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Rechts und links der Seine

  • Fester Einband
  • 384 Seiten
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Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL) veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- un... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL) veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen Sozialgeschichte der Literatur prägt STSL zugleich die literaturwissenschaftliche Diskussion über mögliche Austauschbeziehungen zwischen Literatur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften.

Das "Pariser Tageblatt"/"Pariser Tageszeitung" bildet mit seinen insgesamt mehr als 2000 Ausgaben zwischen 1933 und 1940 eine der zentralen Quellen für die Erforschung von Politik, Kultur und Alltag des deutschen Exils in Frankreich. Der vorliegende Band ist hervorgegangen aus der Zusammenarbeit einer interdisziplinären deutsch-französischen Forschungsgruppe. Er widmet sich dem von der Exilforschung immer noch zu wenig beachteten Aspekt des deutsch-französischen Kulturtransfers. In vier Kapiteln und insgesamt 20 Beiträgen werden thematische Schwerpunkte des politischen und kulturellen Transfers, wichtige Vermittlerpersönlichkeiten und publizistische Vermittlungsinstanzen, sowie grundlegende Aspekte der Pariser Alltagswahrnehmung und des Paris-Mythos vorgestellt.

Autorentext
Lutz Winckler, bis 2006 Professor für deutsche Literatur und Kultur an der Universität Poitiers. Mitherausgeber des "Handbuchs der deutschsprachigen Emigration 1933 1945" (1998). Zahlreiche Forschungen zum Stellenwert der Literatur des Exils im kulturellen Gedächtnis.

Klappentext
Das »Pariser Tageblatt«/»Pariser Tageszeitung« bildet mit seinen insgesamt mehr als 2000 Ausgaben zwischen 1933 und 1940 eine der zentralen Quellen für die Erforschung von Politik, Kultur und Alltag des deutschen Exils in Frankreich. Der vorliegende Band ist hervorgegangen aus der Zusammenarbeit einer interdisziplinären deutsch-französischen Forschungsgruppe. Er widmet sich dem von der Exilforschung immer noch zu wenig beachteten Aspekt des deutsch-französischen Kulturtransfers. In vier Kapiteln und insgesamt 20 Beiträgen werden thematische Schwerpunkte des politischen und kulturellen Transfers, wichtige Vermittlerpersönlichkeiten und publizistische Vermittlungsinstanzen, sowie grundlegende Aspekte der Pariser Alltagswahrnehmung und des Paris-Mythos vorgestellt.

Zusammenfassung
"...ein beeindruckender Band, der das Bild des deutschen Exils in Frankreich um entscheidende Signaturen bereichert und mit seinen zahlreichen Hinweisen eine Fundgrube für weiterzuverfolgende Spuren sachlicher und personeller Art ist." Simone Barck in: IWK, 1/2006

Inhalt

Inhalt: Einleitung: Hélène Roussel/Lutz Winckler, »Pariser Tageblatt« und »Pariser Tageszeitung« als Experiment publizistischer Akkulturation. - Geschichte: Hélène Roussel, Das deutsche Exil in den dreißiger Jahren und die Frage des Zugangs zu den Medien. »Pariser Tageblatt« und »Pariser Tageszeitung« im Kontext der deutschen Exilpresse in Frankreich. - Politik - Entwürfe symbolischer Identität: Dieter Schiller, Das Exil als das >andere DeutschlandLutz Winckler, Der 14. Juli. Aneignung eines Mythos. - Ursula Prutsch, »Prophetischer Pessimismus.« Joseph Roths Exilpublizistik. - Vermittler: Gilbert Badia, Salomon Grumbach: ein anonymer Interpret französisch-deutscher Politik. - Karl Holl, Hellmut von Gerlach: Demokrat, Pazifist, Freund Frankreichs im Pariser Exil. - Ines Rotermund, Die Realität des Visuellen: Der Kunstkritiker Paul Westheim und die französische Kunst. - Lutz Winckler, Hermann Wendel: ein >Grenzfall<. - Hélène Roussel, Ferdinand Hardekopfs Standort zwischen Frankreich und Deutschland. Seine Rolle als Vermittler zwischen französischer und deutscher Kultur und als Gedächtnis des Exils. - Sacha Zilberfarb, Flanerie in einigen Pariser Texten von Franz Hessel. - Zwischen den Kulturen: Institutionen der Vermittlung: Michaela Enderle-Ristori, Literaturkritik. - Helmut G. Asper, Filmseite/Filmkritik/Filmberichte. - Claudie Villard, Theaterkritik. - Klaus Mävers, Kontinuität und Diskontinuität in der Musikberichterstattung: Paul Bekker und danach. - Ines Rotermund, Auf den Spuren des Kunstflaneurs Paul Westheim. Pariser Kunstgalerien der dreißiger Jahre. - Paris zwischen Alltag und Mythos: Arne Kapitza/Markus Labude, Helfer und Mittler im Exilalltag: Der Lokalteil. - Lutz Winckler, Paris-Mythos im Feuilleton. Texte aus dem »Pariser Tageblatt« und der »Pariser Tageszeitung«. - Hélène Roussel/Peter Rautmann, Stadtgeschichte von Paris in Texten Paul Westheims. - Abschied von Paris: Thomas Stephan, Exil oder Heimat? Palästina im Spiegel der Berichterstattung. - Daniel Azuelos, Vom »Pariser Tageblatt« und der »Pariser Tageszeitung« zum »Aufbau«, vom liberalen Selbstverständnis zum wieder entdeckten Judentum.

Produktinformationen

Titel: Rechts und links der Seine
Untertitel: Pariser Tageblatt und Pariser Tageszeitung 1933-1940
Editor:
EAN: 9783484350892
ISBN: 978-3-484-35089-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 384
Gewicht: 725g
Größe: H236mm x B160mm x T25mm
Jahr: 2002
Auflage: Reprint 2012

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