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Interdiskursive As-Sociation

  • Fester Einband
  • 472 Seiten
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Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen Sozialgeschichte der Literatur prägt STSL zugleich die literaturwissenschaftliche Diskussion über mögliche Austauschbeziehungen zwischen Literatur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften.



Was läßt ein eigentlich heterogenes Ensemble von Mitgliedern in einer As-Sociation und unter einer Programmatik zusammenkommen? Warum kann die in ästhetischer Hinsicht nicht minder heterogene künstlerische Produktion der Beteiligten dennoch als "Ganzheit" wahrgenommen werden? Als Antwort wird im ersten Teil eine Literatursoziologie literarisch-kultureller Gruppierungen entwickelt, die das methodische Instrumentarium der Diskursanalyse nutzt, um die "harten" sozialhistorischen Daten der Gruppierungen und die "weichen" ästhetischen Strukturen der Programme und Werke im Schnittfeld ihrer gemeinsamen interdiskursiven Elemente aufeinander zu beziehen. Expliziert wird dieses Modell für den Zeitraum von 1843 bis 1924 an den Stuttgarter Gesellschaften »Glocke« und »Bergwerk«, dem Straßburger »Stürmerkreis« sowie dem Berliner »Charonkreis«.

Im zweiten Teil geht es um den in der Verreinstopographie der Jahrhundertwende auf Grund seiner zugleich "modernen" und "antimodernen" diskursiven Position kulturhistorisch besonders interessanten »Werdandi-Bund«. 1907 gegründet, gehört er zu jenen konservativ-kulturkritischen Vereinigungen, die neue Weltanschauungs-Synthesen und neue einheitlich-ungespaltene (as-sociierte) Sozialkörper propagierten, de facto aber einander entgegenlaufende Diskurse und Praktiken produzierten bzw. provozierten. Dennoch versprachen sie sich von ihrem kunstpolitischen Programm eine Erneuerung des "Deutschtums", mit der sie den vielfältigen Irritationen der Moderne begegnen wollten. Ein editorischer Anhang macht Briefe und Dokumente zu »Werdandi-Bund«, »Glocke« und »Bergwerk« zugänglich, darunter einen bisher unbekannten Text Franz Dingelstedts.



Klappentext
Was läßt ein eigentlich heterogenes Ensemble von Mitgliedern in einer As-Sociation und unter einer Programmatik zusammenkommen? Warum kann die in ästhetischer Hinsicht nicht minder heterogene künstlerische Produktion der Beteiligten dennoch als "Ganzheit" wahrgenommen werden? Als Antwort wird im ersten Teil eine Literatursoziologie literarisch-kultureller Gruppierungen entwickelt, die das methodische Instrumentarium der Diskursanalyse nutzt, um die "harten" sozialhistorischen Daten der Gruppierungen und die "weichen" ästhetischen Strukturen der Programme und Werke im Schnittfeld ihrer gemeinsamen interdiskursiven Elemente aufeinander zu beziehen. Expliziert wird dieses Modell für den Zeitraum von 1843 bis 1924 an den Stuttgarter Gesellschaften »Glocke« und »Bergwerk«, dem Straßburger »Stürmerkreis« sowie dem Berliner »Charonkreis«. Im zweiten Teil geht es um den in der Verreinstopographie der Jahrhundertwende auf Grund seiner zugleich "modernen" und "antimodernen" diskursiven Position kulturhistorisch besonders interessanten »Werdandi-Bund«. 1907 gegründet, gehört er zu jenen konservativ-kulturkritischen Vereinigungen, die neue Weltanschauungs-Synthesen und neue einheitlich-ungespaltene (as-sociierte) Sozialkörper propagierten, de facto aber einander entgegenlaufende Diskurse und Praktiken produzierten bzw. provozierten. Dennoch versprachen sie sich von ihrem kunstpolitischen Programm eine Erneuerung des "Deutschtums", mit der sie den vielfältigen Irritationen der Moderne begegnen wollten. Ein editorischer Anhang macht Briefe und Dokumente zu »Werdandi-Bund«, »Glocke« und »Bergwerk« zugänglich, darunter einen bisher unbekannten Text Franz Dingelstedts.

Produktinformationen

Titel: Interdiskursive As-Sociation
Untertitel: Studien zu literarisch-kulturellen Gruppierungen zwischen Vormärz und Weimarer Republik
Autor:
EAN: 9783484350755
ISBN: 978-3-484-35075-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 472
Gewicht: 936g
Größe: H236mm x B160mm x T38mm
Jahr: 2000
Auflage: Reprint 2011

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