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Betrieblicher Krankenstand als personalpolitische Arena

  • Kartonierter Einband
  • 227 Seiten
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Das Thema "Betrieblicher Krankenstand" erhitzt die Gemüter. In der Wissenschaft, der betrieblichen Praxis und der öffent... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Thema "Betrieblicher Krankenstand" erhitzt die Gemüter. In der Wissenschaft, der betrieblichen Praxis und der öffentlich-politischen Diskussion werden unterschiedliche Positionen vertreten, wenn es um die Ursachen und Maßnahmen zur Reduktion des Krankenstandes geht. Die theoretische und empirische Basis, auf der diese Diskussion aufsetzt, erweist sich jedoch als wenig tragfähig.
Renate Ortlieb richtet ihren Blick auf den betrieblichen Krankenstand als personalpolitische Arena und identifiziert beteiligte Akteursgruppen, deren Interessen, Ressourcen und Strategien. Am Beispiel eines Industrieunternehmens untersucht sie mittels einer Längsschnittanalyse die Variation des Krankenstandes über einen Zeitraum von knapp vierzig Jahren. Die Autorin entwickelt dafür einen Bezugsrahmen, der das austauschtheoretische Konzept von GIBSON mit dem methodisch orientierten Konzept der Kohortenanalyse verbindet. Die Ergebnisse verweisen auf die Grenzen der Gestaltbarkeit des Krankenstandes und damit zugleich darauf, wie fragwürdig Patentrezepte zum Fehlzeitenmanagement sind.

Autorentext
Dr. Renate Ortlieb promovierte bei Prof. Dr. Gertraude Krell am Institut für Management-Personalpolitik der Freien Universität Berlin.




Klappentext
Das Thema "Betrieblicher Krankenstand" erhitzt die Gemüter. In der Wissenschaft, der betrieblichen Praxis und der öffentlich-politischen Diskussion werden unterschiedliche Positionen vertreten, wenn es um die Ursachen und Maßnahmen zur Reduktion des Krankenstandes geht. Die theoretische und empirische Basis, auf der diese Diskussion aufsetzt, erweist sich jedoch als wenig tragfähig.

Renate Ortlieb richtet ihren Blick auf den betrieblichen Krankenstand als personalpolitische Arena und identifiziert beteiligte Akteursgruppen, deren Interessen, Ressourcen und Strategien. Am Beispiel eines Industrieunternehmens untersucht sie mittels einer Längsschnittanalyse die Variation des Krankenstandes über einen Zeitraum von knapp vierzig Jahren. Die Autorin entwickelt dafür einen Bezugsrahmen, der das austauschtheoretische Konzept von GIBSON mit dem methodisch orientierten Konzept der Kohortenanalyse verbindet. Die Ergebnisse verweisen auf die Grenzen der Gestaltbarkeit des Krankenstandes und damit zugleich darauf, wie fragwürdig Patentrezepte zum Fehlzeitenmanagement sind.


Zusammenfassung
Renate Ortlieb richtet ihren Blick auf den betrieblichen Krankenstand als personalpolitische Arena und identifiziert beteiligte Akteursgruppen, deren Interessen, Ressourcen und Strategien. Am Beispiel eines Industrieunternehmens untersucht sie mittels einer Längsschnittanalyse die Variation des Krankenstandes über einen Zeitraum von knapp vierzig Jahren.



