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Warum dauern Ehen nicht ewig?

  • Kartonierter Einband
  • 272 Seiten
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Beschreibung

Die vorliegende Studie iiber theoretlsche und empirische AnsAtze zum Problem der EhestabilltlU hatte zwel Ausgangspunkte, nilmlich zum einen meine Beschilftigung mit dem theoretlschen Ansatz der 'New Home Econo mics' von Gary BECKER, zum anderen einen Hinwels von Professor OPP auf die Untersuchung von BRINTON (1983), die slch mit der ErkliirbarkeU japanischer Scheldungsraten lm Kontext des Modells ratlonalen Handelns befaJ3t. Zunilchst wurde versucht, aus dem Gebilude der Okonomischen Theorle der Familie Hypothesen iiber die Ursachen von Ehescheldungen abzuleUen. Belm Verglelch dleser Hypothesen mit sozlologtschen und psychologischen Aussagen erwelst slch eine systematislerende Rekonstruktion dleser 'traditlo nell en' sozialwissenschaftllchen Theorlen zur Ehestabilltat als erforderlich. Eine solche Rekonstruktion steht lm Zentrum von Kapltel II der vorliegenden Studie. Kapitel HI enha.lt die Aussagen einer an BECKER orlentlerten Okono mischen Theorle der Ehescheldung sowie einen Verglelch dieser Theorle mit den traditlonellen Ansiltzen. 1m Kapltel N schlie1Slich wird versucht, die in den vorangegangenen Ab schnttten aufgestellten Hypothesen zur ScheldungshiluflgkeU in elner Ag gregatdatenanalyse iiber die Kreise der Bundesrepublik Deutschland em pirisch zu priifen. Urn diese Analysen zu ermOglichen, wurde nach Durch sicht verglelchbarer Analysen fUr andere Staaten eine Datenbank demogra phiScher und sozioOkonomischer Merkmale der Bundesrepublik Deutschland auf Krelsebene aufgebaut. Allen Personen und Instltutlonen, die mir bel Durchfiihrung dleser Unter suchung behilflich waren, sei hiermit herzlich gedankt. Insbesondere nennen mOchte ich Professor OPP (Hamburg), der die Anregung zu dem Thema gab und in dessen Doktorandenkolloquium die Studie mehrfach dlskutlert wurde. Professor MOLLER (Mannhelm) hat mich zu einem wichtlgen Zeit punkt ermutlgt, die Untersuchung fertlgzustellen.

