mit drin. Vielleicht tatsächlich Knierehm. Dann waren sie gelackmeiert. Einiges sprach für die Variante Knierehm. Dagegen sprach, dass der Aufwand zu groß war, um diese Tat zu begehen. Aufwand ist Risiko. Profis mindern das Risiko, wo immer sie können. Zuschlagen, fliehen. Alles penibel vorbereiten. Die hatten Zeitpläne und keine Muße für Folterspiele.
»Die Wahrscheinlichkeit verliert gegen die Wahrheit bei allen Unterschieden von geringerer und größerer Wahrscheinlichkeit; sie sei so groß, als sie will, ist sie nichts gegen die Wahrheit«, sagte de Bodt mehr vor sich hin.
»Das ist mir heute früh auch aufgegangen«, erwiderte Yussuf.
Und Salinger? Tatsächlich, sie lachte. Hörte aber gleich auf, als wäre es ihr peinlich, aus dem selbst gewählten Verlies ihres Missmuts gelinst zu haben.
»Von wem ist das, an das ich heute früh dachte?«
Doch de Bodt war schon woanders. »Es waren nicht die Attentäter, welche die Knierehms umgebracht haben. Ich kann es nicht beweisen, aber wir ...«
»... haben keine Zeit für Nebengleise«, ergänzte Yussuf.
»Auch wenn das eine Gefahr ist. Weil es in der Tat mit Blick auf die Wahrheit nebensächlich ist, wie groß eine Wahrscheinlichkeit ist.«
»Aha«, sagte Yussuf.
»Wir nehmen uns den Herrn Groß vor.«
»Prima«, sagte Yussuf, während seine Füße einen unbestimmbaren Takt schlugen.
»Salinger und ich. Du wertest das Ermittlungsprotokoll der Taskforce aus. Das kann keiner so gut wie du.«
Yussuf vergaß, seine Begeisterung zu zeigen.
»Beim nächsten Mal darfst bestimmt du mit und ich mach Kopien«, sagte Salinger. »Unsere Sekretärin arbeitet ja auch für die Taskforce.«
Yussuf rieb sich die Augen und tat so, als finge er Tränen auf.
Im Türrahmen drehte de Bodt sich um und sagte: »Hegel.«
»Was, Hegel?«
»Du wolltest doch wissen ...«
Yussuf schlug die Augen zur Decke.
Groß war eher klein. Jedenfalls für einen Personenschützer. Aber de Bodt sah ihm an, dass er austrainiert war. Es gab die Kräftigen, Schwerfälligen. Mächtige Kerle. Und es gab solche wie Groß. Flink und ausgebufft, im Nahkampf gefährlich. Er fuhr sich mit der Hand durch schmutzig blonde Haare, musterte Salinger ein paar Sekunden zu lang und bat die Kollegen in eine Zweizimmerwohnung in Friedrichshain. Eine Seitenstraße am Boxhagener Platz. Wo die Mietpreise bald zu teuer sein würden für einen Polizeibeamten.
»Es waren aber schon Krüger und Kollegen hier.«
Sein Wohnzimmer stammte aus dem Ikeakatalog. Kiefer, modern, hell. Er zeigte auf das Sofa. Sie setzten sich. An der Wand gegenüber eine Musikanlage, die teuer aussah. Schwarzer Lack.
»Darf ich ...«
Salinger winkte ab. »Wir brauchen nicht lang.«
»Sie such…