Inhalt
1 Einleitung.- 2 Stand der Forschung.- 2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen.- 2.2 Krankheitsbedingtefversus motivationsbedingteibetriebliche Fehlzeiten: Über die Existenz eines Verhaltensspielraumes.- 2.3 Überblick über deskriptive Statistiken zum Ausmaß und zu den Kosten des betrieblichen Krankenstandes.- 2.3.1 Ausmaß des betrieblichen Krankenstandes.- 2.3.2 Kosten des betrieblichen Krankenstandes.- 2.4 Theoretische Ansätze zur Erklärung des betrieblichen Krankenstandes.- 2.4.1 Implizite theoretische Ansätze.- 2.4.1.1 Forschungsarbeiten, deren (expliziter) Untersuchungsgegenstand implizite Theorien sind.- 2.4.1.2 Forschungsarbeiten ohne explizite theoretische Fundierung.- 2.4.2 Explizite theoretische Ansätze.- 2.4.2.1 Ökonomische Ansätze.- 2.4.2.1.1 Das neoklassische Modell des Arbeitsangebotes.- 2.4.2.1.2 Effizienzlohntheoretische Ansätze.- 2.4.2.1.3 Agenturtheoretische und auf Informationsasymmetrien fokussierende Ansätze.- 2.4.2.1.4 Zusammenfassende kritische Würdigung.- 2.4.2.2 Psychologische Ansätze.- 2.4.2.2.1 Das Anwesenheitsmodell von Steers & Rhodes.- 2.4.2.2.2 Sozialpsychologische und kulturorientierte Ansätze.- 2.4.2.2.3 Stress- und belastungsorientierte Ansätze.- 2.4.2.2.4 Zusammenfassende kritische Würdigung.- 2.4.2.3 Soziologische Ansätze.- 2.4.2.3.1 Der betriebssoziologische Ansatz von Dahrendorf.- 2.4.2.3.2 Medizinsoziologische Ansätze.- 2.4.2.3.3 Zusammenfassende kritische Würdigung.- 2.5 Zusammenfassung.- 3 Betrieblicher Krankenstand als (personal-) politische Arena.- 3.1 Zur (personal-)politikorientierten Perspektive.- 3.2 Akteurinnen und Akteure in der Arena des betrieblichen Krankenstandes.- 3.3 Zur Missbrauchsthese.- 3.4 Die Positionen der zentralen Akteurinnen und Akteure.- 3.4.1 Die Position der Organisationsleitungen bzw. der Arbeitgeberverbände: (Einige) Beschäftigte betreiben Missbrauch!.- 3.4.2 Die Position der Beschäftigten bzw. der Gewerkschaften: Die Arbeitsbedingungen machen krank!.- 3.4.3 Die Position des Staates: 100% Entgeltfortzahlung?.- 3.5 Zusammenfassung.- 4 Methodischer und theoretischer Bezugsrahmen.- 4.1 Vorbemerkungen.- 4.2 Methodischer Bezugsrahmen: Die Kohortenanalyse.- 4.3 Theoretischer Bezugsrahmen: Das Konzept von Gibson.- 4.3.1 Definition von krankheitsbedingtem Fehlen.- 4.3.2 Krankheitsbedingtes Fehlen als legitimes Verhalten.- 4.3.3 Die Beziehung zwischen Individuum und Organisation: Formaler und psychologischer Vertrag.- 4.3.4 Kritische Würdigung.- 4.4 Integration des methodischen und des theoretischen Bezugsrahmens.- 4.4.1 Betriebszugehörigkeitsdauereffekt.- 4.4.2 Periodeneffekt.- 4.4.3 Kohorteneffekt.- 4.5 Untersuchungshypothesen.- 5 Empirische Analyse.- 5.1 Verwendetes Datenmaterial.- 5.2 Ausmaß und Entwicklung des Krankenstandes im betrachteten Unternehmen.- 5.3 Bivariate Analysen der drei Effekte.- 5.3.1 Betriebszugehörigkeitsdauereffekt: Analyse des Zusammenhangs zwischen Krankenstand und Betriebszugehörigkeitsdauer.- 5.3.1.1 Datenbasis.- 5.3.1.2 Grafische Analyse.- 5.3.1.3 Regressionsanalyse.- 5.3.1.4 Diskussion der Ergebnisse.- 5.3.2 Periodeneffekt: Analyse des Zusammenhangs zwischen Krankenstand und historischem Kontext.- 5.3.2.1 Datenbasis.- 5.3.2.2 Grafische Analyse.- 5.3.2.3 Regressionsanalyse.- 5.3.2.4 Diskussion der Ergebnisse.- 5.3.3 Kohorteneffekt: Analyse des Zusammenhangs zwischen Krankenstand und Kohortenzugehörigkeit.- 5.3.3.1 Datenbasis.- 5.3.3.2 Grafische Analyse.- 5.3.3.3 Regressionsanalyse.- 5.3.3.4 Diskussion der Ergebnisse.- 5.4 Multivariate Analyse der drei Effekte.- 5.4.1 Datenbasis.- 5.4.2 Grafische Analyse.- 5.4.3 Regressionsanalyse.- 5.4.4 Diskussion der Ergebnisse.- 6 Schluss: Kennziffern, Arenen und Austauschbeziehungen als Stationen einer Expedition durch umkämpftes Terrain.

Produktinformationen

Titel: Betrieblicher Krankenstand als personalpolitische Arena
Untertitel: Eine Längsschnittanalyse
Autor:
EAN: 9783824477869
ISBN: 978-3-8244-7786-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Dt. Universitätsvlg.
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 227
Gewicht: 324g
Größe: H210mm x B148mm
Jahr: 2003
Auflage: 2003