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Zensur und Kultur

  • Fester Einband
  • 252 Seiten
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Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL) veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- un... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL) veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen Sozialgeschichte der Literatur prägt STSL zugleich die literaturwissenschaftliche Diskussion über mögliche Austauschbeziehungen zwischen Literatur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften.

Namhafte Historiker und Literaturwissenschaftler stellen hier eine Vielfalt von Phänomenen zur Diskussion, die mit unterschiedlichen Arten staatlicher und privater Überwachung symbolischer Sinnstiftung zu tun haben. Zensur wird als eine äußerst komplexe und spannungsreiche Beziehung zwischen Geist und Macht verstanden, und mit 'Kultur' ist nicht nur die Textproduktion für Buchhandel und Theater gemeint, sondern jegliche Art von Sinnstiftung. Die chronologische Spannweite will ein überregionales Bild der positiven sowie auch negativen Kontrollinstanzen während der kulturellen und politischen Umwälzungen in Deutschland zwischen Weimarer Klassik und Weimarer Republik (1787-1933) entstehen lassen. In einem "Nachspiel der Machtspiele" erweitern Ausführungen zur amerikanischen Rezeption der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 sowie eine Auswertung von Zensurbelegen des Archivs des Kulturministeriums der ehemaligen DDR die Perspektive der Zensurerfahrungen um eine besonders aktuelle Dimension.

Inhalt

Inhalt: J.A. McCarthy, Einleitung. Zensur und Kultur: "Autoren nicht Autoritäten!" - U. Daniel, Zensur und Volkskultur im 18. Jahrhundert: Die Feiertagsfrage im Süden des alten Reichs. - M. Lehmstedt, "Der Fall Sailer". Zur Komplexität der katholischen Zensur im späten 18. Jahrhundert. - W. Siemann, Normenwandel auf dem Weg zur 'modernen' Zensur: Zwischen 'Aufklärungspolizei', Literaturkritik und politischer Repression (1789-1848). - B. Becker-Cantarino, Geschlechtszensur: Zur Literaturproduktion der deutschen Romantik. - W. Koepke, Jean Paul's Battles with his Censors and His "Freiheits-Büchlein". - R. Lenman, Control of the Visual Image in Imperial Germany. - G.D. Stark, Diplomacy by Other Means: Entertainment, Censorship, and the German Foreign Policy, 1871-1918. - S. Klee, Macht und Ohnmacht des Zensurspielers Carl Sternheim. - K. Petersen, Censorship and the Campaign against Foreign Influences in Film and Theater during the Weimar Republic. - Nachspiel der Machtspiele: G. Stern, Nazi Book Burning and the American Response. - Y.-G. Mix, Vom großen Wir zum eigenen Ich. Schriftstellerisches Selbstverständnis, Kulturpolitik und Zensur im 'real-existierenden Sozialismus' der DDR. - W. von Ohe, Nachworte. Bibliographie.

Produktinformationen

Titel: Zensur und Kultur
Untertitel: Zwischen Weimarer Klassik und Weimarer Republik mit einem Ausblick bis heute
Editor:
EAN: 9783484350519
ISBN: 978-3-484-35051-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 252
Gewicht: 380g
Größe: H230mm x B156mm x T15mm
Jahr: 1995
Auflage: Reprint 2013

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