

Beschreibung
Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und globaler Herausforderungen rückt in Schulen zunehmend das Ziel in den Vordergrund, junge Menschen nachhaltig zur gemeinwohlorientierten Gestaltung unserer Zukunft zu befähigen. Dazu bedarf es einer Diag...Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und globaler Herausforderungen rückt in Schulen zunehmend das Ziel in den Vordergrund, junge Menschen nachhaltig zur gemeinwohlorientierten Gestaltung unserer Zukunft zu befähigen. Dazu bedarf es einer Diagnostik und Förderung individueller Fähigkeits- und Persönlichkeitspotenziale durch adaptive innovative Lernarchitekturen. In den Kongressbänden zum 7. Münsterschen Bildungskongress mit dem Titel Potenziale erkennen Talente entwickeln Bildung nachhaltig gestalten werden Forschungsansätze und Förderkonzepte zur langfristigen Potenzial- und Talententwicklung von Schüler:innen mit dem Themenkomplex der nachhaltigen Bildung verknüpft. Die Kongressbände gliedern sich in die Schwerpunkte Begabungsforschung und Begabungsförderung.
Autorentext
Prof. Dr. Christian Fischer ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik: Begabungsforschung und Individuelle Förderung an der Universität Münster. Er ist Vorstandsvorsitzender des Internationalen Centrums für Begabungsforschung und wissenschaftlicher Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung Nordrhein-Westfalen. Weiters ist er Steuergruppenmitglied des Forschungsverbunds "Leistung macht Schule" (LemaS) und Teilprojektleiter der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" (QLB). Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Begabungsförderung, Diversität, Selbstreguliertes Lernen und Lehrerinnenbildung. Dr.in Christiane Fischer-Ontrup ist Akademische Oberrätin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster, zudem Geschäftsführerin des Internationalen Centrums für Begabungsforschung und stellv. wissenschaftliche Leitung des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW.Forschungsinteressen: Selbstreguliertes forschendes Lernen, Motivation, Underachievement, Schulentwicklung und NetzwerkbegleitungLehre: Begabungsförderung und -forschung im (außer-)schulischen Kontext Nils Neuber: Professor für Bildung und Unterricht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Projekt KubiTanz: Kulturelle Bildungsforschung im Tanz, Teilprojekt Analysemodell und Kreativitätstest. Dr.in Nina Berlinger ist am Institut für grundlegende und inklusive mathematische Bildung an der Universität Münster als Oberstudienrätin (i.H.) tätig. Forschungsinteressen: Erkennen und Fördern mathematischer Begabungen im Grundschulalter, begabungsfördernder und inklusiver Mathematikunterricht. Lehre: mathematikdidaktische Begabungsforschung und -förderung; mathematikdidaktische Grundlagenveranstaltungen. Benölken, Ralf, Prof. Dr., hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu genderbezogenen Phänomenen im Kontext mathematischer Begabungen bei Prof. Dr. Friedhelm Käpnick promoviert. Es folgten ein Lehramtsreferendariat am Anne-Frank-Gymnasium in Werne (a.d. Lippe) bzw. am Studienseminar Hamm (Westf.) sowie v.a. eine mehrjährige Tätigkeit als Juniorprofessor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Lehrstuhlverwaltungen an den Universitäten Kassel und Wuppertal. Seit 2018 ist Ralf Benölken Professor für Didaktik der Mathematik unter besonderer Berücksichtigung sonderpädagogisch relevanter Fragestellungen an der Bergischen Universität Wuppertal. Neben mathematischen Begabungen und Gender zählt v.a. Inklusive Bildung im Mathematikunterricht unter einem potenzialorientierten Fokus zu seinen Forschungsschwerpunkten. Prof. Dr. Christian Fischer ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik: Begabungsforschung und Individuelle Förderung an der Universität Münster. Er ist Vorstandsvorsitzender des Internationalen Centrums für Begabungsforschung und wissenschaftlicher Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung Nordrhein-Westfalen. Weiters ist er Steuergruppenmitglied des Forschungsverbunds "Leistung macht Schule" (LemaS) und Teilprojektleiter der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" (QLB). Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Begabungsförderung, Diversität, Selbstreguliertes Lernen und Lehrerinnenbildung. Dr.in Christiane Fischer-Ontrup ist Akademische Oberrätin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster, zudem Geschäftsführerin des Internationalen Centrums für Begabungsforschung und stellv. wissenschaftliche Leitung des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW.Forschungsinteressen: Selbstreguliertes forschendes Lernen, Motivation, Underachievement, Schulentwicklung und NetzwerkbegleitungLehre: Begabungsförderung und -forschung im (außer-)schulischen Kontext Prof.in Dr.in Kerstin Höner ist am Institut für Fachdidaktik der Naturwissenschaften in der Abteilung Chemie und Chemiedidaktik der Technischen Universität Braunschweig tätig.Forschungsinteressen: naturwissenschaftlich-experimentelle Problemlösekompetenzen von Schülerinnen und Schülern, Professionalisierungsprozesse in der Chemielehrkräftebildung im Hinblick auf Diagnose- und Digitalisierungskompetenzen.Lehre: Chemie und Chemiedidaktik für Lehramtsstudierende im Fach Chemie Vorsitzender der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung, Vorsitzender der Planungsgruppe Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Lehrbeauftragter am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Universität Münster Julia Kaiser war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Centrum für Begabungsforschung an der Universität Münster sowie in der 1. LemaS-Förderphase (Teilprojekt 3 Mathematik) tätig und arbeitet aktuell im schulischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) an einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen.Forschungsinteressen und Schwerpunkte: besondere Ästhetik mathematisch potenziell begabter junger Kinder, Diagnose- und Förderkonzepte im Fachbereich Mathematik
Klappentext
Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und globaler Herausforderungen gewinnt die Bildung für nachhaltige Entwicklung an Bedeutung und rückt auch in Schulen als zentralen Bildungseinrichtungen zunehmend in den Vordergrund. Wesentliches Ziel schulischer Förderung ist dabei, junge Menschen nachhaltig zur gemeinwohlorientierten Gestaltung unserer Zukunft zu befähigen. VorausSetzung dafür ist, dass Schüler:innen ihre Potenziale zur Selbst- und Mitbestimmung, zu Kollaboration, Kommunikation, Kooperation und Kreativität entwickeln und entfalten können. Dazu bedarf es einer Diagnostik und Förderung individueller Fähigkeits- und Persönlichkeitspotenziale durch adaptive innovative Lernarchitekturen. In den Kongressbänden zum 7. Münsterschen Bildungskongress mit dem Titel "Potenziale erkennen - Talente entwickeln - Bildung nachhaltig gestalten" werden Forschungsansätze und Förderkonzepte zur langfristigen Potenzial- und Talententwicklung von Schüler:innen mit dem Themenkomplex der nachhaltigen Bildung verknüpft. Die Kongressbände gliedern sich in die Schwerpunkte Begabungsforschung und Begabungsförderung. Dieser zweite Band Beiträge aus der Begabungsförderung startet mit Beiträgen zur fachbezogenen Begabungsdiagnostik und -förderung im vorschulischen und schulischen Kontext. Es folgen Artikel aus dem Bereich zu fachübergreifenden Förderansätzen und Begleitprogrammen im schulischen und außerschulischen Kontext. Den Abschluss bildet ein Abdruck der Münsterschen Empfehlungen zur Förderung begabter und potenziell besonders leistungsfähiger Kinder und Jugendlicher, welche bei der Abschlussveranstaltung des Kongresses vorgestellt und an Rainer Schulz (Vorsitzender der Amtschefkonferenz der KMK, Staatsrat der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung) übergeben wurden. Der Beitrag von Burkhard Jungkamp erläutert die Empfehlungen und ordnet sie in eine Gesamtstrategie für ein zukunftsfähiges Bildungssystem ein.
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