

Beschreibung
Die Beihefte zu editio erscheinen als Ergänzung zu editio, der internationalen editionswissenschaftlichen Zeitschrift, die in Verbindung mit den entsprechenden Arbeitsgemeinschaften der Germanisten, Philosophen und Musikwissenschaftler herausgegeben wird. Wäh...
Die Beihefte zu editio erscheinen als Ergänzung zu editio, der internationalen editionswissenschaftlichen Zeitschrift, die in Verbindung mit den entsprechenden Arbeitsgemeinschaften der Germanisten, Philosophen und Musikwissenschaftler herausgegeben wird. Während editio grundsätzliche und übergreifende editionswissenschaftliche Beiträge zu möglichst unterschiedlichen Schwerpunkten bevorzugt, werden in den Beiheften speziellere Fragestellungen aus der konkreten Editionspraxis abgehandelt. Die Beiträge sind jeweils auf ein Thema, das sich in der Regel aus einer Tagung ergeben hat, fokussiert.
Unlike editing work performed on literary texts, editing musical scores is not ultimately about mere accuracy in establishing a (musical) text but in determining the way that text will sound. The text (or edition) is a mediator between the work and its performance. Thus, music editors do not address only scholars but also (above all) performers. They enhance the knowledge of their audience and to that end have to make themselves adequately understood. The problems for editing that this can involve (indeed should involve, given the awareness that mutual understanding is anything but easy) is the subject of this volume. It contains the papers delivered at two conferences organized in Berlin in 1998 and 2000 by the Group of Independent Research Institutes within the Music Research Society, in collaboration with the State Institute of Musicology.
Klappentext
Die Beihefte zu editio erscheinen als Ergänzung zu editio, dem internationalen editionswissenschaftlichen Jahrbuch, das in Verbindung mit den entsprechenden Arbeitsgemeinschaften der Germanisten, Philosophen und Musikwissenschaftler herausgegeben wird. Während editio grundsätzliche und übergreifende editionswissenschaftliche Beiträge zu möglichst unterschiedlichen Schwerpunkten bevorzugt, werden in den Beiheften speziellere Fragestellungen aus der konkreten Editionspraxis abgehandelt. Die Beiträge sind jeweils auf ein Thema, das sich in der Regel aus einer Tagung ergeben hat, fokussiert.
Inhalt
Inhalt: Christian Martin Schmidt, Zwischen Quellentreue und Werkrezeption - oder: Dem Wandel des historischen Bewußtseins ist nicht zu entkommen. - Peter Gülke, Wissenschaftliche Edition und musikalische Praxis. Chancen und Defizite. - Autor und Editor: Oliver Huck, Der Editor als Leser und der Leser als Editor. Offene und geschlossene Texte in Editionen polyphoner Musik des Mittelalters. - Werner Breig, Orgeltabulaturen und Partiturnotierungen. Wie ediert und wie benutzt man sie? - Martina Sichardt, Der Editor als Vollender? Standpunkt und Verfahrensweise der Schönberg-Gesamtausgabe in der Frage konjektureller Eingriffe. - Vom Umgang mit den Quellen: Helga Lühning, Bedeutungen des Autographs für die Edition. - Reinmar Emans, Quellenmischung von Partitur und Stimmen. Ein legitimes Verfahren der Edition? - Walther Dürr, Verfahrensweisen bei der Mischung ungleichwertiger Quellen. - Joachim Veit/Frank Ziegler, Der Klavierauszug: Eine Quelle für die Partituredition von Bühnenwerken? - Ullrich Scheideler, Die Bedeutung von Particell und Klavierauszug für die Schönberg-Gesamtausgabe. - Fassungsfragen: Reinmar Emans, Lesarten - Fassungen. Probleme der Darstellung - Probleme der Bewertung. - Walburga Litschauer, Zu den verschiedenen Fassungen des zweiten Satzes von Schuberts Klaviersonate in Des/Es (D 568). - Salome Reiser, Brahms' Notentext zwischen Werkgestalt und Aufführungsanweisungen. - Ulrich Krämer/Ralf Kwasny/Ullrich Scheideler, Entwurf - Revision - Bearbeitung: Zum Problem der Fassungen im Schaffen Arnold Schönbergs. - Edition und musikalische Praxis: Werner Breig, Die Editionsgeschichte der »Geistlichen Chormusik« von Schütz. - Helga Lühning, Notierung und Ausführung von Gesangsverzierungen in der Oper um 1800. - Frank Heidlberger, Zur Wechselbeziehung von kompositorischer Idee, Quelle und musikalischer Praxis in den Klarinetten-Konzerten Carl Maria von Webers. - Gerhard Allroggen, Webers Klarinettenquintett. Bericht über die Zusammenarbeit der Weber-Gesamtausgabe mit Musikern der Detmolder Hochschule. - Walther Dürr, Notation und Aufführungspraxis: Artikulation und Dynamik bei Schubert. - Friederike Wissmann/Gert Mattenklott/Christian Martin Schmidt, Edition und Politik. Musik und Schriften von Hanns Eisler.