Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Definition und Status des Konfixes: Nur ein gebundenes Grund-/ Basismorphem?

  • Geheftet
  • 20 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Technische Universität Darmstadt, 7 Quellen im... Weiterlesen
20%
20.50 CHF 16.40
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Technische Universität Darmstadt, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Deutschen zählen freie lexikalische Morpheme, Affixe und Konfixe zu den produktiven Mitteln der Wortbildung. Ersteres meint die frei vorkommenden Einheiten, sprich Wörter, zweiteres bezeichnet die verschiedenen Prä- und Suffixe der Wortbildung, wie zum Beispiel un-; -heit: -keit. Über Definition und Status des Konfixes in der deutschen Wortbildungslehre herrscht hingegen kein wissenschaftlicher Konsens. Ein Grund hierfür könnte sein, dass das Konfix sprachhistorisch noch nicht sehr lange zu den drei zentralen Einheiten der deutschen Wortbildung gehört, und dementsprechend ein relativ neuer Forschungsgegenstand derselbigen darstellt (vgl. Donalies 2000: 144). Das Konfix taucht erst seit den achtziger Jahren maßgeblich in der Forschungsliteratur auf, wird jedoch seitdem immer mehr als Gegenstand der deutschen Wortbildung thematisiert. Meist wird darin das Konfix durch eine Abgrenzungsdefinition bestimmt, indem vorrangig Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Wortbildungseinheiten herausgestellt werden. So gilt die Gebundenheit als Hauptmerkmal zur Abgrenzung der Konfixe von Wörtern beziehungsweise freien lexikalischen Einheiten, die Derivationsbasisfähigkeit hingegen zur Abgrenzung von den Wortbildungsaffixen (vgl. Donalies 2000: 144). Auch wenn sich die Kategorie Konfix mittlerweile als Wortbildungseinheit und wissenschaftlicher Terminus neben Lexemen und Affixen in der Forschungsliteratur und in den Einführungen zur Wortbildung etabliert hat, wird der Begriff bisweilen sehr strittig und widersprüchlich verwendet. Da dem Konfix meist eine Zwischenstellung zwischen frei vorkommenden Grundmorphemen und Affixen zugesprochen wird (vgl. Lohde 2006: 78), werden unter dem Begriff Konfix häufig solche morphologischen Einheiten zusammengefasst, die gebunden und trotzdem basisfähig sind. Aufgrund dieser weitgefassten Zwischenstellung bezeichnen einige Autoren die Kategorie der Konfixe als "gebundene Grundmorpheme" (Fleischer/ Barz 1995: 25). Als weiteres Abgrenzungsproblem stellt sich, dass sich einige Konfixe wie mini- im allgemeinen Sprachgebrauch als eigenständige Wörter etablieren, wodurch der Status des Konfixes zunehmend problematisch zu werden beginnt (vgl. Fleischer/ Barz 1995: 120).

Autorentext
Nicole Borchert, M.A., absolvierte ihr Magisterstudium der Fächer Pädagogik und Germanistik an der Technischen Universität Darmstadt. Während ihrer Beschäftigung mit bildungstheoretischen und gesamtgesellschaftlichen Fragestellungen, war für sie das basale Problem der Vermittlung zwischen Selbst und Umwelt, dem Einzelnen und dem Kollektiv, sprich zwischen Individuum und Gesellschaft, von besonderem Interesse.

Produktinformationen

Titel: Definition und Status des Konfixes: Nur ein gebundenes Grund-/ Basismorphem?
Autor:
EAN: 9783638794527
ISBN: 978-3-638-79452-7
Format: Geheftet
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 44g
Größe: H212mm x B147mm x T1mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. Auflage.