

Beschreibung
ein multimediales Seh-, Hör- und Leseerlebnis Das Vermächtnis des Kultregisseurs innovativ (Münchner Merkur) Rebers Buch ist ein Gesamtkunstwerk aus Prosa, Lyrik, Fotografie, es enthält handschriftliche Originale, Video- und Audioaufnahmen der Texte, vom Autor...ein multimediales Seh-, Hör- und Leseerlebnis Das Vermächtnis des Kultregisseurs innovativ (Münchner Merkur) Rebers Buch ist ein Gesamtkunstwerk aus Prosa, Lyrik, Fotografie, es enthält handschriftliche Originale, Video- und Audioaufnahmen der Texte, vom Autor interpretiert, die über QR-Codes angewählt werden können. Es geht um Liebe, Glück, Selbstbestimmung, um kreative Gedanken zu Theater und Film, um gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Krieg und die Hoffnung auf eine Welt, in der die Grenzen sozialer und kultureller Schranken in unseren Köpfen überwunden werden können. Was wir brauchen ist die Revolution des Geistes. Nicht die Revolution der Bomben, sondern die Revolution der Hirne. (RR) psst ist das letzte Werk des Multi-Künstlers, Lebens-Rebellen und lustvollen Agent Provocateur (Süddeutsche Zeitung). Reber starb einen Tag bevor sein Buch in Druck ging. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die Gedichte abseits des Üblichen mögen, die sich für ausgefallene Wortkunst interessieren und die bereit sind, sich von diesem Buch treiben zu lassen. (buchblogger24.de) Mit biografischen Einleitungen von Mira Gittner und Antje Nikola Mönning, mit vielen Fotos und originalen Handschriften.
Autorentext
Roland Reber (*1954 - 2022) war Zeit seines Lebens Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, ein Rebell, ein Träumer und Phantast ein »begnadeter Poet« (Gordon Weaver, Academy/Hollywood) und »lustvoller Agent Provocateur« (Süddeutsche Zeitung). Reber begann schon in jungen Jahren mit dem Schreiben von Gedichten, Essays und Theaterstücken. Nach der Schauspielschule Bochum spielte und inszenierte er u. a. in Bochum, Essen, Düsseldorf, Lünen (Theaterpathologisches Institut), in Neu-Delhi/Indien oder in Kingston/Jamaika (Welt Theater Projekt), bevor er sich in den 2000ern ganz dem Schreiben und der Regie von Spielfilmen, gemeinsam mit dem wtp-kollektiv, widmete. Nach einem Schlaganfall 2015 zog sich Reber immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück, blieb aber bis zu seinem letzten Atemzug kreativ mit Spielfilmproduktionen und Buchprojekten wie psst ... (2022), Das Buch des Löwen (2023) oder dem Mystery-Roman Die 7 Orte (2024). Die Veröffentlichung seiner letzten Werke wird er nicht mehr erleben, Reber starb 2022 einen Tag vor Drucklegung seines multimedialen Buches psst ... Gedichte. Gedanken. Geschichten, seinem persönlichsten Werk, einer Art Quintessenz seines künstlerischen Schaffens. Seine Worte und Ideen leben weiter. »Ich möchte in meinem Leben den Eindruck haben, ich habe gelebt. Ich habe den Teil erfüllt, den ich erfüllen konnte. Ich glaube nicht, dass ich in diesem Leben noch erlebe, dass die Revolution des Geistes stattfindet, dazu hat die Dummheit schon viel zu sehr gesiegt. Aber es wird sie irgendwann geben. Und in dieser Gewissheit kann ich beruhigt auch gehen, dann.« (Roland Reber, 1982)
Klappentext
ein multimediales Seh-, Hör- und Leseerlebnis "Das Vermächtnis des Kultregisseurs ... innovativ" (Münchner Merkur) Rebers Buch ist ein Gesamtkunstwerk aus Prosa, Lyrik, Fotografie, es enthält handschriftliche Originale, Video- und Audioaufnahmen der Texte, vom Autor interpretiert, die über QR-Codes angewählt werden können. Es geht um Liebe, Glück, Selbstbestimmung, um kreative Gedanken zu Theater und Film, um gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Krieg und die Hoffnung auf eine Welt, in der die Grenzen sozialer und kultureller Schranken in unseren Köpfen überwunden werden können. "Was wir brauchen ist die Revolution des Geistes. Nicht die Revolution der Bomben, sondern die Revolution der Hirne." (RR) psst ... ist das letzte Werk des Multi-Künstlers, Lebens-Rebellen und "lustvollen Agent Provocateur" (Süddeutsche Zeitung). Reber starb einen Tag bevor sein Buch in Druck ging. "Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die Gedichte abseits des Üblichen mögen, die sich für ausgefallene Wortkunst interessieren und die bereit sind, sich von diesem Buch treiben zu lassen." (buchblogger24.de) Mit biografischen Einleitungen von Mira Gittner und Antje Nikola Mönning, mit vielen Fotos und originalen Handschriften.
