

Beschreibung
Neuauflage des erfolgreichen Leitfadens zur Erstellung juristischer Gutachten. Der Band hilft sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen, juristische Fallbearbeitungen in Seminaren und Klausuren sprachlich-stilistisch einwandfrei zu erstellen. Das Lehr- und...Neuauflage des erfolgreichen Leitfadens zur Erstellung juristischer Gutachten. Der Band hilft sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen, juristische Fallbearbeitungen in Seminaren und Klausuren sprachlich-stilistisch einwandfrei zu erstellen. Das Lehr- und Arbeitsbuch bietet neben theoretischen Ausführungen auch vielfältige Übungen sowie Checklisten für ein gutes Gutachten. "Bestenfalls läse jeder Erstsemesterstudent den Text." (Prof. Dr. Roland Schimmel in "Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft") Das Buch führt verständlich an alle Fragen heran, die sich im Zusammenhang mit juristischen Gutachten stellen und verbessert gezielt die Schreibkompetenz.
Aus: jura-rezensionen.blogspot Dan Brauer 28.03.2018
[] Der Notendruck in der juristischen Ausbildung bleibt immens. Zum Punkteerfolg gehört jedoch nicht nur das Erlernen der juristischen Inhalte sondern auch der Klausurtechnik. Diese wird jedoch in der universitären Ausbildung vernachlässigt. Juristischer Gutachtenstil von Tina Hildebrand leistet hierbei einen inhaltlich wertvollen Beitrag bei gleichzeitig geringem monetären und zeitlichem Aufwand.
Aus: zdrw.nomos Roland Schimmel 2/2015
[D]ieses Arbeitsbuch füllt wirklich eine Lücke. [] [D]ies [ist] das erste Lernbuch zum Thema, das man Studenten zur Not zwecks Selbststudiums an die Hand geben könnte. [] Bestenfalls läse jeder Erstsemesterstudent den Text. Aber es wäre auch schon viel gewonnen, wenn jede Tutorin in juristischen Anfängerveranstaltungen ihn in die Hand nähme.
Aus: ekz.bibliotheksservice Martina Dannert KW 51/2014
Das Buch der Dozentin an der Universität in Bielefeld ist im besten Sinne ein Lehr- und Arbeitsbuch. Es führt dabei nicht nur in einen Gutachtenschreibstil ein, sondern beleuchtet die Gutachtenaussagen auch inhaltlich. [] Zum Schluss lenkt die Autorin ihr Augenmerk noch auf die Besonderheiten bei strafrechtlichen, zivilrechtlichen und öffentlich rechtlichen Gutachten. Die Studierenden werden direkt aufgefordert, die kurzen Übungsaufgaben im Buch zu bearbeiten. [] Die Lösungen zu den Aufgaben finden sich im Anhang. Der Titel sollte überall angeboten werden, wo Jurastudenten zur Klientel gehören. Ein Vergleichstitel ist nicht bekannt.
Autorentext
Tina Hanisch arbeitete als Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Projekt "PunktUm Jura" an der Universität Bielefeld.
Klappentext
Alle Jura-Studierenden müssen Gutachten verfassen, aber im Studium werden sie zu selten mit dem Gutachtenstil vertraut gemacht. Diese Lücke schließt das vorliegende Buch. Es führt verständlich und didaktisch an alle Fragen heran, die sich im Zusammenhang mit juristischen Gutachten stellen und verbessert durch vielfältige Übungen gezielt die Schreibkompetenz. Der Lösungsteil ermöglicht eine Selbstkontrolle. - Wie bringe ich den Sachverhalt richtig ein? - Wie setze ich einen Schwerpunkt? - Wie kürze ich Unproblematisches ab? - Wie finde ich Argumente in einem Meinungsstreit? - Wie bringe ich die Auslegungsmethoden in eine Klausur ein? Mit Checklisten für ein gutes Gutachten! "Bestenfalls läse jeder Erstsemesterstudent den Text." Professor Dr. Roland Schimmel in "Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft"
Inhalt