Inhalt

I Einleitung.- II Traditionelle sozialwissenschaftliche Ansätze zum Problem der Ehescheidung.- 1 Psychologische Ansätze.- 1.1 Vorhersagestudien.- 1.2 Perzipierte Ursachen der Scheidung.- 1.3 Ähnlichkeit und Unterschiede bei Personeneigenschaften.- 1.3.1 Theorie der komplementären Bedürfnisse.- 1.3.2 Theorie der gemeinsamen Interessen.- 1.3.3 Filter-Theorie.- 2 Soziologische Ansätze.- 2.1 Theoretische Konzeptionen.- 2.1.1 Strukturwandel der Institution Ehe.- 2.1.2 Anomie, Ehe und Ehescheidung.- 2.1.3 Integration und Ehestabilität.- 2.1.4 Gefährdung der Ehestabilität durch Streß.- 2.1.5 Rollentheorie, Ehezufriedenheit und Ehestabilität.- 2.1.6 Interaktionistische Rollentheorie: der Beitrag der Selbstwahrnehmung.- 2.1.7 Austauschtheorie, Ehezufriedenheit und Ehestabilität.- 2.1.8 Ehestabilität und perzipierte Gerechtigkeit.- 2.2 Demographische und sozioökonomische Korrelate des Scheidungsrisikos.- 2.2.1 Lebensalter, Ehedauer und Scheidungsrisiko.- 2.2.2 Kinder und Scheidungsursachen.- 2.2.3 Umstände der Eheschließung: Alter der Partner und voreheliche Schwangerschaft.- 2.2.4 Scheidungsrisiko und Schichtzugehörigkeit.- 2.2.5 Scheidungsrisiko und Religionszugehörigkeit.- 2.2.6 Scheidungsrisiko und Urbanisierungsgrad.- III Der Ansatz der Neuen Haushaltsökonomie.- 1 Einleitung.- 1.1 Ökonomische Theorie von Ehe und Heiratsmarkt als Voraussetzung einer ökonomischen Theorie der Ehescheidung.- 1.2 Ehescheidungen als Funktion späterer Ungleichgewichte und nichtoptimaler Paarkonstellationen.- 2 Möglichkeiten von Ungleichgewichten.- 2.1 Ungleichgewichte bei vollständiger Information.- 2.2 Ungleichgewichte bei unvollständiger Information.- 2.2.1 Zum Wirkungsmechanismus unvollständiger Information.- 2.2.2 Suchprozesse und Informationsdefizite.- 3 Restriktionen bei Trennungs- und Scheidungsentscheidungen.- 3.1 Ehespezifisches Kapital: Aufbau und Wirkung.- 3.1.1 Definition.- 3.1.2 Zur Akkumulation ehespezifischen Kapitals.- 3.1.3 Wirkungen ehespezifischen Kapitals.- 3.2 Auswirkungen rechtlicher Regelungen.- 3.2.1 Das Coase-Theorem.- 3.2.2 Implikationen des Coase-Theorems für Ehescheidungen.- 3.2.3 Zur Gestalt und Rolle von Transaktionskosten.- 3.3 Staatliche oder staatlich garantierte Transferleistungen.- 3.4 Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt.- 3.5 Kulturelle Aspekte.- 3.5.1 Normen gegen Scheidungen.- 3.5.2 Stigmatisierungen: Ursachen und Folgen.- 4 Allgemeine Kritikpunkte am Ansatz der 'New Home Economics'.- 5 Beziehung der 'New Home Economics' zu den Hypothesen der traditionellen Ansätze.- 5.1 Beziehungen zur psychologischen Theorie.- 5.1.1 Vorhersagestudien.- 5.1.2 Perzipierte Ursachen der Scheidung.- 5.1.3 Ähnlichkeiten und Unterschiede.- 5.2 Beziehungen zur soziologischen Theorie.- 5.2.1 Strukturwandel der Institution Ehe.- 5.2.2 Anomie.- 5.2.3 Integration.- 5.2.4 Streß.- 5.2.5 Rollentheorie.- 5.2.6 Interaktionistische Rollentheorie: Selbstwahrnehmung.- 5.2.7 Austauschtheorie.- 5.2.8 Perzipierte Gerechtigkeit.- 5.3 Beziehungen zu demographischen und sozioökonomischen Regelmäßigkeiten.- 5.3.1 Ehedauer.- 5.3.2 Kinder.- 5.3.3 Umstände der Eheschließung.- 5.3.4 Schichtzugehörigkeit.- 5.3.5 Religionszugehörigkeit.- 5.3.6 Urbanisierungsgrad.- IV Eine empirische Studie zur Scheidungshäufigkeit.- 1 Konzeption.- 1.1 Probleme der gewählten Methode.- 1.1.1 Nachteile des Designs.- 1.1.2 Vorzüge des Designs.- 1.2 Historischer Überblick über Studien ähnlichen Charakters.- 1.3 International vergleichende Studien.- 2 Scheidungsraten.- 2.1 Anteil der Ehen, die irgendwann geschieden werden, an allen Ehen.- 2.2 Indikatoren der Scheidungshäufigkeit relativ zur Bevölkerung.- 3 Urbanisierung.- 4 Demographische Zusammensetzung der Wohnbevölkerung.- 4.1 Altersaufbau.- 4.2 Geschlechterverhältnis.- 4.3 Fruchtbarkeit.- 5 Familienstrukturelle Elemente.- 5.1 Zeitpunkt der Eheschließung.- 5.2 Anteil nichtehelicher Geburten.- 6 Räumliche Mobilität.- 6.1 Räumliche Mobilität als Ursache von Ehescheidungen.- 6.2 Überlegungen zu Mobilität und Familienstand.- 7 Wirtschaftliche Variablen im engeren Sinne.- 7.1 Wirtschaftlicher Entwicklungsstand einer Region.- 7.2 Wohlstand der Bewohner.- 7.3 Arbeitslosigkeit.- 7.4 Stellung im Beruf.- 7.5 Wirtschaftsabteilungen.- 7.6 Hauptkomponenten der Erwerbstätigkeit.- 7.7 Ein Index für die Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt.- 8 Religionszugehörigkeit.- 9 Multivariate Analysen.- 9.1 Auswahl der Variablen.- 9.2 Modelle mit allen Variablen.- 9.3 Vereinfachte Modelle.- 9.4 Schätzfehler und ihre Interpretation.- 10 Zusammenfassung der empirischen Resultate.- V Abschlussbemerkung.- Anhang 1: Dokumentation zur Kreisdatei.- Anhang 2: Zur Verfügbarkeit regionalisierter Statistiken über die Erwerbstätigkeit.

Produktinformationen

Titel: Warum dauern Ehen nicht ewig?
Untertitel: Eine Untersuchung zum Scheidungsrisiko und seinen Ursachen
Autor:
EAN: 9783531121222
ISBN: 978-3-531-12122-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 272
Gewicht: 399g
Größe: H229mm x B152mm x T14mm
Jahr: 1989
Auflage: 1989

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