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Neue Fragen des Insolvenzrechts

  • Fester Einband
  • 116 Seiten
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Das Insolvenzrecht gehört zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. E... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Insolvenzrecht gehört zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. Es regelt die Bedingungen allseitiger Haftung eines Schuldners und steckt damit zugleich den Rahmen ab, innerhalb dessen die Gläubiger erwarten können, dass ihre Rechte in einer und durch eine Reorganisation und Sanierung des schuldnerischen Unternehmens gewahrt werden. Die faktische Wirkung des Insolvenzrechts endet nicht an nationalstaatlichen Grenzen. Das Insolvenzverfahren ist nach seinem Anspruch auf universelle Geltung angelegt. In fast allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gilt heute als innerstaatliches Recht ein gemeinsames Recht grenzüberschreitender Insolvenzverfahren. Dieses gemeinsame europäische Recht strahlt auf die innerstaatlichen Reformbemühungen aus - es hat Einfluss auf die Insolvenzgesetzgebung. Die innerstaatlichen Gesetzgebungen werden zudem von UNCITRAL-Modellgesetzgebungen beeinflusst. Die wissenschaftliche Diskussion geht zusehends auf die damit ausgelösten Konvergenzbewegungen ein; die Praxis bedarf rechtsdogmatischer Aufklärung über die komplexer werdenden Regelungen des Insolvenzrechts und der Unterrichtung über die Strukturen und Problemstellungen ausländischer europäischer und außereuropäischer Insolvenzrechte, auch und gerade in ihrer Wechselwirkung mit dem deutschen Recht. Die Schriftenreihe der DZWIR ist ein Forum dieser Diskussionen. Sie wird in loser Folge monographische Untersuchungen zu Grundsatzfragen des deutschen, europäischen und internationalen Insolvenzrechts veröffentlichen. Damit leistet diese Schriftenreihe einen Beitrag ebenso zur rechtsdogmatischen Klärung von Streitfragen wie nicht minder zur Unterstützung der europäischen Integration der nationalstaatlichen Insolvenzrechte.

Der vorliegende Tagungsband beruht auf Vorträgen, die am 8./9. Juni 2007 auf dem 3. Kieler insolvenzrechtlichen Symposium der Hanns-Martin Schleyer-Stiftung in Kiel zu aktuellen Fragen des deutschen und internationalen Insolvenzrechts gehalten worden sind. Dabei wurden Fragen zur Auswahl des Insolvenzverwalters, zum Gläubigerschutz im österreichischen Insolvenzverfahren, zur aktuellen Rechtsprechung des BGH, zur Zwangsvollstreckungshandlung, zu neuen Entwicklungen auf dem Gebiet des Eigenkapitalersatzrechts und zu Praxisproblemen des Insolvenzplans untersucht.

Autorentext

Stefan Smid, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.



Inhalt

Eberhard Schmidt-Elsaeßer: Grußwort.

Reinhard Gaier:Die Auswahl des Insolvenzverwalters in der Judikatur des Bundesverfassungsgerichts; Thorsten Graeber: Die insolvenzgerichtliche Praxis der Auswahl des Insolvenzverwalters ein Jahr nach dem Beschluss des BVerfG; Hans-Georg Kantner: DerGläubigerschutz im österreichischen Insolvenzverfahren; Gero Fischer:Aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Insolvenzrecht; Mark Zeuner: Ist eine Zwangsvollstreckungshandlung eine Rechtshandlung des Schuldners im Sinne des § 133 InsO? oder"Ist der Gerichtsvollzieher Räuber oder Erpresser?"; Jürgen D. Spliedt: Neue Entwicklungen auf dem Gebiet des Eigenkapitalersatzrechts; Michael Take/Rolf Rattunde:Praxisprobleme des Insolvenzplans.

Produktinformationen

Titel: Neue Fragen des Insolvenzrechts
Untertitel: Insolvenzrechtliches Symposium der Hanns-Martin Schleyer-Stiftung in Kiel 8./9. Juni 2007
Editor:
EAN: 9783899494921
ISBN: 978-3-89949-492-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 116
Gewicht: 341g
Größe: H236mm x B160mm x T11mm
Jahr: 2008

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