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Das Rechtsgut des § 176 StGB

  • Kartonierter Einband
  • 389 Seiten
Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch rechtsgutsbezogene Auslegung des Paragraphen 176 StGB (sexueller Missbrauch von Kindern) zum b... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch rechtsgutsbezogene Auslegung des Paragraphen 176 StGB (sexueller Missbrauch von Kindern) zum besseren dogmatischen Verständnis dieser Vorschrift beizutragen. Da die Bedeutung des Rechtsguts für die Auslegung von Strafvorschriften zwar häufig betont, aber nur selten näher untersucht wird, befasst sich Michael Brockmann zunächst mit der Leistungsfähigkeit des Rechtsgutsbegriffs als Hilfsmittel der Auslegung. Hieran anschließend erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Rechtsgut des Paragraphen 176 StGB. Im Rahmen einer kritischen Betrachtung der hierzu in Literatur und Rechtsprechung vertretenen Auffassungen gelangt der Autor zu dem Ergebnis, dass die vorherrschenden Ansichten, denen zufolge das Rechtsgut in der ungestörten Entwicklung oder der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes zu erblicken sei, rechtsdogmatisch nicht überzeugend sind. Vielmehr sei richtigerweise die sexuelle Integrität des Kindes als Rechtsgut des Paragraphen 176 StGB anzusehen. Die Vorzüge dieser Auffassung werden abschließend anhand von Einzelproblemen der Normauslegung dieser Strafvorschrift veranschaulicht.

Klappentext

Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch rechtsgutsbezogene Auslegung des § 176 StGB (sexueller Missbrauch von Kindern) zum besseren dogmatischen Verständnis dieser Vorschrift beizutragen. Da die Bedeutung des Rechtsguts für die Auslegung von Strafvorschriften zwar häufig betont, aber nur selten näher untersucht wird, befasst sich Michael Brockmann zunächst mit der Leistungsfähigkeit des Rechtsgutsbegriffs als Hilfsmittel der Auslegung. Hieran anschließend erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Rechtsgut des § 176 StGB. Im Rahmen einer kritischen Betrachtung der hierzu in Literatur und Rechtsprechung vertretenen Auffassungen gelangt der Autor zu dem Ergebnis, dass die vorherrschenden Ansichten, denen zufolge das Rechtsgut in der ungestörten Entwicklung oder der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes zu erblicken sei, rechtsdogmatisch nicht überzeugend sind. Vielmehr sei richtigerweise die sexuelle Integrität des Kindes als Rechtsgut des § 176 StGB anzusehen. Die Vorzüge dieser Auffassung werden abschließend anhand von Einzelproblemen der Normauslegung dieser Strafvorschrift veranschaulicht.



Zusammenfassung
quot;Ein ausführliches, auf aktuellem Stand gehaltenes Literatur- [...] sowie ein eher knapp gehaltenes Stichwortverzeichnis [...] beschließen die gründliche, nicht nur stets gut lesbare, sondern auch sehr lesenswerte Darstellung. Der Autor hat seine Sorgfalt nicht nur durch die präzise Diskussion der mit den 176, 176a StGB verbundenen Probleme, sondern auch und nicht zuletzt im Teil B. zum Rechtsgutsbegriff unter Beweis gestellt, in dem nicht wenige Monographien zu Spezialfragen aus anderen Bereichen des Strafrechts auf ihren allgemeinen Aussagegehalt hin untersucht wurden." Prof. Dr. Klaus Laubenthal, in: Goltdammer's Archiv für Strafrecht, 3/2016

Inhalt

A. Einleitung B. Der Rechtsgutsbegriff Historischer Rückblick - Eigener Ansatz - Zusammenfassung C. Rechtsgut und Deliktsnatur des § 176 StGB Historischer Rückblick - Derzeitiger Meinungsstand zum Rechtsgut des § 176 StGB - Derzeitiger Meinungsstand zur Deliktsnatur des § 176 StGB - Eigener Ansatz D. Zu ausgewählten Streitfragen in Bezug auf § 176 StGB Allgemeine Strafrechtslehren - Zu Einzelfragen der Normauslegung der §§ 176, 176a StGB E. Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Das Rechtsgut des § 176 StGB
Untertitel: Zugleich ein Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Rechtsgutsbegriffs als Hilfsmittel der Auslegung
Autor:
EAN: 9783428145904
ISBN: 978-3-428-14590-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 389
Gewicht: 588g
Größe: H233mm x B158mm x T25mm
Jahr: 2015
Auflage: 1. Auflage.
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