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Reformgesetz in der Bewährung

  • Kartonierter Einband
  • 352 Seiten
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Beschreibung

Diese Untersuchung fullt eine Lucke. Nach mehr als einem Jahrzehnt wird eine Bilanz der Bewahrung des Betriebsverfas sungsgesetzes vorgelegt, das unter spezifischen politischen Umfeldbedingungen zustande kam. Der Verfasser hat dabei sein Augenmerk darauf gerichtet, die Wechselbeziehungen zwischen politisch-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Durchset zungschancen fur gesetzliche Normen darzustellen. Er liefert damit zweierlei: eine historische Einordnung des Gesetzes in die politische Landschaft Anfang der siebziger Jahre und die Diskussion seiner Bewahrung unter verschiedenen Aspekten. Die Untersuchung ist deshalb sowohl grundsatzlicher als auch aktu eller Natur. Sie ist gerade unter dem Aspekt einer zunehmenden Diskussion urn die Reformbedurftigkeit des Betriebsverfassungs gesetzes von besonderer Bedeutung. Die Arbeit ist durchgangig politikwissenschaftlich ori- tiert. Der Verfasser fragt vor allem nach dem Stellenwert des Betriebsverfassungsgesetzes innerhalb der politischen Kultur von der Zeit seiner Entstehung bis heute. Erst in zweiter Linie betrachtet er die im engeren Sinn betriebswirtschaftli chen Implikationen und Kon.sequenzen des Gesetzes, wenngleich auch diese Aspekte keineswegs vernachlassigt werden. Der Verfasser arbeitet sehr grundlich die besondere deutsche Versuchsanordnung betrieblicher Mitbestimmung heraus. Dazu ge horen ein knapper Uberblick uber die historischen Bedingungen und Entwicklungen sowie die fur das politische Klima im Vorfeld der parlamentarischen Beratung wichtige Diskussion urn die De mokratisierung. Dabei fuhrt die Arbeit durchgangig immer wieder zu dem entscheidenden Punkt: Mitbestimmung im unternehmerischen Bereich gehorte und gehort bis jetzt nicht zum Konzept des Be triebsverfassungsgesetzes. Ferner unterscheidet sich die deut sche Mitbestimmungsstrategie von der angelsachsischen durch ihre KompromiBbereitschaft und den Verzicht auf eine prinzipi elle Frontstellung von Kapital und Arbeit.

Autorentext
Wolfgang Borgmann ist Luftfahrt-Journalist und schreibt seit Jahren einschlägige Fachartikel. Darüber hinaus unterhält er beste Beziehungen z.B. zur Lufthansa-Stiftung.