Vorwort XI Kapitel 1: Funktionen des Gutachtenstils 1 1. Warum schreibe ich Gutachten? 1 2. Welcher Stil ist angemessen? 1 3. Welche Funktionen hat ein Gutachten? 2 4. Warum verwende ich im Gutachten kein Passiv? 3 Aufgaben 3 Kapitel 2: Syllogistischer Schluss im gutachterlichen Viererschritt 5 1. Wofur ziehe ich einen syllogistischen Schluss? 5 2. Was kann beim syllogistischen Schluss schiefgehen? 6 3. Wie baue ich aus den einzelnen Schritten ein Gutachten? 7 4. Was bringen mir die vier Schritte? 8 5. Darf ich die Reihenfolge des Viererschritts unterbrechen? 9 Aufgaben 9 Kapitel 3: Obersatz 12 1. Welche Obersätze gibt es? 12 2. Welche Informationen gehören in den Obersatz? 14 3. Welche sprachlichen Möglichkeiten gibt es, einen Obersatz zu formulieren? 15 3.1 Warum verwende ich Konjunktiv II? 15 3.2 Welche Möglichkeitswörter verwende ich? 16 3.3 Kann ich Fragewort und Konjunktiv II im Obersatz verwenden? 16 Aufgaben 16 Kapitel 4: Definition 18 1. Warum definiere ich? 18 2. Was definiere ich? 18 3. Wer entwickelt die Definitionen? 19 4. Wie entwickle ich eine Definition? 19 5. Wo finde ich Definitionen? 20 6. Viele Definitionen welche soll ich wählen? 20 7. Kann ich mehrere Definitionen hintereinander schreiben? 20 8. Zahle ich Alternativen auf, die nichts mit dem Fall zu tun haben? 21 9. Wie ausführlich muss eine Definition sein? 22 10. Schreibe ich dieselbe Definition mehrmals? 22 11. Ist der Unterschied zwischen Obersatz und Definition immer klar? 23 Aufgaben 23 Kapitel 5: Subsumtion 26 1. Was ist Subsumieren? 26 2. Wie formuliere ich eine Subsumtion? 27 3. Wie subsumiere ich sauber? 28 4. Wie lang ist eine Subsumtion? 28 5. Wie subsumiere ich eine Definition, die Alternativen enthalt? 29 6. Welche Definition subsumiere ich zuerst? 29 7. Wie argumentiere ich in der Subsumtion? 29 Aufgaben 30 Kapitel 6: Ergebnis 34 1. Was ist die Funktion des Ergebnisses im Gutachten? 34 2. Wie formuliere ich das Ergebnis? 34 3. Wie formuliere ich den letzten Ergebnissatz? 35 Aufgaben 35 Kapitel 7: Typische Fehler im Gutachten 37 1. Wie verwechsle ich Urteil und Gutachten nicht? 37 2. Warum verzichte ich auf weil und da? 37 3. Warum lasse ich den Begriff Sachverhalt weg? 38 4. Schreibe ich Artikel vor die Personen? 38 5. Welche Wörter kurze ich ab? 39 Aufgaben 39 Kapitel 8: Schwerpunktsetzen im Gutachten 41 1. Was ist Schwerpunktsetzen im Gutachten? 41 2. Warum verkürze ich den Gutachtenstil? 42 3. Wann kurze ich ab? 42 4. Wie kurze ich ab? 43 5. Wie wähle ich die Abkürzungsmethode? 44 6. Warum brauche ich gerade beim Kurzen Überschriften? 44 Aufgaben 46 Kapitel 9: Eigenkorrektur mit Checkliste 50 1. Wie kann ich mein Gutachten überarbeiten? 50 2. Wie korrigiere ich mit der Checkliste? 50 Aufgabe 53 Kapitel 10: Meinungsstreit 55 1. Was ist ein Meinungsstreit? 55 1.1 Streit über die Auslegung eines Tatbestandmerkmals 56 1.2 Streit, ob ein Merkmal zum Tatbestand gehört 56 1.3 Streit über das Verhältnis von Normen 56 2. Warum schreibe ich Meinung nicht? 56 3. Wie nenne ich die Meinungen? 57 4. Wann erörtere ich einen Streit und wann nicht? 57 5. Wann ist ein Streit Schwerpunkt des Gutachtens? 58 6. Muss ich alle Ansichten erwähnen? 58 7. Wie baue ich einen Streit auf? 58 8. Welchen Konjunktiv brauche ich? 60 9. Leite ich den Streit ein? 60 10. Was mache ich in der Stellungnahme? 61 Aufgaben 61 Kapitel 11: Auslegung 64 1. Wofür brauche ich das Auslegen? 64 2. Wo lege ich aus? 65 3. Wie lege ich aus? 65 3.1 Wie lege ich nach dem Wortlaut aus? 66 3.2 Wie lege ich systematisch aus? 68 3.3 Wie lege ich historisch aus? 69 3.4 Wie lege ich nach dem Sinn und Zweck aus? 69 3.5 Wie finde ich den Sinn und Zweck? 70 3.6 Wie lege ich verfassungskonform aus? 71 3.7 Wie lege ich richtlinienkonform aus? 71 3.8 In welcher Reihenfolge lege ich aus? 71 3.9 Lege ich in der Klausur nach allen Methoden aus? 72 4. Wie lege ich Willenserklärungen und Vertrage aus? 72 Aufgaben 74 Kapitel 12: Juristisches Argumentieren 79 1. Wofür brauche ich juristische Argumentationstechniken? 79 2. Wann ziehe ich einen Analogieschluss? 79 2.1 Darf ich im Strafrecht über den Wortlaut auslegen? 80 3. Was ist eine teleologische Reduktion? 81 4. Wann ziehe ich einen Umkehrschluss? 81 4.1 Wie unterscheide ich eine abschließende von einer beispielhaften Aufzahlung? 82 4.2 Widersprechen sich Umkehrschluss und Analogieschluss? 82 5. Wann ziehe ich einen Erst-Recht-Schluss? 83 6. Wann ziehe ich einen Schluss zum Absurden? 83 Aufgaben 84 Kapitel 13: Stellungnahme 89 1. Schreibe ich eine Stellungnahme oder einen Streitentscheid? 89 2. Welcher Stil ist in der Stellungnahme angemessen? 89 3. Was mache ich in der Stellungnahme? 90 4. Wie viele Argumente brauche ich? 90 4.1 Wie finde ich Argumente? 91 4.2 Wie ba…