Leseprobe
in die leeren gesichter in die leeren gesichter würde ich gerne leben malen in die leeren herzen eine empfindung pflanzen und in die leeren seelen einen hauch blasen in die leeren gesichter würde ich gerne hoffnung schreiben und ich selbst würde es jeden tag lesen versuchen zu verstehen zu empfinden zu leben und wenn es mir gelungen wäre würde ich mir wünschen es käme jemand um mein leeres gesicht zu füllen (hamburg 1980), S. 137 () Worte. Das Jonglieren und Orchestrieren von Worten bleibt Rolands größte Leidenschaft. Trotz Ausbildung an der Schauspielschule Bochum (1976-78) und vielen Bühnenauftritten von Kleinkunstkellern und Kabarett-Bühnen über Open-Air-Vorstellungen am Neumarkt in Zürich, von den Bühnen der Schauspielhäuser Bochum, Essen und Düsseldorf über das Opernhaus Duisburg bis hin zum Theaterpathologischen Institut in Hattingen und Lünen und den internationalen Bühnen des Welt Theater Projektes -, sieht er sich mehr als Schriftsteller und Regisseur denn als Schauspieler. Wobei die Regie letztendlich nur eine Weiterführung des Schreibens ist die Inszenierung von Worten. .. Worte als Tür zu anderen Menschen, zu anderen Perspektiven, zu anderen Welten. Doch um die Fähigkeit zu einem echten Dialog zu entwickeln, bedarf es für Roland eines behutsamen Umgangs mit Worten. Denn Worte haben Konsequenzen. So verarbeitet er die menschliche Unfähigkeit zu kommunizieren in seinen Theaterstücken, Filmen, Essays und Gedichten seine Figuren monologisieren oftmals, anstatt sich wirklich miteinander auseinanderzusetzen -, denn daraus resultieren seiner Meinung nach die meisten Probleme und Missverständnisse in unser aller zwischenmenschlichem Leben. Worte, die offenbaren, Worte, die wärmen, aber auch Worte, die verletzen Worte, die töten. »Worte sind Waffen«, wird er später schreiben. »Dass wir in all dem, was wir reden, und es wird sehr viel geredet in allen Medien, unheimlich sprachlos sind. Weil wir nichts mehr mitteilen mit der Sprache. Es gibt Menschen, die sind einsam, es gibt Menschen, die sind auf der Suche nach irgendwas. Wenn dann jemand auf eine nicht ernst gemeinte Floskel eingeht, sie für wahr nimmt, das heißt, wenn jemand in die Falle tappt in die Falle, die er selbst auch jeden Tag anderen stellt -, wenn er dann aber trotzdem einen Menschen braucht, dessen Wärme braucht, die Nähe braucht, Zuwendung braucht, Wahrheit braucht und sie nicht bekommt dann kann es eben auch tödlich enden.« (Roland Reber) (aus: Die Liebe, einsam und alleindie lyrischen 70er, Einleitung von Mira Gittner, S.17) Mutter, so spricht das Kinde () Solange selbst der Himmel den Schwarzen noch verwehrt, solange im Getümmel auf dieser Erde währt der Rassismus, der Glaube, dass Weiß was Besonderes wär, solange wird auch im Himmel ihnen ein Platz verwehrt. (aus: Mutter, so spricht das Kinde, S.51) () Heimat ist nicht etwa der Stadtteil oder das Haus, in dem man geboren und aufgewachsen ist. Nein, Heimat, das sind die Träume, die Wünsche, die Sehnsüchte. In jedem Menschen ist irgendwo eine Heimat. Und diese Heimat ist nie das Haus oder der Stadtteil, in dem man geboren wurde. Die Heimat ist irgendwo fern, ein Schloss, ein fernes Land, Palmen und Meer oder vielleicht ein Auto, eine Frau, ein beruflicher Aufstieg. Heimat, das ist in uns, wo wir hinstreben. All unsere Sehnsucht, all unser Verlangen sucht diese Heimat. Und meine Heimat ist Hawaii. (aus: Hawaii, S. 44)