Inhalt

1. Einführung.- 1.1. Ausgangslage.- 1.2. Problemstellung.- 1.3. Eingrenzung des Themas und Methodik der Arbeit.- 1.4. Quellenlage.- A. Grundlagen Betrieblicher Mitbestimmung.- 2. Betriebsverfassungsgesetz: Entstehung und Politische Absichten.- 2.1. Ursprung und Entwicklung.- 2.2. Vom "Anti-Reform-" zum Reform-Gesetz.- 2.3. Das Betriebsverfassungsgesetz von 1972 - Ausdruck einer Reformära.- 2.4. Zusammenfassung.- 3. Die Diskussion um die Demokratisierung.- 3.1. Demokratisierung - Generaltenor der Reformära.- 3.2. Die Forderungen der Studentenbewegung.- 3.3. Die Demokratisierung der Wirtschaft.- 3.4. Strategien zur Demokratisierung und Gegenstrategien.- 3.5. Betriebsverfassungsgesetz und Demokratisierung.- 3.6. Zusammenfassung.- 4. Das Betriesbverfassungsgesetz von 1972 - Möglichkeiten und Grenzen.- 4.1. Vergleich mit dem Betriebsverfassungsgesetz 1952.- 4.2. Kontinuität und Reform im Betriebsverfassungsgesetz.- 4.3. Der Komprcmißcharakter.- 4.4. Zusammenfassung.- 5. Der Betriebsrat: Seine Rolle und Sein Umfeld.- 5.1. Der Betriebsrat im sozialen Spannungsfeld.- 5.2. Die Herrschaftsstruktur des Betriebes.- 5.3. Betriebsrat und Arbeitgeber.- 5.4. Betriebsrat und Belegschaft.- 5.5. Betriebsrat und Gewerkschaften.- 5.6. Die wirtschaftliche Situation.- 5.7. Zusammenfassung.- 6. Betriebliche Mitbestimmung und Betriebliche Strukturen.- 6.1. Die unternehmerische Entscheidungsfreiheit.- 6.2. Die duale Struktur des Betriebes.- 6.3. Partizipation als technokratisches Mittel?.- 6.4. Betriebliche Mitbestimmung und betriebliche Organisation.- 6.5. Die Motivationsstruktur bei Arbeitnehmern.- 6.6. Zusammenfassung.- 7. Betriebliche Mitbestimmung in der Rechtssprechung.- 7.1. Arbeitsrecht und Demokratisierung.- 7.2. Betriebsverfassungsrecht im System des Arbeitsrechts.- 7.3. Die Rechtssprechung zum Betriebsverfassungsgesetz.- 7.4. Die "Gratwanderung" des Bundesarbeitsgerichts.- 7.5. Kritik der Gewerkschaften.- 7.6. Gewerkschaftliche Rechtsschutzpolitik.- 7.7. Zusammenfassung.- B. Datenanalyse: Betriebsratsarbeit in der Praxis.- 8. Betriebsrat: Handlungsabläufe und Strukturen.- 8.1. Erläuterungen zum Datenmaterial.- 8.2. Untersuchungen zum Betriebsverfassungsgesetz von 1952.- 8.3. Betriebliche Wirklichkeit und Betriebsratsrollen.- 8.4. Betriebliche Wirklichkeit außerhalb von Ballungsgebieten.- 8.5. Betriebsräte im Beziehungsgeflecht.- 8.6. "Verrechtlichung" und Betriebsratsrolle.- 8.7. Zwischenbilanz.- 9. Betriebsverfassungsgesetz: Norm und Wirklichkeit.- 9.1. Daten zur inneren Struktur des Betriebsrats.- 9.2. Daten zum Verhältnis Betriebsrat/Gewerkschaft.- 9.3. Daten zum Verhältnis Betriebsrat/Belegschaft.- 9.4. Gewerkschaftliche Untersuchungen zur Betriebsratsarbeit (1).- 9.5. Gewerkschaftliche Untersuchungen zur Betriebsratsarbeit (2).- 9.6. Erhebungen zur Wirklichkeit betrieblicher Mitbestimmung.- 9.7. Zwischenbilanz.- 10. Einzelaspekte Betrieblicher Mitbestimmung.- 10.1. Einigungsstellen - Ausdruck des Kompromißcharakters.- 10.2. Die besondere Rolle des Betriebsrats in Großbetrieben.- 10.3. Mitbestimmung am Arbeitsplatz - ungenutzte Chance?.- 10.4. Bewährungsprobe: Neue Technologien.- 10.5. Zwischenbilanz.- C. Wertung und Ausblick.- 11. Hat Sich das Reformgesetz Bewährt?.- 11.1. Zusammenfassung der Ergebnisse.- 11.2. Reformvorschläge zun Betriebsverfassungsgesetz.- 11.3. Reformgesetz vor der Bewährung.- Anmerkungen.

Produktinformationen

Titel: Reformgesetz in der Bewährung
Untertitel: Theorie und Praxis des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972
Autor:
EAN: 9783531118468
ISBN: 978-3-531-11846-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 352
Gewicht: 534g
Größe: H235mm x B155mm x T18mm
Jahr: 1987
Auflage: 1987

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